BRIC & BEYOND: Trendscouting in Emerging Markets

Die Trendmetropolen London, New York und Tokio sind schon seit langem Entstehungsorte von globalen Trends und Impulsgeber für die Trendforschung. Doch in der letzten Zeit tauchen Innovationen und bahnbrechende Trends immer häufiger auch in den sogenannten BRIC-Staaten oder Emerging Markets auf: hochtechnologisierte Millionenstädte wie Shanghai und Sao Paolo liefern mehr als nur Me-too- und Nischenprodukte, sondern entwickeln sich mehr und mehr zu Ideenlieferanten für die ganze Welt.

Zu den Ländern mit hohem Innovationspotential und Bedürfnistreibern zählt seit kurzem auch Kenia. Der chinesische Hersteller für Kommunikationselektronik Huawei erkannte das Potential des afrikanischen Markts und testete dort sein erstes Smartphone Ideos für 80$. Nach kurzer Zeit war das Smartphone dort bereits über 350.000 Mal verkauft – der Erfolg belegt den wachsenden Bedarf an innovativen Technologien und lässt gleichzeitig Schlüsse auf neue Nutzerbedürfnisse zu, die auch auf globaler Ebene relevant sind. Das Monocle Magazin – eines der führenden Zeitgeistbarometer im Printbereich – zählte Nairobi derzeit zu den Top Ten der wichtigsten Innovation Spots weltweit.

Auch TrendONE richtet den Blick auf den Wachstumsmarkt Afrika und freut sich über zwei Trendscout-Neuzugänge aus Kenia: John Oballa und Naijeria Toweet. Die beiden Scouts wurden im Oktober in einem dreitägigen Workshop durch die Freelance Trendexpertin Katharina Kiéck in Zusammenarbeit mit dem Inkubator Nailab Nairobi geschult und auf die selbständige Tätigkeit als Trendscouts vorbereitet. Das TrendONE Trendbook lieferte dabei Schulungsinput und weckte Begeisterung für die Trendforschung.

 

Unsere Netzwerkpartnerin Katharina Kiéck steht den kenianischen Scouts auch in nächster Zeit als Mentor zur Seite und unterstützt beim Aufbau neuer Start-ups mit Trendpotenzial und dem Aufbau einer kenianischen Trendagentur.