Insights zur re:publica 2015

Zum neunten Mal fand in der vergangenen Woche in der STATION-Berlin die re:publica statt. Die wichtigste Konferenz zur digitalen Gesellschaftstransformation fand diesmal unter dem Motto „Finding Europe“ statt. Und ganz gemäß diesem Leitsatz ging es, nicht selten desillusioniert, um den politischen Umgang mit dem World Wide Web – denn dass hier Lösungen gesucht werden müssen, die größer sind als die nationalen Ebene ist mittlerweile breiter Konsens.

Auch ohne die gewohnte Beteiligung von Szene-Popstar Sascha Lobo, der diesmal medienwirksam eine Pause einlegte, lauteten die meistdiskutierten Themen:

  • staatliche Überwachung
  • Urheberrecht
  • der Wandel der Kommunikation durch das Netz.

Wir haben hier drei lohnenswerte Beiträge für Sie zusammengestellt:

Markus Beckedahl vom Veranstalter netzpolitik.org  und Juniorprofessor Leonhard Dobusch von der TU Berlin geben einen guten Überblick über die Schwierigkeiten der deutschen Politik mit dem Internet.

 

Julia Reda, Mitglied des Europäischen Parlaments der Piratenpartei, und der Journalist Hakan Tanriverdi über die Bewegungslosigkeit des Urheberrechts.

 

Tanja und Johnny Haeusler vom Veranstalter Spreeblick über den Stand der Jugendpolitik und der Integration neuer Medien in das Bildungs- und Erziehungswesen sowie ihre Projekte in dem Bereich.