Möbel Shopping in 2021 – Die Zukunft der Möbelindustrie

Einkaufen in virtuellen Räumen, smarte Shopping-Assistenten für Smartphones und Tablets – neue Technologien und intelligente Konzepte werden den Einrichtungshandel maßgeblich verändern. In der Jubiläumsausgabe der Fachzeitschrift MÖBELMARKT gibt Marc Lüttgemann, Senior Quality Manager bei TrendONE, einen Überblick über relevante Trends in der Möbelbranche.

Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihre neue Wohnung virtuell erleben und gestalten, noch bevor Sie sie das erste Mal betreten. Auch wenn für den Einzelhandel noch nicht einsetzbar – zu teuer ist die komplexe Entwicklung und Adaption dieser Technologie – möglich wäre das bereits heute. Immer mehr entwickelt sich Shopping zum Erlebnis, das betrifft auch das Einkaufen von neuen Einrichtungsgegenständen. Wenn der Point of Sale zum Point of Experience werden soll, muss die Aufmerksamkeit des Kunden gepackt und seine Emotionen stimuliert werden.

In der Möbelbranche versuchen Hersteller und Verkaufshäuser, diese Experience in Ihr Verkaufskonzept zu integrieren. Sie wissen: Das Fühlen und Riechen der Möbelstücke ist ebenso wichtig wie das Raumerlebnis als Ganzes zu erfahren. Doch wie kombiniert man diese Entwicklung mit dem Trend zum Online-Shopping? Lösungen könnten Innovationen sein, die beides ermöglichen: Zum Beispiel das von Forschern der amerikanischen Northwestern University entwickelte „Tactile Pattern Display“. Es handelt sich dabei um einen Touchscreen, bei dem Objekte auf der Oberfläche des Prototyps durch geschickt variierte Vibrationen als rau oder glatt empfunden werden – der zarte Anfang einer Entwicklung, an dessen Ende virtuelle Gegenstände fühl- und unterscheidbar werden. Ähnlich beliebt sind digitale Einrichtungshelfer, die die Planung einer Wohnung unterstützen. Mit der Applikation MagicPlan lassen sich Grundrisse einfach selbst erstellen: Der Anwender fotografiert die verschiedenen Ecken und Räume seiner Wohnung, um anhand von Hilfslinien einen interaktiven Grundriss zu gestalten, der auf einem Smartphone oder Tablet verwendet werden kann.

Es gilt, die Augen offen zu halten für neue Entwicklungen und dabei vermeintliche Gefahren als Chancen wahrzunehmen. Für mehr Informationen zu diesem Artikel, kontaktieren Sie uns gerne im Berliner TrendONE Office oder melden Sie sich direkt bei Marc Lüttgemann.