TrendONE auf der Berlin Fashion Week 2011

Vom 18. – 23. Januar 2011 lud die Hauptstadt zum internationalen Modespektakel – TrendONE war dabei!

Insgesamt mehr als 90.000 Besucher wagten sich in der vergangenen Woche in das bunte Modetreiben der deutschen Hauptstadt – worunter, so schätzen die Veranstalter – mehr als die Hälfte außerdeutsche Besucher waren. Die Berlin Fashion Week ist also auf dem besten Weg, sich als internationaler Event zu etablieren. Nicht zuletzt Stars und Sternchen wie Tilda Swinton und Chloé Sevigny gaben sich zur Fashion Week 2011 die Ehre. Kein Wunder: das umfangreiche Angebot bot für jeden Geschmack etwas.

Auffallend war in diesem Jahr die zunehmende Etablierung so genannter Eco-Fashion, denn Nachhaltigkeit wird nicht nur im Modebusiness ganz groß geschrieben! So luden nicht nur einzelne Marken auf den Messen Premium und Bread & Butter zum bewussten Konsum ein, sondern selbst ganze Ausstellungen wie der Eco Showroom im Adlon Hotel Unter den Linden oder TheKey.to, eine Messe, die sich komplett dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben hat und Marken wie PeopleTree oder das Jeanslabel Intoxica. Letzteres hat sich durch ungewöhnliche Aktionen wie das Bearbeiten seiner Jeans mit gebrauchtem Wasser aus Heizsystemen einen Namen in der Welt des Denims geschaffen. Aber nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch ethischer Konsum findet großen Anklang in der Modewelt: Projekte, die soziale Nachhaltigkeit versprechen, sind auf dem Vormarsch: DALALEO ist Eines von ihnen. Die aus Dosenlaschen gefertigten Taschen und Accessoires geben einigen Arbeiterinnen aus Brasilien wieder eine Perspektive.

Und als wäre es noch nicht genug des Guten, setzen viele Marken während der Veranstaltung auf heimelige Gemütlichkeit: Luis Trenker lädt mit einer Art Winter-Wunderland vor der Premium zum Verweilen und Spielen ein, recycelte Tannenbäume auf den Messen und digitaler Schnee bei SAP geben auch nach Weihnachten noch eine behagliche Atmosphäre.

Generell scheinen die Zeiten des bunten „BlingBling“ und Schnickschnacks vorbei zu sein – es wird auf schlichte Eleganz und Detailreichtum gesetzt! Wobei… wenn es um Technik geht, kommt Glimmer und Glitzer plötzlich wieder ins Spiel: das neu gegründete Label Moon Berlin präsentierte zu Wochenbeginn ihre Kollektion „I’m not a robot“. Zusammen mit der Technik des Fraunhofer IZM sowie dem Wearable-Technology-Spezialist Stretchable Circuits entwickelten sie eine illuminierte Modelinie, die verschiedene elektronische Finessen in ihre schlichte, elegante Kleidung einbaut: bewegungsempfindliche Sensoren lassen Seidentops je nach Schrittgeschwindigkeit hell erleuchten, schimmernde Glasfasern werden in Gürteln und Accessoires eingesetzt.

Selbstverständlich ist in Sachen HighTech auch der Filmepos TRON Legacy nicht spurlos an der Modemetropole vorbei gegangen: präsentiert wurde er nach der Michalsky-Show im Tempodrom als exklusive Deutschland-Premiere. Die dazugehörigen Accessoires wie die “TRON” Limited Edition 3D Gascan® des Brillenherstellers Oakley konnten in den Geschäften in Berlin-Mitte schon im Vorhinein erworben werden.

Berlin wähnt sich nahezu im 3D-Rausch: Schaufensterdekorationen wie die von GAS sind der beste Beweis hierfür.

Bei all der Gutherzigkeit und Technik darf natürlich auch der Spaß nicht fehlen: darum ab zum Zaster Laster der Berliner Volksbank und das Portemonnaie füllen, um eine Jeans der neuen Adidas Blue Denim Collection zu ergattern. Die Sportmarke umwirbt ihre Kollektion im Adidas Original Store in der Münzstraße zur Freude der vornehmlich weiblichen Besucherschaft der Modemesse mit einer Riege von tanzenden Männern. So macht Mode Spaß!

Christine Bornfeld berichtete für Sie von der Fashion Week 2011.