Die Highlights des d.confestival 2012

TrendONE arbeitet in Radical Game Workshops seit langem mit verschiedenen Ideation-Methoden auf Micro-Trend-Basis. Auf dem d.confestival waren wir auf der Suche nach neuen Impulsen. Wir fanden sie, neben Zirkuszelt und Popcorn.

An der HPI School of Design Thinking in Potsdam trafen sich letzte Woche die Anhänger des Design Thinking. Das ist eine Methode zur Entwicklung innovativer Ideen, die sich in die Phasen Understand, Observe, Poit of View, Ideate, Prototype und Test gliedert.
An drei Tagen wurden in Vorträgen und Workshops die verschiedenen Anwendungsbereiche von Design Thinking beschrieben und verwandte Methoden vorgestellt. Von TrendONE vor Ort: Mira Bürger.

Unsere Highlights:
Bei einem Workshop mit Arne van Oosterom aus Amsterdam (CEO Design Thinking Group, Founder Design Thinking Network) sind wir auf einer Start Up-Canvas, einer Art bedruckter Tischdecke, Schritt für Schritt Elemente eines Start Up-Konzepts durchgegangen, bis am Ende ein innovatives Geschäftsmodell stand.
Der Niederländer Kees Dorst (Professor an der University of Technology, Sydney) stellte seine Methode der Frame Creation vor, bei der es darum geht, kreative Ideen für scheinbar unlösbare Probleme zu finden, indem man ihnen einen neuen Rahmen gibt. Werden beispielsweise Probleme in einem Stadtviertel gedanklich auf einen Freizeitpark übertragen, werden neue Lösungswege sichtbar.
Oliviero Toscani (Fotograf der umstrittenen Benetton-Werbekampagnen) bot eine intelligent-amüsant-cholerische Show, in der er unter anderem konstatierte: „ Creatives don’t have ideas. They’re creative, that’s it!“.

In diesem Sinne: Don’t wait. Innovate!