Mood Tech

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Früher waren es vor allem Gesundheitsdaten, die getrackt werden konnten. Heute sind es die Emotionen.

Dass Technologie sich immer empathischer verhält, zeigen wir im Macro-Trend “Mood Tech”. Technologie lernt, unsere Stimmung und Emotionen zu interpretieren und in Form von Daten zu speichern. Mobile Endgeräte und Sensoren werden dabei der Hyperlink zu unserem emotionalen Tagebuch. Das Smartphone misst Umgebungsdaten wie die Lautstärke, den Aufenthaltsort und die Kommunikationspartner, EEG-Sensoren unsere neuronalen Aktivitäten.

Die Daten fließen in ein emotionales Zeugnis ein, das dem Nutzer die wichtigsten Einflussfaktoren für positive Gefühle zeigt. Diese Stimmungsdaten helfen jedoch nicht nur bei der Selbstoptimierung des Verhaltens. Die während der Nutzung eines Produktes gewonnenen emotionalen Einblicke können wertvolle Erkenntnisse über Kunden liefern, die für die Entwicklung zukünftiger Produkte oder das Marketing hilfreich sein können.
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Das klingt für Sie nach Zukunftsmusik in weiter Ferne? Im Trendexplorer, unserer Datenbank, befinden sich bis dato 17 Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Branchen und Märkten, die belegen, dass Mood Tech ein Trend ist, den nicht nur technologieaffine Unternehmen im Blick behalten sollten.