Oliver Puhe in Media41 über den Umgang und die Konsequenzen von „Informations-Overkill“

So unglaublich nützlich das wachsende digitale Informationsangebot sein kann, manch einer mag sich in Anbetracht der unendlichen Weiten des Internets erschlagen fühlen. Oliver Puhe, Senior Trend Analyst bei TrendONE, befasst sich seit längerem mit dem Thema „Informations-Overkill“. In einem Interview mit media41, Journal für Media & Marketing, prognostiziert er einen Gegentrend: „Wir erleben hier einen großen Start von Dienstleistungen und Anwendungen, die uns wieder mehr Leben ermöglichen. Denn je mehr Kommunikation, desto weniger Zeit bleibt für einen selber.“ So bietet seit kurzem ein französischer Reiseanbieter den Service an, bei Antritt der Reise den Blackberry und Laptop entgegenzunehmen und während der Urlaubszeit vertrauensvoll zu verwalten.

Um nicht überfordert zu werden von der immer präsenten, immer schnelleren Flut an Informationen, werden heute individuelle Filter notwendig, mit denen der Konsument die Informationen nach Relevanz ordnen und nach Seriosität einstufen kann. So bleibt das persönliche Umfeld auch online einer der wichtigsten beratenden Instanzen: „Mit einer Information von einem Freund weiß ich mehr anzufangen, die kann ich eher einschätzen und einordnen als die Botschaft einer Marke, von der ich weiß, dass sie mir letztendlich etwas verkaufen will“ so Oliver Puhe.

Hinzu kommt die immer schwierigere Aufgabe, Aufmerksamkeit zu erlangen. Ein möglicher Türöffner ist der Spaßfaktor: „Eine Vielzahl von Anwendungen, auch im Geschäftsbereich, werden einen spielerischen Aspekt bekommen, denn dadurch werden die Menschen schon mal viel stärker emotionalisiert“, prognostiziert Oliver Puhe. Ganz im Sinne des Mega-Trends „Game On“, wird sich diese Entwicklung auch auf die Werbung übertragen. Um heute Aufmerksamkeit zu erhalten, muss man sich schon etwas Besonderes einfallen lassen und vor allem einen ernstzunehmenden Mehrwert für die Nutzer und Konsumenten schaffen. Einmal erfolgreich, verbreiten sich attraktive Angebote und Kampagnen wie von selbst. „Wir erkennen, dass die Leute bereit sind, ihr Leben mit ihren Freunden zu teilen und dort natürlich auch zum Botschafter der Marken werden“, erklärt der Trendexperte. „Insofern handelt es sich hierbei fast schon um User Generated Advertising.“

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