TrendONE stellt sich vor: Marc Lüttgemann – Quality Manager

Wie kamst du zu TrendONE?

Meinen ersten Kontakt mit TrendONE hatte ich im Jahr 2007, als ich Geschichte an der HU Berlin studierte. Auf der Suche nach neuen Impulsen stieß ich auf eine Stellenanzeige von TrendONE Hamburg und entschied mich für einen radikalen Schritt: Die Geschichtswissenschaft hinter mir zu lassen und mich der Zukunftsforschung zu widmen. Ich begann mit einem Praktikum in Hamburg und wechselte anschließend für ein Traineeship in unser Berliner Büro.

Um meine Kompetenz für journalistisches Schreiben weiter auszubauen, begann ich 2009 eine zweijährige Ausbildung als Redakteur an der Axel Springer Akademie mit Stationen bei Welt Kompakt, SPORT BILD, Bild.de und 11 Freunde. Doch die Faszination für die Zukunft blieb: Seit Juli diesen Jahres bin ich erneut bei TrendONE tätig und verbinde meine Neugierde für Trends und Innovationen mit meinem journalistischen Hintergrund.

Was machst du bei TrendONE?

Als Quality Manager bin ich Teil der Product Unit und leite die Qualitätsprüfung der Micro-Trends. Von den 1.500 Vorschlägen, die bei uns sorgfältig bewertet, eingeordnet und interpretiert werden, bleiben am Ende des Monates 300 Trends, die wir annehmen und dementsprechend aufbereiten. Meine Aufgabe ist es, sicherzugehen, dass der Kunde Micro-Trends erhält, die inhaltlich und sprachlich einen hohen Standard haben.

Am Prozess der Micro-Trend-Entstehung sind viele Akteure beteiligt. Ich bin dafür verantwortlich, dass dieser Ablauf so reibungslos und effizient wie möglich stattfindet. Ich koordiniere und betreue unsere Trendwriter und stelle die Weichen für einen in Zukunft noch umfangreicheren Trendpool: Schon bald wollen wir immer mehr Micro-Trends monatlich veröffentlichen, ohne dass die Qualität der Trends beeinträchtigt wird.

Was ist dein derzeitiger Lieblingstrend?

Mein aktueller Lieblingstrend ist ein interaktives Augmented-Reality Projekt aus den Niederlanden: Das Modelabel YOUASME MEASYOU hat mit Hilfe der AR-Applikation Layar einen Park in Amsterdam in ein virtuellen Ausstellungsraum für ihre neue Kollektion verwandelt. Kleidungsstücke konnten in diesem besonderen Ambiente per Smartphone angeschaut und anschließend gekauft werden. (Mehr im Trendexplorer)

Ein weiterer Trend, der mich durch sein einfaches, aber intelligentes Konzept begeistert hat, ist die Webseite pfandgeben.de. Von Studenten der HTW Berlin entwickelt, können hier Menschen ihre Bequemlichkeit mit einem guten Zweck verbinden und leere Pfandbehälter an benachbarte Pfandsammler spenden.