Willkommen bei TrendONE: Peter von Aspern verstärkt die Product Unit

Seit April 2011 unterstützt Peter von Aspern das Hamburger TrendONE Team. Peter hat an der Universität Hamburg Volkswirtschaftslehre studiert und sich bereits in seiner Diplomarbeit zum Thema „mobile Datendienste“ mit dem Mega-Trend Outernet beschäftigt. Vier Jahre war er als Marktanalyst mit den Schwerpunkten M- und E-Commerce und Retail tätig.

Bei TrendONE koordiniert Peter maßgeblich die Produktion des monatlichen Trendreports und unterstützt das Product Team bei der Erstellung und Entwicklung neuer Produkte. Seine Spezialgebiete sind die Themen Outernet, Communication und Finance.

Absolut lesenswert ist sein privater Blog, in dem er sich mit dem „mobilen Netz“ beschäftigt: http://www.mobile-netz.de
Einen kleinen Einblick in das Thema gibt er selbst:

Wie das Outernet die Regeln der Mobilfunkbranche ändert
Mit der Einführung von mobilem Breitband, neuen Endgeräten mit Touchscreen, sowie günstigen Pauschaltarifen für das mobile Surfen hat das mobile Internet den Sprung in den Massenmarkt geschafft. Spätestens seit dem iPhone, das eine Zeitenwende in der Mobilfunkbranche markierte, ist das Internet überall und zu jeder Zeit verfügbar.

Mit der Einführung des iPhones und der Geburt des Outernets hat sich zugleich auch das Geschäftsmodell der Mobilfunkanbieter gewandelt. In der Zeit vor dem iPhone kontrollierten die Mobilfunkanbieter sämtliche Dienstleistungen und Inhalte, die mobil konsumiert werden konnten. Heute können die Nutzer beliebige Inhalte auf ihrem Endgerät konsumieren, ohne dass der Mobilfunkprovider auch nur davon erfährt – geschweige denn profitiert.

Im neuen mobilen Ökosystem haben sich neue Player etabliert, vornehmlich aus dem Online-Bereich. Google und Apple sind die neuen Gatekeeper und Plattformbetreiber. So sind beispielsweise iPhone Nutzer in erster Linie Apple-Kunden, und nur noch in zweiter Linie Kunden ihres Mobilfunkanbieters. Denn Content und Apps beziehen die Kunden über iTunes, so dass Apple eine direkte Kunden- und Rechnungsbeziehung zu den Nutzern hat (Customer-Ownership).

Diese Entwicklung trifft auch auf Zusatzdienste zu, die auf dem Smartphone genutzt werden können: So bietet Skype zum Beispiel mit seinem Telefondienst ein direktes Konkurrenzprodukt zum Kerngeschäft der Mobilfunkanbieter an.
Die Folge ist, dass die Mobilfunkanbieter im Outernet nur noch die Datenleitung bereitstellen (Bit Pipe), und ein Großteil der Mehrwertdienste von Dritten (Google, Apple, Skype) erbracht wird. Für die Vielfalt und für die Weiterentwicklung von Diensten im Outernet ist diese Entwicklung nur zu begrüßen. Auf der anderen Seite jedoch sinken so die Investitionsanreize der Mobilfunkunternehmen für den Netzausbau (LTE). Das Thema Netzneutralität wird in diesem Zusammenhang somit auch im Outernet zukünftig an Brisanz gewinnen.