TrendONE zu Besuch auf der Ars Electronica

Ars Electronica

Vom 31. August bis 6. September fand in Linz die Ars Electronica statt. CEO Nils Müller und das TrendONE Team aus Wien waren vor Ort im erlebnisreichen „Museum der Zukunft“.

Seit 1979 befasst sich die Ars Electronica mit unterschiedlichen Fragestellungen rund um das Thema Digitalisierung. Das jährlich stattfindende Festival versteht sich als Schnittstelle zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft: Hier werden Ideen, Kommentare und Visionen gebündelt. Prominenter Partner des Events war das internationale Forschungszentrum CERN aus Genf.

Dieses Jahr drehte sich alles um das Thema „Origin – wie alles begann“. Diese elementare Frage beschäftigt sich „mit dem Wunsch herauszufinden, woher wir kommen, die Sehnsucht unserer Existenz eine Bedeutung zu geben und uns in einem gesamtheitlichen Modell des Universums zu verankern“, so die Kuratoren Christine Schöpf und Gerfried Stocker.

Bianca Stockreiter und Isabella Fürlinger besuchten die Austellung cyberarts11 im offenen Kulturhaus Oberösterreich. Das besondere Highlight: Six-forty by four-eighty. Ähnlich wie die Siftables von Sifteo, sind das voneinander unabhängige Mini-Computer, die miteinander interagieren. Der Mensch ist das Übertragungsmedium – durch Berührung können Farben direkt übertragen werden.

Six-Forty by Four-Eighty from Fluid Interfaces on Vimeo.

Ebenfalls interessant: newstweek  – mit diesem eingebauten Gerät können gezielt aktuelle News gefälscht und verbreitet werden. Das Projekt von Julian Oliver and Danja Vasiliev beabsichtigt, Menschen auf die Manipulation durch Medien aufmerksam zu machen.

Newstweek: fixing the facts from newstweek on Vimeo.

Spätestens bei einem Spaziergang über die Dächer von Linz, die mit einen hölzernen Sidewalk miteinander verbunden waren, wurde deutlich: Die Ars Electronica ist ein Event, das inspiriert.

TrendONE beim TEDxHamburgSalon zum Thema Future Health

TEDxHamburg

Am Montag traf sich ein kleiner Kreis von TED- und Medizin-Begeisterten im Gastwerk in Hamburg, um sich über die Zukunft der Gesundheit auszutauschen. Melanie Kremer, Mira Bürger und Rouven Hohendorff von TrendONE waren als Zuhörer dabei.

In drei Live- und zwei Video-Talks wurden unterschiedliche Zukunftstendenzen im medizinischen Bereich aufgezeigt. Es ging um unser Gesundheitssystem, Krebsprävention, die Beziehung zwischen Patient und Arzt, das Altern und technologische Innovationen.

Dr. Anne Schnieber erläuterte uns die Welt der Zahlen im Gesundheitssystem, deckte mit eben dieser den Mythos des Medizinermangels in Deutschland auf und sprach sich für eine Open Source-Bibliothek für medizinische Studien und Daten aus, um die evidenzbasierten medizinischen Fortschritt voranzutreiben.

PD Dr. Med. Andreas Block betonte, dass ein gesunder Lebensstil Spaß machen solle, um ihn zur Krankheitsprävention in der Gesellschaft zu etablieren, die Angst vor Krankheiten reiche hier nicht aus. In diesem Zusammenhang sind auch Ansätze von Gamification im Health Sector zu sehen, wenn beispielsweise Kindern die Behandlung von Diabetes in Online-Games auf spielerische Weise näher gebracht wird.

Dr. Kai Sostmann stellte die Frage, ob das Internet ein gesünderes Leben ermöglichen kann. Momentan würden viele Patienten noch unzertifizierte und unseriöse Gesundheitsinformationen aus dem Netz beziehen. Bei der Ausbildung von Ärzten setzt sich Sostmann nun dafür ein, dass diese lernen, den Patienten bei der Suche nach Rat im Internet zu unterstützen.

Daniel Kraft stellte in seinem Video-Talk die technologische Entwicklungslinie im medizinischen Sektor vor. Laut Kraft wird die Qualität und Quantität von Innovationen im Gesundheitsbereich exponentiell anwachsen und dem Credo „Faster, Smaller, Cheaper, Better“ folgen. Die Zukunftsvision Krafts besagt, dass Diagnosegeräte mobil werden, etwa durch die Verwendung von Smartphones zur Feststellung von Hautkrebs. Medizinische Werkzeuge werden kleiner, beispielsweise in Form von Micro-Robotern, die unsere Venen reinigen. Medizinische Vorsorge, Diagnose und Behandlung werden günstiger. 3D-Printing und die persönliche Stammzellen-Bank werden zur Rekonstruierung von Organen eine bedeutende Rolle in der Medizin spielen.

Diese TEDx-Veranstaltung zeigte, dass unsere Gesundheit nicht nur in den Händen der zukünftigen Technologie liegt, sondern vor allem in unseren Eigenen. Wir danken den Veranstaltern und Rednern für den interessanten Abend.

 

TrendONE stellt sich vor: Konstanze Kossack

Wie kamst du zu TrendONE?

Nach meinem Studium der Betriebswirtschaftslehre kam ich zu TrendONE um meine Diplomarbeit zum Thema „Trendforschung im innovationsgetriebenen Unternehmen“ zu schreiben. Das war im Jahr 2005, als TrendONE noch aus drei Mitarbeitern bestand, die sich in Hamburg ein kleines Büro teilten. Ich habe damals gezielt etwas Außergewöhnliches gesucht und war sofort begeistert von der kleinen, aber wachsenden Branche der Trendforschung. Als ich bei TrendONE zur Tür hereinkam war ich sofort angesteckt vom Tatendrang und der Energie, die ich hier antraf.

Was machst du bei TrendONE?

Heute bin ich Leiterin der Product Unit, das heißt ich bin verantwortlich für die Zusammenstellung, Organisation und Distribution unserer Produkte, wie dem Trendreport und dem Trendbook. Über die Jahre kamen viele neue Themengebiete hinzu und heute betreue ich spezialisierte Trendreports über  Innovationen im Bereich Konsumgüter und Print. Mein besonderer Schwerpunkt liegt beim Thema Gesundheit: Über ein Jahr lang organisierte ich den „Health Think Tank“, für den verschiedene Unternehmen und Gesundheitsexperten zusammenkamen, um sich über neue und mögliche bevorstehende Entwicklungen auszutauschen.

Wenn ich also nicht gerade Vorträge halte, Themen aufbereite oder Kunden betreue, bin ich damit beschäftigt alle hier bei TrendONE für die neuste Ausgabe des Trendreports zu koordinieren. So viele kreative Köpfe unter einen Hut zu bringen ist manchmal eine ganz schöne Herausforderung!

Was ist dein derzeitiger Lieblingstrend?

Ich liebe meine Kinect! Es macht nicht nur unheimlich Spaß mit meinen Freunden im Wohnzimmer herumzuspringen, ich bin begeistert davon, wie die Kinect den spielerischen Aspekt mit einer sinnvollen Tätigkeit verbindet. Jetzt kann ich mich jeden Abend fühlen wie Tom Cruise in Mission Impossible!

Review zum Outernet Think Tank in London

Am 10. Dezember fand in London der von TrendONE und thenetworkone veranstaltete Outernet Think Tank statt. Da thenetworkone, das weltweit größte Netzwerk aus independent agencies, in London seinen Sitz hat, war die Entscheidung nach dem Veranstaltungsort schnell gefällt.

25 Agenturen aus der Marketing- und Medienbranche fanden sich zum regen Austausch in den Räumen des Wallacespace ein. Den Anfang der Veranstaltung machte Nils Müller, CEO & Founder von TrendONE, der das Publikum zunächst mit einer kurzen Keynote in das Thema Outernet einführte. Es folgten zahlreiche interessante Vorträge und Präsentationen der Agenturen selbst, die ihre eigene Technologie vorstellten. Zu den Rednern gehörten unter anderem Ben Crossthwaite von Go Augmented, Crossplatform-Sprecher Nick Brown, sowie Otmar Kratzer und Marian Endres von RTT.

Der Workshop wurde von den Teilnehmern durchweg positiv aufgenommen, so dass weitere Fortsetzungen des Outernet Think Tanks schon jetzt zu den guten Vorsätzen von TrendONE für das Jahr 2011 zählen.

Review zum 4. Health Think Tank

Zum vierten Health Think Tank luden marktrausch und TrendONE in diesem Jahr in die Hamburger Hafencity ein.

Gesundheit ist digitaler und vernetzter denn je – so lautet das Fazit des diesjährigen Health Think Tank vom 11. März in Hamburg.

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Rund 50 Gesundheitsinteressierte – von Beiersdorf bis Schneekoppe – konnten sich anhand neuester Health Trends und inspirierender Keynotes aus dem Health Markt ein aktuelles Bild vom Marketing zwischen Gesundheit und Konsum machen.
Neben der schon zur Tradition gewordenen multimedialen Trendreise von marktrausch und TrendONE, gab es u.a. Spannendes zur “Live-Inszenierung der Marke Dove” oder dem “Online-Service myona zur Kinderwunsch-Planung”. Wie nah inzwischen Zukunft und Status quo in Bezug auf den digital informierten und vernetzten Patienten beisammen liegen, hat insbesondere Alexander Schachinger, Health Consultant 2.0, eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Seine aktuelle Studie zum E-Patienten in Deutschland belegt u.a., “dass das Internet inzwischen noch vor dem Arzt die regelmäßigste sowie nutzenbringendste Quelle von Gesundheitsinformationen darstellt”.

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Die gute Stimmung unter den Teilnehmern und die inspirierenden Keynotes übertrugen sich auch auf die Ergebnisse der abschließenden Kreativsession. Im Radical Game wurden durch die Kombination von bestehenden Innovationen neue Konzepte für den Umgang mit der Gesundheit kreiert. Die Mobilität der Gesellschaft stand dabei klar im Fokus.

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Vielen Dank noch einmal an alle Speaker und Teilnehmer für ihre Energie und den kreativen Input, die anregenden Gespräche und an die Betreiber der BAZIC-Lounge für die inspirierende Atmosphäre. Alles in allem eine gelungene Mischung aus Branchen-Insights, innovativen Ideen und innovativem Grundrauschen. Bleiben Sie neugierig!

Alle Fotos und Ergebnisse des Think Tanks haben wir für Sie hier zusammen gefasst.

Finale Agenda zum Health Think Tank

Wie bereits vor einigen Tagen hier berichtet, veranstalten TrendONE und Marktrausch wieder einen gemeinsamen Health Think Tank am 11. März  in Hamburg.

Nähere Informationen zum Event finden Sie unter www.healthtrend.de oder in der finalen Agenda.

Ihre Ansprechpartnerin bei TrendONE ist Konstanze Kossack.

Rückblick Virtual Think Tank Augmented Life & Work

Mehr als 90 Teilnehmer fanden sich am 03. Februar 2010 zum internationalen BVDW Virtual Think Tank „Augmented Life + Work“ in den Laboratories der Deutschen Telekom in Berlin ein. Burkhard Leimbrock (BVDW Vizepräsident) und Nils Müller (Geschäftsführer TrendONE) begrüßten die Teilnehmer, um im Anschluss den Moderator der gesamten Veranstaltung, Prof. Clemens Cap von der Universität Rostock, vorzustellen.

Die Laboratories der Deutschen Telekom beherbergen eine Vielzahl an innovativen und faszinierenden Exponaten, unter anderem „Das Büro der Zukunft“, welches die Teilnehmer bei einem Rundgang hautnah erleben konnten.

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Auf die Führung folgte der erste Teil der internationalen Keynotes, beginnend mit einem mitreißenden Vortrag von Nils Müller mit dem Titel „The Future is illuminated“.

Danke an Robert Basic für folgendes Video

Link: Augmented Reality Trends

Weitere Keynotes der Referenten Till Grusche (frog design, Amsterdam) „Picture the future“, Nicole Radacher (Wikitude, Salzburg) „Browse the world“, Daniel Gelder (metaio/junaio, München) „Mobile Augmented Reality“, sowie Carlo Blatz (Powerflasher, Aachen) „Augmented Technology“ boten weitere interessante Einblicke in die Welt der Augmented Reality.

Während der Kaffeepause konnten die gewonnenen Eindrücke besprochen und diskutiert werden.
Part zwei der internationalen Keynotes eröffnete dann der Futurist Max Celko (New York) mit seinem Vortrag „The Meta Brain“. Die Teilnehmer erhielten in diesem Teil der Veranstaltung weitere Eindrücke aus den Bereichen „Augmented Nature“ (Prof. Frans Vogelaar, Hybrid Space Lab, China) „The future workplace“ (Hermann Hartenthaler, Deutsche T-Labs, Berlin), „Augmented Shopping“ (Matthew Szymczyk, Zugara, Los Angeles) und „Augmented ID & face recognition“ (Dan Gardenfors, TAT, Malmö).
Alle Vorträge und Informationen zum Event gibt es übrigens unter www.v-t-t.de

Abschluss des BVDW Virtual Think Tank „Augmented Life + Work“ bildete die „Speed Innovation & Future Prototyping“ Session, in welcher die Teilnehmer innovative Zukunftsideen zur Augmented Reality entwickelten. Idee des Tages hatten Judith Mühlenhoff von den T-Labs und Holger Thiemann von der Telegate Media AG mit dem „Augmented IKEA Manual“. Als Preis für die Idee des Tages gab es eine Videobrille mit LCD Displays von Vusix. Herzlichen Glückwunsch.
Wir freuen uns schon heute auf den nächsten BVDW Virtual Think Tank, mit einer Vielzahl von Zukunftsvisionen und Keynotes am Puls der Zeit.

Alle Bilder vom Event stehen zum Download bereit.

Eine Auswahl stellen wir Ihnen hier zur Verfügung.

Update: Den kompletten Vortrag von Nils Müller stellen wir Ihnen jetzt auch als YouTube-Video in zwei Teilen zur Verfügung