Artificial Coworkers – Wie der Handel die Automatisierung vorantreibt

In der Erfurter Filiale der Adler Modemärkte wird seit diesem Jahr der auf der RFID-Technologie basierende Serviceroboter „Tory“ von MetraLabs eingesetzt. Der Roboter führt selbstständig eine Bestandserfassung der Waren durch, indem er durch die Gänge fährt und die RFID-Etiketten scannt. Dabei ist er mit 20.000 bis 100.000 RFID-Tags pro Stunde zehnmal schneller als ein Mensch.

 

„In ausgiebigen Nutzertests lag die Erfassungsquote deutlich über 99 Prozent, was im internationalen Vergleich bislang die beste Leistung ist.“
Johannes Trabert, Geschäftsführer von MetraLabs

 

„Tory“ beginnt die Inventur zu einem festgelegten Zeitpunkt oder wahlweise per Knopfdruck und scannt die RFID-Tags der Waren. Nach Beendigung seiner Arbeit kehrt der Roboter selbstständig zu seiner Ladestation zurück. Ein Hochleistungsakku ermöglicht ihm eine Laufzeit von 18 Stunden bei einer Ladedauer von gerade einmal vier Stunden. Die verbaute Technologie ist vom TÜV geprüft. Ein  sicherer Einsatz des Serviceroboters in der Filiale ist während der Öffnungszeiten gewährleistet.

 

 

Bei MetraLabs ist man überzeugt, dass Roboter schon bald zum Alltag des Shoppings gehören. Denn durch den Einsatz des Inventurroboters entstehen klare Vorteile. Der Händler erhält einen permanenten Überblick über den gesamten Warenbestand. Die dahinterliegenden Logistikprozesse lassen sich so effizienter steuern. Ebenfalls werden die Mitarbeiter von Routinetätigkeiten entlastet und gewinnen Zeit für die persönliche Kundenberatung.

Offen ist jedoch die Frage, wie sich der Einsatz von Automatisierungstechnologien auf die Personalstrukturen des Handels auswirkt. Schon jetzt spielt MetraLabs mit dem Gedanken den Roboter als Shopping-Assistenten einzusetzen, der die Kunden direkt zu einem gesuchten Produkt führt.

 

Weitere Innovationsbeispiele unseres Macro-Trends “Artificial Coworkers” finden Sie in unserem Trendexplorer.