Discovering what Innovation is made of// Future Illustration

Future Illustration

Was genau ist eine Innovation? Wie entstehen Trends und wie können sie in der Praxis eingesetzt werden? In ihrem Buch Road Trip to Innovation stellt Delia Dumitrescu, Trendanalystin bei TrendONE, die wichtigsten Begriffe der Trend- und Zukunftsforschung vor und gibt eine Übersicht der verschiedenen Methoden der Branche. In 4 Teilen möchten wir Ihnen Auszüge aus dem Buch vorstellen.

Teil 3: FUTURE ILLUSTRATION


Back to Hamburg, an early morning with a foggy view of the harbor. The TrendONE Hamburg office is located right on the shore. Nils enters the office and says: “Delia, Nick is going to Zurich, you want to join him?” As I have said before, I am not at all an early morning person; but it took 0.3 seconds for me to declare “yes, when, how, ja!” I wanted to meet Adrian Müller and talk to him about his intriguing research project related to future illustration. This topic was very new to me and I found it unexpectedly relevant.

Future illustration refers to visual elements that help you picture and imagine the future. Since semiotics was my favorite subject back in university, I knew how important images are when it comes to communication. Everything matters; lines, shapes, colors and people’s expressions are all parts of the system that develops a story in our mind. Playing with people’s projections has never been an easy task and showing them pictures of the future doesn’t make things any less complicated. Back when we were children, this was more humorous than serious. I am sure you remember the famous Hanna-Barbera cartoon called The Jetsons. My favorite! It’s curious to see how past generations imagined the future and how their predictions didn’t come true. Where’s my jet plane? Where’s my robot-maid and why don’t I work only three hours a day, three days a week?

It is clear that we are living in a visually driven culture. For example, the association of color with various causes was certainly a huge boom. Take for example the yellow rubber bracelets that supported Armstrong’s fight against cancer. Produced by Nike in 2004 (it seems just like yesterday), 50 million Livestrong yellow bracelets have been sold. Yellow meant you are a ‘Livestronger’. These rubber bracelets now come in a rainbow of colors letting people know you support one cause or another. The idea was easily picked up. “Visual dominance will have consequences – some direct, like the accelerated march of art into the consumer world; some unintended, like the decline in reading”, says John Naisbitt in his book – Mind Set!

Data visualization is essential to information management. Companies choose to portray things, and to color them in order to reveal the data. Think for a second, how would you explain the future of media to somebody? There may be a sequence going on in your mind: first it was the cinema screen, then the TV, then the computer and now the phone. That’s easy enough to understand, but if we add more details, it gets complicated. The media evolution is about going from radio and emails to web 2.0 – and social commerce to 3Dweb – and gesture control to augmented reality – and cloud computing to brainwave control – and voiceless communication. Ok, now you see what I mean? But if we visualize this…

…it suddenly becomes clear. The meaning of each step is comprehensible via the icons alone: lean back, move forward etc. Therefore, illustrations are indispensible when we want to give meaning to complex information. Moreover, when we deal with elements of the future, that are not here yet, the role of visualization becomes magnified. Let’s face it. It is hard to imagine something that you have never seen before, and that’s where future illustration comes into the game. It’s about picturing innovation.

Auszug aus “Road Trip to Innovation”, Kapitel “Ideation”, p.110-111

Auf den folgenden Seiten beschäftigt sich Delia Dumitrescu mit den Konzepten Visual Futures, Trendsketching und Trend Transfer. Wie kann Trendvisualisierung als strategisches Instrument eingesetzt werden? Werfen Sie hier einen Blick in das Buch!


Road Trip to Innovation – How I came to understand Future Thinking ist die Geschichte einer neugierigen Persönlichkeit, die sich auf einen Road Trip begibt, um herauszufinden, was Innovation wirklich bedeutet.

Delia Dumitrescu ist die Autorin des Buches. Mit unserer Unterstützung hat sie in ihrem Projekt viele spannende Interviews mit Unternehmen aus der Zukunfts-, Innovations- und Trendforschung realisiert. Ihre Erkenntnisse über angewandte Theorien und Methoden der Branche fasst sie in einer leicht verständlichen Sprache und anhand vieler farbiger Illustrationen zusammen.

Das Buch ist für 29,90 € bei Amazon erhältlich.

Aktuelle Macro-Trends: Digital Downtime

Digital Downtime

Wir halten stets Augen und Ohren offen, um neue Wandelphänomene zu erkennen, die sich in unseren Micro-Trends manifestieren. An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen regelmäßig spannende, neu-identifizierte Macro-Trends.

Digital Downtime

Digital Downtime


Always on
aber immer gestresst? Die ständige Präsenz von sozialen Medien und der nicht abreißende digitale Informationsfluss wecken in vielen Nutzern das Bedürfnis nach einer Ruhepause von Statusmeldungen, Mails, Tweets und Blogs. Immer mehr Menschen legen eine Digital Downtime ein und entkoppeln sich bewusst vom Strom der Echtzeitkommunikation. Um ungestört zu sein, kappen sie ihre Internetverbindung, schalten das Smartphone ab oder nutzen digitale Programme, die den Zugang zu Facebook, Twitter & Co. für eine bestimmte Zeitspanne blockieren. Die Dauer der digitalen Auszeit kann von ein paar Minuten oder Stunden bis zu einem Digital Sabbatical von mehreren Monaten variieren.

 

Micro-Trend: Verwaltungsassistent für soziale Netzwerke

 

“Socialbreak” ist der Name einer in Deutschland von zwei Programmierern entwickelten Software, mit der sich Nutzer von individuell ausgewählten Internetseiten und sozialen Netzwerken aussperren können. Das kostenlose Programm bietet die Möglichkeit, Webseiten für einen bestimmten Zeitraum auf dem eigenen PC zu blockieren – was wiederum dabei hilft, sich auf die tatsächlich wichtigen Aufgaben zu konzentrieren, die Schule, Job oder Studium einem Tag für Tag stellen. So stehen dem konzentrierten Arbeiten weder das neueste Twitter-Gezwitscher noch die Vielzahl an Facebook-Statusmeldungen im Weg.

 

TrendONE stellt sich vor: Sandro Megerle – Trendanalyst

Sandro Megerle

Wie kamst du zu TrendONE?

Ursprünglich aus Schwäbisch-Hall, begann ich 2002 an der Uni Bremen zu studieren. Innerhalb meines Magisters „Kultur- und Wirtschaftswissenschaften“ haben wir uns in mehreren Seminaren mit Technologie und Innovationsmanagement beschäftigt und ich erhielt einen ersten Einblick zum Thema Trendforschung. Meine Neugier war geweckt und so begann ich nebenher als Trendscout bei TrendONE zu arbeiten. Nach einem ersten Praktikum in Hamburg startete ich 2009 als Trainee. Zu dieser Zeit war das Team noch kleiner und wir saßen oft spät gemeinsam im Büro, ganz begeistert von den neuen Innovationen, die wir aus aller Welt erhielten. Später stieg ich fest bei TrendONE ein und bin heute Senior Trend Analyst und Leiter des Trend-Workshops.

Was machst du bei TrendONE?

Als Senior Trendanalyst bin ich verantwortlich für die Sichtung und Bewertung der eingehenden Trends aus aller Welt. Wenn ein Vorschlag von einem Trendscout eingeschickt wird, prüfe ich, ob er unseren Anforderungskriterien entspricht und leite den „Micro-Trend-Rohling“ weiter an unsere Produkt und Quality Abteilung, wo er dann für unsere Kunden aufbereitet wird.

Jeden Monat, bevor ein neuer Trendreport erscheint, prüfen wir gemeinsam die Qualität der Trends und bewerten sie. Zudem ordnen wir sie in Clustern nach Themen und Macro-Trends.

Über die Jahre habe ich natürlich einiges an Trends gesehen und bin so oft der erste, der sich an passende Best-Practice Cases erinnern kann um sie an meine Kollegen für deren Projekte weiterzureichen. Mein persönliches Interessengebiet sind die Themen Multi-Channel-Commerce, Point of Sale und Retail. Besonders spannend finde ich in letzter Zeit Trends, die online und offline enger miteinander verknüpfen, die sozusagen „phygital“ sind. Neben meiner Arbeit der Trendselektion und -bewertung unterstütze ich meine Kollegen bei der Ausarbeitung und Durchführung von Vorträgen und Radical Games.

Was ist dein derzeitiger Lieblingstrend?

Nur einen Trend zu bestimmen, fällt mir bei der Frage natürlich schwer – es gibt einfach zu viele! Ich würde mein Interesse an bestimmten Trends eher als „temporäre Liebschaften“ beschreiben. Zum Beispiel bin ich sehr beeindruckt vom aktuellen Case des schwedischen Mobilfunkanbieters 3 Sweden: Um eine bessere qualitative Beratung, auch online, zu gewährleisten, ermöglicht dieses Unternehmen videobasierte Verkaufsgespräche. Über ein speziell für 3 Sweden entwickeltes Verkaufsterminal tritt der Verkäufer direkt mit dem Interessent über dessen Webcam in Verbindung. Der Verkäufer hat mit diesem Terminal die Möglichkeit ein persönliches Gespräch zu führen, wobei er dem Kunden direkt in die Augen schauen kann und per Touchscreen dem Kunden verschiedene Handymodelle interaktiv erläutern kann.

 

Nick Sohnemann über relevante Trends der nächsten Jahre im rumänischen BIZ-Magazin

Das rumänische Wirtschaftsmagazin BIZ hat unseren Kollegen Nick Sohnemann gefragt, welche drei Trends seiner Meinung nach in den nächsten Jahren eine große Rolle spielen werden.Er entschied sich dabei für das Outernet, Ambient Intimacy und Socialbility.

Das Outernet ist natürlich ein sehr wichtiges und häufig vorkommendes Thema bei TrendONE. Der Mega-Trend beschreibt, wie das Internet dank Smartphones und anderen relevanten Technologien auf die Straße springt. Dabei werden Aspekte wie locationbased Services nicht nur immer alltäglicher, sondern sie bieten uns beispielsweise mittels Augmented Reality einen neuen Blick auf den Alltag und die Informationsbeschaffung.

Der zweite Trend, die Ambient Intimacy, beschreibt die Möglichkeit mit weltweit verstreuten Freunden über Facebook und Twitter direkt virtuell in Kontakt zu treten. Durch das Gefühl sich mit den Freunden trotz der Entfernung jeden Tag auszutauschen, wird ein gewisser Grad an Intimität geschaffen. Dieses Phänomen macht sich nun auch die Entertainment-Branche zu Nutze und lässt Zuschauer über verschiedene Kanäle beispielsweise eine virtuelle Beziehung zu Serienfiguren herstellen.

Weiterhin wird die Socialbility zukünftig eine große Rolle spielen. Der Begriff besteht aus den Wörten social und sensibility, die zusammengenommen beschreiben, dass Menschen gerne etwas bedeutungsvolles in ihrem Leben tun wollen. Socialbility kann diesbezüglich dem Mega-Trend Sustainability zugeschrieben werden, wodurch die soziale Komponente des Verhaltens deutlich wird. Zukünftig wird Socialbility ein Statussymbol sein, was auch Unternehmen in ihrer Produktkommunikation berücksichtigen müssen.

Den rumänischen Artikel finden Sie hier.

CES 2011 in Las Vegas – TrendOne ist dabei

Wie jedes Jahr feiert die Technik-Gemeinde ihre Neuheiten und Highlights des neuen Jahres zunächst auf der CES in Las Vegas – und TrendONE feiert in diesem Jahr mit. Norbert Hillinger vom Berliner Büro wird für TrendONE live vor Ort sein, wenn die Consumer Electronics Show vom 06.-09.01. 2011 in die neue Runde geht.

Bereits jetzt ist klar, bei der CES 2011 werden wieder einige Technologie Premieren gefeiert. So wird gemunkelt, dass der Konzern Microsoft neue Tablets vorstellen, aber auch einen ersten Blick auf Windows 8 erlauben wird. Zu den Highlights im Januar zählen aber mit Sicherheit die Themen 3D, besonders im TV-Bereich, innovative Bewegungssteuerungssysteme für Spielekonsolen, Hybrid TV und Weiterentwicklungen im Mobile-Sektor bzw. im Outernet.

So präsentiert beispielsweise LG neue 3D-Brillen, die mit Hilfe einer französischen Designer-Firma nun auch attraktiv gestaltet sein sollen. LG erhofft sich also mit exquisiten Designs und bequemem Tragekomfort nun letzte Bedenken von Verbrauchern auszuräumen. Zu hoffen ist, dass LG darüber hinaus auf die Probleme des 3D-Sehens eingeht und eine Lösung bezüglich des Mankos Flimmern gefunden hat, um Übelkeitssymptome zukünftig zu vermeiden.

Einige Unternehmen kündigten an, Apps beziehungsweise Hardware entwickelt zu haben, die aus Ihrem iPhone oder iPad eine universale Touchscreen-Fernbedienung machen kann. Daneben soll eine Art Roboter namens „Sphero“ auf der CES vorgestellt werden. Die Kugel, welche mit dem Smartphone über Bluetooth gesteuert wird, soll das Spielen in eine neue Generation führen.

Was die CES 2011 noch für Neuerungen bereithält, und ob es noch unerwartete Überraschungen gibt, wird Norbert Hillinger aus erster Hand – nämlich direkt von der CES 2011 aus Las Vegas berichten. Bleiben Sie dran!

Hamburg@Work und TrendONE präsentieren E-Commerce Trends und Neuheiten für 2011

Kunden auf Shopping-Touren in ihrer Kaufentscheidung effektiv beeinflussen? Das Zauberwort lautet E-Commerce.

Das Trendbook E-Commerce (nicht zur verwechseln mit dem Trendbook 2012) nimmt Sie mit auf eine Reise durch die sich ständig im Wandel befindende Landschaft des E-Commerce.

Welche Möglichkeiten dem Handel hier zur Verfügung stehen, was die Trends der Branche sind und wie diese für das eigene Unternehmen nutzbar gemacht werden können, genau das zeigt das Trendbook E-Commerce.

Zusammen mit Hamburg@Work und unserem weltweiten Netzwerk aus Trendscouts fast 100 Micro-Trends aus dem Onlinehandel für Interessierte zusammengetragen. Sie erhalten in sieben Kategorien einen umfassenden Überblick über richtungsweisende Neuerungen, die ihnen als Anregung oder Starthilfe dienen sollen.

Das interaktive PDF steht kostenlos zum Download bereit und bietet auf einen Klick weiteres Infomaterial, Videos oder Bilder. Neben Trends im traditionellen E-Commerce sind Entwicklungen in immer essentieller werdenden Bereichen des Social- oder Mobile Commerce aufgeführt. Media&Publishing oder Monetarisierung sind nur zwei der dazugehörigen Schlagworte. Viel Spaß und Inspiration beim Lesen!

Hier geht es zum Download des Trendbook E-Commerce.

Update 9. Februar 2011: Hier eine Rezension zum Trendbook e-commerce von www.best-practice-business.de

„LaFutura“: Startschuss für engere Zusammenarbeit!

Mehr als 70 internationale Key-Player der Trend- und Zukunftsindustrie tauschten Insights beim ersten Industry Summit am 11. November 2010 in Berlin

Über 70 führende Trend- und Zukunftsforscher sowie Innovationsexperten aus der ganzen Welt trafen sich gestern in der exklusiven PanAm Lounge zum ersten Mal zu einem außergewöhnlichen Event – „LaFutura“. Einen Tag lang teilten und diskutierten weltweit wichtige Key-Player der Trend- und Zukunftsbranche ihre Methoden, Schlüsseltrends und Insights. „Ziel der „LaFutura“ ist es, den Austausch innerhalb der Branche zu fördern, Allianzen zu bilden und neue Erkenntnisse über entstehende Trends- und Zukunftsszenarien zu gewinnen“, sagt Nils Müller, TrendONE CEO und Initiator des Summits.
„LaFutura“ ist das bedeutendste Zusammentreffen internationaler Trend- und Zukunftsforscher im Jahr 2010, um die bisher fragmentierte Branche näher zusammenrücken zu lassen. Diese hat sich in den letzten Jahren extrem gewandelt: Raus aus den Kinderschuhen hin zu einem jungen, schnell wachsenden Markt. Daraus sind Unternehmen mit sehr unterschiedlichen Ansätzen zum Thema Zukunft, Trends und Innovationen hervorgegangen, die alle Expertenwissen aufgebaut, aber untereinander wenig Berührungspunkte haben.

„Wir müssen eine Brücke zwischen qualifizierter Trend- und Zukunftsforschung bauen und unser Wissen teilen – das ist der Schlüssel zum Erfolg“, sagt Delia Dumitrescu, Trendscout und Mitglied im „LaFutura“ Netzwerk. „Wahre Innovation entsteht durch „Polysoziale Gruppen“. Je mehr unterschiedliche Experten aufeinander treffen, umso brillantere Ideen entstehen“.
„LaFutura“ verfolgt genau diesen Ansatz“, sagt Nils Müller und fügt abschließend hinzu: „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir durch eine intelligente Zusammenarbeit, mehr Transparenz und eine gemeinsame Sprache die Branche extrem vorantreiben“.

Weitere Impressionen zum LaFutura Summit 2010 in Berlin finden Sie auf Flickr. Videos gibt es in unserem YouTube-Channel und das Protokoll zum Event finden Sie auf Twitter.

Die Pressemitteilung können Sie sich hier als PDF downloaden.

Haben Sie Fragen zum LaFutura Summit? Wenden Sie sich gerne telefonisch (040 609 428 519) oder per Mail an Simone Kiri.