Fintech – Wearables & Internet of Things für mehr Finanzdisziplin

Geld ist für uns zunehmend unsichtbar. Bargeldlose Bezahldienste von der klassischen Kreditkarte bis hin zum NFC-Smartphone haben in manchen Städten Europas Papiergeld und Münzen weitgehend obsolet gemacht. Das ist praktisch! Aber: Wie kann der Überblick über die eigenen Finanzen bewahrt werden, wenn Transaktionen online oder der Swipe im Laden auch gleich schon wieder vergessen sind?

Das Unternehmen Intelligent Environments hat mit seiner Internet of Things Banking Plattform Interact® IoT eine Lösung vorgestellt. Internetfähige Geräte sollen mit dem aktuellen Kontostand verbunden und auf Basis dieser Information nach selbst formulierten Regeln für mehr Finanzdisziplin bei den Anwendern sorgen.

 

Intelligent Environments launches world’s first Internet of Things Bank from Intelligent Environments on Vimeo.

 

Wie funktioniert das in der Praxis?

Wearables sind bereits bekannt aus der Fitness- und der Gesundheitswelt. Mit Sensoren ausgestattete Armbänder wie Fitbit sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das Wearable Pavlok (nicht zufällig an dem Namen des bekannten Verhaltens- und Belohnungsforscher Pawlow angelehnt) soll nun allerdings nicht Schritte zählen oder Puls messen, sondern eine Art ständiger Bankberater am Handgelenk sein. Wie streng dieser ist, bestimmt der Träger selbst. Wird das eingegebene Limit erreicht, erhält er auf seinem Smartphone eine entsprechende Nachricht. Überzieht der Nutzer danach weiterhin sein Konto, sendet das Armband einen leichten Stromschlag aus.

Auch Googles Thermostat „Nest“ lässt sich mit dem Bankkonto verbinden. Gibt der Nutzer zu viel Geld aus, sinkt bei ihm zu Hause die Raumtemperatur leicht ab, um das Geld an dieser Stelle wieder einzusparen.

Innovation Heizung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Fazit: Großartig für alle, die Angst davor haben, ihren Kontostand aufzurufen und gleichzeitig die Kontrolle darüber behalten wollen.