
Emojis sind die neue Lingua Franca, eine Sprache, die weltweit von jedem verstanden wird. Zumindest aber von einer Milliarde täglicher Facebook-Nutzer, die der Gründer Mark Zuckerberg im August 2015 bekanntgab. Mit über 800.000 Millionen Nutzern im April 2015 rückt auch die emoji-lastige Messenger-App WhatsApp mit großen Schritten an diesen Meilenstein heran.
Sind Emojis Stellvertreter für Worte oder zusätzlicher Ausdruck für Gefühle und Stimmungen, die wir nicht in Worte fassen können?
Sicher ist, Emoticons haben den Weg aus der interpersonalen Kommunikation über netzkulturelle Phänomene und Kunst in die Markenkommunikation gefunden und wir präsentieren heute einige Best-Practice-Beispiele mit TONS OF EMOTICONS.
Service, der Markenlogos in Emojis verwandelt
Über das Software Development Kit „Inmoji“ des gleichnamigen kalifornischen Start-ups können Markenlogos in Emojis verwandelt werden, die dann wiederum von Werbetreibenden oder Nutzern in ihren Messenger-Nachrichten genutzt werden können.
Pressemitteilung aus Emojis
Der Autohersteller Chevrolet hat eine Pressemitteilung über den „2016 Cruze“ veröffentlicht, die nicht aus Text, sondern komplett aus Emojis bestand. Die Mitteilung enthielt unter anderem eine Achterbahn, die den Fahrspaß repräsentierte, und eine Zapfsäule als Symbol für die Kraftstoffsparsamkeit des Autos.
Personalisierte Empfehlungen auf Basis der eigenen Emoji-Nutzung
Die vom Schuhhersteller Old Navy erstellte Plattform „Emoodji“ kreiert aus den Emojis, die der Nutzer auf Facebook, Twitter und Instagram verwendet hat, individuelle Profile und gibt daraufhin personalisierte Schuh- und Reiseempfehlungen.
Emojis werden zu Spenden für bedrohte Tiere
Der WWF hat die erste Emoji-basierte Fundraising-Kampagne der Welt gestartet. Dabei wurden Nutzer aufgerufen, Emojis von gefährdeten Tierarten an ihre Bekannten zu twittern. Der WWF hatte zuvor entdeckt, dass 17 der im Emoji-Alphabet enthaltenen Tiere vom Aussterben bedroht sind.