Die Zukunft des Co-Workings – 3 Konzepte für gemeinschaftliches Arbeiten

Co-Working Spaces

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Dass Co-Working-Spaces für Großstadt-Freelancer zu einer wichtigen Komponente für den beruflichen Alltag und den dazugehörigen Lifestyle geworden sind, ist keine neue Erzählung.

Nachdem sich also in den Metropolen dieser Welt zahlreiche Co-Working Büros oder Cafés etabliert haben, lohnt es sich festzustellen, welche vielversprechenden Varianten gegen klassische Lösungen antreten. Die folgenden drei Konzepte geben uns Einblick in die Entwicklung.

 

Mehr als Arbeit: Co-Working oder schon Co-Living?

Roam ist ein umfassendes Lebenskonzept für digitale Nomaden. Der Claim des österreichischen Unternehmens, das kürzlich 3,4 Millionen US-Dollar Seed-Finanzierung erhalten hat, lautet: „Roam is an experimental community testing the boundaries between work, travel and life adventure.“ Die Standorte sind Ubud auf Bali, Miami, Madrid und bald Buenos Aires und London. Wieviel kostet’s? 500 US-Dollar pro Woche. Was bekommt man dafür? Ein eigenes Zimmer mit Bad und einen Platz im Co-Working-Space.

Real life #southeastasia

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Leerräume nutzen: Co-Working in geschlossenen Restaurants Spacious bietet Freiberuflern tagsüber die Möglichkeit, in leeren Restaurants zu arbeiten und damit volle Cafés zu umgehen. Dafür kooperiert der Service mit Restaurants, die erst abends ihre Tore öffnen. Das Geschäftsmodell: Für ein Tagesticket zahlen die Kunden 29 US-Dollar, der unbegrenzte Zugang zu allen teilnehmenden Locations der Stadt kostet monatlich 95 US-Dollar. Der Service umfasst freien Internetzugang und kostenlosen Kaffee, der von beliebten Röstereien und Cafés geliefert wird. Das Konzept wird gerade in New York getestet, soll bald aber auch in L.A., San Francisco und London ausgerollt werden.

 

Erlebnisarbeiten: Ad-Hoc Co-Working im Freien

Das Start-up Popices aus Amsterdam verwandelt Parks, Dachterrassen oder Boote im Sommer zu Freiluftbüros. Wie läuft’s? Nach der Registrierung werden Interessenten per Mail informiert, sobald in der Stadt ein neues Pop-up-Büro eröffnet. Das Unternehmen wurde erst im Juni gegründet, es liegen aktuell keine Informationen zur preislichen Gestaltung vor.

#Popices pilot rooftop

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