Live-Konzert mit 3D Screens und das erste AR-Display

Traditioniell bietet die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Einblick in die Trends der digitalen Unterhaltung im neuen Jahr. Wir sind diesmal leider nicht vor Ort mit dabei, möchten unseren Lesern aber trotzdem schon jetzt einen kurzen Einblick geben, worüber wir sicher auch im nächsten Trendreport berichten werden.

Aus diesem Grund gibt es hier erstmals ein gespiegeltes Posting aus dem Blog zur Film 3.0 Studie, den Sie unter www.film30.de erreichen.

Darin werden zwei Ereignisse bzw. Geräte vorgestellt, die sicherlich am meisten bei der CES 2010 hervorstechen.

Zum einen handelt es sich um die Pressekonferenz von SONY, bei der die Sängerin Taylor Swift einen Live-Auftritt hatte.
Dieser Live-Auftritt wurde von Kameras mitgeschnitten und natürlich auch einer großen Leinwand gezeigt, um auch dem Publikum im hinteren Teil des Saals alles zeigen zu können.
Erstmals wurde diese Live-Projektion allerdings in 3D gezeigt.

Die Aktion ist zugleich spannend aber leider auch  sinnlos. Zweiteres vor allem deswegen weil jemand der vor Ort bei einem Konzert ist keine Brille für 3D benötigt, weil er den Künstler ohnehin live und lebendig erlebt, wofür er ja immerhin Geld bezahlt.
Spannend ist es hingegen für Live-Streams zu anderen Orten. Wenn man hier ein paar Wochen zurückdenkt und sich den Auftritt von Robbie Williams in mehreren hundert Kinos auf der ganzen Welt in Erinnerung bringt, so wäre dies natürlich toll gewesen, wäre der Musiker auch in 3D erlebbar gewesen.

Die zweite Innovation in Form eines Geräts kommt von Samsung. Wer Avatar gesehen hat, dem ist sicherlich der heimliche Technik-Hauptdarsteller in Form des Augmented-Reality Displays aufgefallen, mit dem die Wissenschaftler auf Pandora arbeiten.

Mithilfe der OLED Technologie haben die Koreaner ein noch namenloses Notebook mit fast halbtransparentem Display entwickelt.

Nicht nur für Bordcomputer in Autos die die Winschutzscheibe als Display benutzen sehe ich hier Einsatzmöglichkeiten. Denkt man an das Outernet, so könnte sich in Zukunft der Computer zum Fenster zur realen Welt entwickeln. Man darf gespannt sein!