Zukunft der Arbeit: 8 Thesen, wie wir morgen arbeiten werden

Zukunft der Arbeit

Wie werden wir zukünftig arbeiten? Was sind die Herausforderungen für Unternehmen? Und wie sehen konkrete Innovationen zur Zukunft der Arbeit aus? Unsere Micro-Trends machen anhand von spannenden Innovationsbeispielen deutlich, dass die Arbeitswelt von morgen schon heute Wirklichkeit ist. Auf geht’s: Wir präsentieren Ihnen unsere 8 Thesen zur Zukunft der Arbeit.

1. Die Arbeitszeiten sind fragmentierter und flexibler

Eltern, insbesondere auch Alleinerziehende, waren in der Lock-Down Phase mit der Kinderbetreuung auf sich allein gestellt. Daraus resultierte, dass die Arbeit um den Alltag „drum herum“ gebaut werden musste. Vormittags das Zeitfenster für Home Schooling, am Mittag das Kochen und das gemeinsame Essen, am späten Nachmittag vielleicht das Ins-Bett-Geh-Ritual starten.

Diese Flexibilität und Selbstbestimmtheit der Arbeitszeiten wird zukünftig eine Anforderung an Arbeitgeber bleiben. Und dies gilt natürlich nicht nur für Eltern. Arbeit wird nicht mehr 9-5 gemacht, sondern dann, wenn man am besten arbeiten kann.


Zukunft der Arbeit

Sieben-Tage-Arbeitswoche gibt Flexibilität

Das britische Ingenieur- und Designunternehmen Arup hat ein hybrides Arbeitsmodell vorgestellt, das allen Mitarbeiter:innen freistellt, ihre Arbeitstage in der Sieben-Tage-Woche selbst zu bestimmen. Das „Work Unbound“-Modell soll … weiterlesen


2. Der Arbeitgeber ist austauschbarer

Im Remote-Working steht der Gegenstand der Arbeit stark im Vordergrund. Es ist wichtig, dass die Arbeit sinnhaft und erfüllend ist. Moderierende Faktoren zur Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen, wie das schöne Büro, die nette Mittagspause, der gute Kaffee, entfallen weitestgehend und sind remote schwer zu erhalten. Dies führt zum Risiko der Austauschbarkeit des Arbeitgebers. Themen wie „Purpose“ werden dadurch relevanter. Aber auch Themen wie Weiterbildung und Up-Skilling zur Bindung der Mitarbeiter:innen.


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Virtuelle 3D-Lern- und Arbeitswelt

Die interne Akademie des deutschen Automobilherstellers Audi hat für Mitarbeiter die virtuelle Lern- und Arbeitswelt „Audi spaces“ entwickelt. Die Software basiert auf interaktiven 3D-Welten, die Kopien der realen Arbeitsumgebungen darstellen. Die Teilnehmenden … weiterlesen


3. Das Büro ist nur noch ein Tool

Früher war das Büro synonym mit dem Unternehmen selbst. Der Ort des Schaffens war auch Hort der Unternehmenskultur – allein schon der Aufenthalt an diesem Ort war „Arbeiten“. In der Zukunft der Arbeit wird das Büro für diejenigen, die auch remote arbeiten können, nur noch ein Tool sein. Ein Werkzeug für bestimmte Situationen und Anforderungen. Dadurch wird es um so wichtiger, dass Unternehmen auch ein ideeller Ort sind, und eben nicht nur ein physischer Ort in Form eines schicken Büros.


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Konferenzraum für virtuelle Zusammenarbeit

Der Softwarekonzern Microsoft hat die Technik für einen Konferenzraum entwickelt, in dem virtuell und physisch präsente Teammitglieder besser miteinander arbeiten sollen. Zu dem Kommunikationssystem gehören große Bildschirme, die persönliche Meetings … weiterlesen


4. Zufällige Begegnungen nehmen stark ab

Durch die Auflösung des Büros als zentralen Arbeitsort entstehen weniger Ideen, die auf der Quervernetzung von Themen oder Abteilungen basieren. In der Zukunft der Arbeit gilt daher nachzusteuern und einen Austausch über Arbeitsgruppen hinaus zu ermöglichen.


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App ermöglicht Kaffeeplausch mit Kolleg:innen

Das Schweizer Start-up Talent Maps hat mit „Coffee Call“ eine App entwickelt, die eine Kaffeepause mit Kolleg:innen aus der Ferne ermöglichen soll. Nutzer:innen sollen mit ihr spontan ein zufälliges, informelles Gespräch initiieren können, als wären sie im Büro … weiterlesen


5. Die Grenzen der Firma nach außen sind durchlässiger

Remote kann man die Arbeitskolleg:innen genauso gut erreichen, wie Menschen aus anderen Organisationen. Die Burggräben werden ein wenig zugeschüttet. Im Zeitalter von Cross-Innovationen, also über Branchengrenzen hinweg, ist das eine sehr gute Entwicklung. Unternehmen müssen mehr kollaborieren. Die Herausforderungen durch digitale Transformation und auch Klimawandel sind zu groß, um sie als einzelne Organisation allein bewältigen zu können.


Remote Innovation – TRENDONE Podcast Folge 20

In Episode #20 des TRENDONE Podcast “Innovation geht anders” sprechen wir über das Thema Remote Innovation. Wir gehen auf eine Erkenntnisreise zu den Auswirkungen von Corona und Remote Working auf die Schaffung von Innovationen … jetzt hören


6. Rebound-Effekte

Das Pendel schlägt ein Stück weit auch wieder zurück. Die Menschen wollen wieder an einem vernünftigen Arbeitsplatz sitzen und unter Leuten sein. Dadurch wird Arbeit hybrid. Es wird bewusst entschieden, an welchen Tagen man zu welchen Situationen wo arbeitet. In der Zukunft der Arbeit steht das Büro also im Wettbewerb um die Gunst der Mitarbeiter:innen. Und genau so sollte es auch sein. Ein Ort, zu dem die Menschen gerne kommen.


Tool zur Organisation hybrider Arbeit

Das französische Start-up Bufu hat mit „Café“ ein Tool entwickelt, mit dem Unternehmen hybrides Arbeiten besser organisieren können. Mitarbeiter:innen können über die App sehen, welche Kolleg:innen zu welcher Zeit im Büro, im Homeoffice, auf Geschäftsreise oder … weiterlesen


 7. Comeback of the Umland

Durch Remote Working wird Pendeln zu einer Aktivität, die viele vielleicht nur ein oder zweimal in der Woche vollziehen werden. Dadurch werden Wohnorte in ländlicheren Gefilden attraktiver. Und je weiter sich die Menschen vom eigentlichen Büro entfernen, desto attraktiver muss eben dieses sein, damit die Menschen den Weg überhaupt noch auf sich nehmen.


Outdoor-Arbeitsplatz für Homeoffice-Arbeiter

Die im kanadischen Montreal ansässige Non-Profit Organisation Îlot 84 hat ein so genanntes Summer Island Network gelauncht. Konkret handelt es sich dabei um ein Netzwerk von speziell für die Telearbeit konzipierten Arbeitsplätzen mit Strom und Wi-Fi im Freien … weiterlesen


 8. Virtual Companies

Es entstehen mehr Unternehmen ohne festes Büro. Die Barriere ein Büro anzumieten entfällt. Die Zukunft der Arbeit macht es Gründern vielleicht ein wenig leichter den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.


Dienstleistungsplattform für Remote-Teams

Das Start-up Panther hat die gleichnamige Dienstleistungsplattform gelauncht, mit der Start-ups Remote-Teams zusammenzustellen, verwalten und bezahlen können. So können Start-ups Fachkräfte aus über 160 Ländern beschäftigen, ohne dass … weiterlesen


Zukunft der Arbeit: Future Skillsets und weitere Trends in unserem Trenduniversum

Die Arbeitswelt ist durch rasanten Wandel und große Umbrüche geprägt. Neue Berufe, Methoden und Arbeitsmodelle erfordern Fähigkeiten und Herangehensweisen, die bisher in der Ausbildung nicht gelehrt werden. Lebenslanges Lernen wird unverzichtbar.

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