Post Mobile: Was kommt nach dem Smartphone?

Post Mobile: Was kommt nach dem Smartphone?

Ein Leben ohne Smartphone ist für viele Menschen kaum noch vorstellbar. Doch Experten rechnen damit, dass Handys in weniger als zehn Jahren wieder verschwinden. Der CEO von Samsung – immerhin der weltweit größte Handy-Produzent – behauptet sogar das Aus des Smartphones im Laufe der kommenden fünf Jahre. Doch was ist dran an diesen Voraussagen? Und was kommt nach dem Smartphone?

Es gibt viele gute Gründe gegen das Smartphone

Es gibt viele gute Gründe dafür, warum das Smartphone, wie wir es heute kennen, keine Zukunft mehr hat. Smartphones fressen unsere Zeit: 80 mal am Tag entsperren wir unser Handy und benutzen es täglich mehr als drei Stunden. Die Herstellung ist umweltschädlich: Sollte es so weitergehen, wird die Smartphone-Industrie im Jahre 2040 für 15% der weltweiten Emissionen verantwortlich sein. Es entsteht zusätzlicher Elektroschrott: Über 124 Millionen alte Smartphones liegen ungenutzt allein in deutschen Haushalten. Die Rohstoffgewinnung befeuert soziale Konflikte: Der Abbau in afrikanischen Minen geht oftmals mit sehr schlechten Arbeitsbedingungen einher und finanziert zum Teil Bürgerkriege.

Technologischer Wandel: Wearables ersetzen die wichtigsten Funktionen

Post Mobile: Was kommt nach dem Smartphone? – Mit Wearables telefonieren

Doch das sind nicht die wichtigsten Gründe, warum das Smartphone in naher Zukunft überflüssig werden könnte. Der Hauptgrund ist der technologische Wandel. Einer der entscheidendsten Technologie-Trends, der das Ende des Smartphones einläuten könnte, ist die Nutzung von Wearables. Dazu gehören Smartwatches, mit denen demnächst auch Telefonate geführt werden. Um dies zu bewerkstelligen, wird man einfach den Zeigefinger an das Ohr halten. Die Audiosignale werden dann per Vibrationen über den Finger an die Schädelknochen in der Nähe des Ohrs weitergeleitet. Antworten kann man über das Mikrofon im Armband. Ein südkoreanisches Start-up arbeitet bereits an einem Armband mit einer solchen Knochenschalltechnologie.

Neben Smartwatches wird es noch weitere Wearables geben, die sich noch reibungsloser in unseren Alltag integrieren und ihre Benutzung noch intuitiver gestalten werden als das Smartphone. So wird beispielsweise auch Schmuck, den wir am Körper tragen, bestimmte Funktionen des Smartphones ersetzen. In den Niederlanden bietet eine Bank ihren Kunden schon heute an, mit einem Ring, der über einen integrierten NFC-Chip verfügt, kontaktlos zu bezahlen. Da die Nanotechnologie immer besser wird, werden schon bald auch Kontaktlinsen mit elektronischen Teilchen ausgestattet – in Zukunft muss niemand mehr auf ein Display starren, alle gewünschten Informationen erscheinen direkt vor unseren Augen.

Ein App-Store für das Gehirn?

Post Mobile: Was kommt nach dem Smartphone? – Brain Computer Interfaces

Wir befinden uns kurz vor einer neuen Ära mit dem Internet der Dinge, 5G, künstlicher Intelligenz und der Kombination all dieser Technologien. Doch neben den Dingen, die uns umgeben und die wir an unseren Körpern tragen, werden wir irgendwann auch Technologien nutzen, die sich in unseren Körpern befinden. Eine entscheidende Rolle spielen hier Brain Computer Interfaces. Dabei handelt es sich um Implantate, die das menschliche Hirn mit Computern verbinden. Das von Elon Musk gegründete Unternehmen Neuralink forscht bereits an solchen Implantaten. Musk selbst rechnet damit, dass sein System in 10 Jahren funktionsfähig sein wird. Denkbar wäre dann eine Art App-Store für das Gehirn, womit wir uns neue Programme und Updates direkt in unsere Körper laden.

Keynote zum Thema “Post Mobile: Was kommt nach dem Smartphone?”

Post Mobile: Was kommt nach dem Smartphone? – Keynote mit Sebastian Raßmann, TRENDONE

Sie wollen einen lebendigen Eindruck davon gewinnen, wie die Welt nach dem Smartphone aussieht? In meiner Keynote zum Thema “Post Mobile: Was kommt nach dem Smartphone?” stelle ich die wichtigsten Entwicklungen vor, die schon bald das Ende des Smartphones einläuten könnten – informativ, multimedial und besonders unterhaltsam. Doch machen Sie sich selbst ein Bild: Erfahren Sie mehr über mich als Speaker, meine Keynotes und Themenschwerpunkte!