Radical Game auf der Social Media Week

Radical Game Social Media Week

Wie sieht die Zukunft von Social Media aus? Welche Trends werden die Art und Weise, wie wir einkaufen, kommunizieren oder unterhalten werden wollen grundlegend verändern?

Diesen Themen haben wir uns am Mittwoch auf der Social Media Week Berlin gewidmet. Mit einem Radical Game forderten wir alle Teilnehmer heraus, sich Gedanken über die Zukunft von Social Media zu machen und mit uns neue Geschäftskonzepte und Ideen zu kreieren. Der Kreativworkshop basiert auf eine Auswahl von Micro-Trends, die wir im Vorhinein ausgewählt und anschließend präsentiert haben. Mit dem Ziel, Innovation durch Kombination zu erreichen, konnten die Micro-Trends anschließend in kleinen Gruppen beliebig kombiniert und weiterentwickelt werden.

Und was ist dabei herausgekommen? Hier die Top 3 Innovationen, die nach der Gruppenbewertung am besten abgeschnitten haben:

#1 Das personalisierte Hotelzimmer

Die Gewinner Idee ist besonders an Menschen gerichtet, die einen großen Teil ihrer Zeit in Hotelzimmern verbringen. Wäre es nicht schön, wenn, egal wo man hingeht, sich ein Gefühl von Zuhause entwickelt? Im „personalisierten Hotelzimmer“ kann alles angepasst werden, was der Besucher Zuhause nennt: Die eigene Lieblingsmusik oder Lieblingsfilme sind bereits einprogrammiert und an den Wänden hängen ausgewählte Bilder oder die Gesichter der Liebsten.

#2 Individuelle Kinowelt

Filmbewertung geht auch direkter: Die Idee basiert darauf, die Lieblingsfilme sofort nach dem Kinobesuch zu „liken“ oder zu genauer zu bewerten. Für Kinoliebhaber kann sich so Stück für Stück ein digitales Profil entwickeln, indem Lieblings Genres, Schauspieler oder Regisseure vermerkt sind, sodass intelligenter auf neue Filme hingewiesen werden kann. Diese Informationen kann man mit Freunden teilen für noch mehr gemeinsamen Kinospaß.

#3 TV Total

Diese Idee basiert auf den Erfolg von Shazam. Während Serien oder Filme geschaut werden, werden sie automatisch von einem mobilen Gerät erkannt: Es werden zusätzliche Informationen über die Produkte, die Mode oder Musik, die man im Fernsehen verfolgt in Echtzeit abgerufen. Alles was man sieht und einem gefällt, kann direkt über einen Online Shop erworben werden.

Aktuelle Macro-Trends: Digital Downtime

Digital Downtime

Wir halten stets Augen und Ohren offen, um neue Wandelphänomene zu erkennen, die sich in unseren Micro-Trends manifestieren. An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen regelmäßig spannende, neu-identifizierte Macro-Trends.

Digital Downtime

Digital Downtime


Always on
aber immer gestresst? Die ständige Präsenz von sozialen Medien und der nicht abreißende digitale Informationsfluss wecken in vielen Nutzern das Bedürfnis nach einer Ruhepause von Statusmeldungen, Mails, Tweets und Blogs. Immer mehr Menschen legen eine Digital Downtime ein und entkoppeln sich bewusst vom Strom der Echtzeitkommunikation. Um ungestört zu sein, kappen sie ihre Internetverbindung, schalten das Smartphone ab oder nutzen digitale Programme, die den Zugang zu Facebook, Twitter & Co. für eine bestimmte Zeitspanne blockieren. Die Dauer der digitalen Auszeit kann von ein paar Minuten oder Stunden bis zu einem Digital Sabbatical von mehreren Monaten variieren.

 

Micro-Trend: Verwaltungsassistent für soziale Netzwerke

 

“Socialbreak” ist der Name einer in Deutschland von zwei Programmierern entwickelten Software, mit der sich Nutzer von individuell ausgewählten Internetseiten und sozialen Netzwerken aussperren können. Das kostenlose Programm bietet die Möglichkeit, Webseiten für einen bestimmten Zeitraum auf dem eigenen PC zu blockieren – was wiederum dabei hilft, sich auf die tatsächlich wichtigen Aufgaben zu konzentrieren, die Schule, Job oder Studium einem Tag für Tag stellen. So stehen dem konzentrierten Arbeiten weder das neueste Twitter-Gezwitscher noch die Vielzahl an Facebook-Statusmeldungen im Weg.

 

Eventpreview September: Messen & Konferenzen

PICNIC Design Challenge

Bleiben Sie innovativ: Diese Events werden Sie inspirieren!

02.- 07. 09.11, Berlin
Die internationale Funkausstellung (IFA) präsentiert das Neuste aus Unterhaltungselektronik, Informations- sowie Kommunikationstechnik und Haushaltsgeräten. Mit dem typischen Mix aus Innovationen, Stars, Entertainment und Information lädt die Messe ein zum Kennenlernen und Ausprobieren von technischen Neuheiten.

14.- 16.09.11, Amsterdam, NL
Beim internationalen Innovationsfestival PICNIC stehen innovative Ideen für Business, Menschen und Gesellschaft im Mittelpunkt. Der Meinungs- und Erfahrungsaustausch im globalen Netzwerk soll inspirieren und anregen neue Wege zu gehen.

19.- 23.09.11, Berlin
Auf der Social Media Week werden aufstrebende gesellschaftliche, kulturelle und kommerzielle Trends in Social und Mobile Media diskutiert. Die 5-tägige Konferenz befasst sich auf Vorträgen, Seminaren und Workshops mit den Möglichkeiten und Auswirkungen von Sozialen Medien in Politik und Wirtschaft.

 20.09.11, Köln
Die UBERCLOUD ist ein Pre-Day-Event der dmexco: Der internationale Kreativ-Gipfel mit dem Titel „The visible mass of digital creativity“ hat ein hochkarätiges Programm zusammengestellt mit Marketing- und Kreativ-Verantwortlichen aus Agenturen und werbetreibenden Unternehmen, Medien- und Vermarktungshäusern.

21.- 22.09.11, Köln
Die dmexco, Fachmesse für digitales Marketing und Werbung, steht dieses Jahr unter dem Thema: „New rules – the digital shape of today’s marketing“. Diskutiert werden bahnbrechende digitale Trends und Entwicklungen in den Bereichen Marketing, Werbung und Medien, die mit zunehmender Komplexität und Interaktivität das tägliche Business prägen.

28.-30.09.11, Cannes, FR
Bei der World Innovation Convention stehen Innovation und Kreativität an erster Stelle. Führende Innovationsexperten aus aller Welt treffen zusammen um gemeinsam Erfahrungen auszutauschen und neue innovative Strategien für ihr Business zu entwerfen.

 

Praktikum im Bereich Kommunikation/ Social Media

Join our Team!

Wir suchen ab September/Oktober 2011 eine/n engagierte/n

Praktikant/in im Bereich Kommunikation
in Hamburg oder Berlin

 

Deine Aufgaben:

  • Du unterstützt das Team bei der Produktion von Texten und Beiträgen für die Website, den Blog, die Facebook-Fanpage und Twitter
  • Du unterstützt das Team bei der Ideenfindung und Weiterentwicklung der bestehenden Kommunikationsplattformen
  • Die Erstellung und Bearbeitung von kleineren Info-Grafiken und Fotos für unsere Veröffentlichungen runden Dein Aufgabenprofil ab
  • Weiter hast Du die Möglichkeit bei der Recherche, Identifikation und Auswahl von Micro-Trends sowie bei der Erstellung von Trendreports für unsere Kunden mitzuwirken

Dein Profil:

  • Du hast einen journalistischen Hintergrund und/oder studierst Publizistik, Journalismus oder Kommunikationswissenschaften
  • Du verfügst über eine große Textsicherheit in Deutsch und Englisch
  • Du bist vertraut mit journalistischen Darstellungsformen in Print- und digitalen Medien (Nachricht, Bericht, Interview, Reportage)
  • Du birgst eine große Social Media Affinität und hast bestenfalls erste Erfahrungen im Umgang mit WordPress, Typo3, Twitter, Facebook etc. sammeln können
  • Wünschenswert wären erste Erfahrungen in der Entwicklung und Aufbereitung selbstproduzierter Inhalte im Bereich Video
  • Teamfähigkeit und selbstständiges Arbeiten stehen für Dich an erster Stelle

Wir bieten Dir einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz in einem innovativen Umfeld in unserem Office in Hamburg oder Berlin. Das Praktikum wird vergütet und der Zeitraum sollte vier bis sechs Monate betragen. Weiter hast Du die Möglichkeit, auch den Standort in Wien kennenzulernen.

Deine Unterlagen sendest Du bitte mit Angabe Deines nächstmöglichen Eintrittstermins online an Frau Kremer .

Join our Team!

 

Neuer Trendscout – Wolfgang Gumpelmaier

Wolfgang Gumpelmaier war während seines Studiums der Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Uni Wien als Filmkritiker und Journalist, anschließend in den Bereichen Interne Kommunikation und Online-Marketing tätig. Neben den Aktivitäten auf Twitter und seinen beiden Blogs, erreichbar unter www.socialfilmmarketing.com und http://gumpelmaier.net, stellt er sein Wissen interessierten Zuhörern bei diversen Veranstaltungen und Workshops zur Verfügung.

2010 gründete er »gumpelMEDIA – agentur für kommunikation und neue medien« und unterstützt Unternehmen, Startups, Künstler, Kulturbetriebe und Privatpersonen hinsichtlich der Einbindung »Neuer Medien« in ihre Kommunikationsstrategie.

Derzeit arbeitet Wolfgang Gumpelmaier unter anderem an der Weiterentwicklung der Online Film Community filmtiki und ist als Senior Consultant Social Media bei Sery* Creative Communications tätig.

Zu Wolfgangs Spezialgebieten zählen die Themen Social Media, Crowdfunding, Mobile Apps, Social Film Marketing und Distribution.

Aktuelle Macro-Trends – März 2011

In dieser Ausgabe der Kategorie “Aktuelle Macro-Trends” stellen wir Ihnen diesmal die Themen PROOF BY PICTURE und SOCIAL SENSORS vor.

PROOF BY PICTURE – Bild her oder Klappe halten!

Es ist nichts grundsätzlich Neues, andere durch Bilder an seinem Leben teilhaben zu lassen. Mittlerweile scheint es allerdings weit über Online-Bildergalerien wie Hipstamatic oder Best Camera hinauszugehen. Im Zuge der technischen Möglichkeiten, die einem heute zur Verfügung stehen, kann man ein Bild mit dem iPhone in Echtzeit zu Facebook, Twitter, Flickr, Tumblr oder Foursquare senden. Bilder werden schnell, gezielt und großräumig verbreitet. Teenager wachsen damit auf, sich bei jeder Gelegenheit für Fotoaufnahmen und Schnappschüsse in Szene zu setzen und Spuren zu hinterlassen – für sich selbst, aber auch für andere.

Nach Hubert Burda hat die Digitalisierung die Bedeutung von Bildern für die Gesellschaft grundlegend verändert: Visuelle Kommunikation ist nun das Stichwort. Die Wende zur Sprache („linguistic turn“) wird von der Wende zum Bild abgelöst. Der sogenannte „iconic turn“ beschreibt die Verschiebung von sprachlichen zu visuellen Informationen, um Ereignisse darzustellen und zu inszenieren. Bei besonders spektakulären Posts wird als Beleg häufig ein Bild gefordert, um der Meldung Authentizität verleihen. Fakt ist: Wenn dich niemand sieht, gibt es auch keinen Hinweis auf deine Existenz.
Kurz gesagt: Picture or it didn’t happen! Diesem Ausdruck des wachsenden Online-Skeptizismus stehen zynische Stimmen gegenüber, die behaupten, die Bilder dienten lediglich der Unterhaltung und der niederen Gelüste des Menschen. Beides ist richtig. Im Grunde geht es um das Schaffen von Inhalten. Ein Bild ist dabei bekanntermaßen mehr wert als tausend Worte, da es sowohl mehr Ausdrucks- als auch Beweiskraft besitzt: Proof by Picture.

SOCIAL SENSORS

Unter Sozialen Sensoren verstehen wir sämtliche technische Möglichkeiten, um soziale Strukturen aufzuspüren. Soziale Strukturen sind z.B.: Befindlichkeiten, Meinungen, Stimmungen, Beziehungen, Zustände, Entwicklungen, Aufenthaltsorte usw.
Die rapide Zunahme an Echtzeit-Daten, die jeder von uns tagtäglich über sich und seine Umgebung produziert (z.B. über Social-Media-Plattformen, Smartphones etc.), kann – wenn die Daten sinnvoll aggregiert und kanalisiert werden – zu einem wesentlich höheren Wissensniveau führen. Die Hauptaufgabe sozialer Sensoren ist daher die Verdichtung von Einzelinformationen zu Masseninformationen, aus denen wiederum höhere Erkenntnisse für unterschiedliche Situationen erlangt werden können.

Zu diesen „menschlich erzeugten“ Daten kommen zudem noch die Daten aus dem Web of Things, also alle Informationen, die von Gegenständen (Autos, Flugzeugen, Häusern, Produkten etc.) erzeugt werden – sogenannte Ambient Data.
Vereinfacht gesagt: Soziale Sensoren sind die Indikatoren unserer vernetzten Welt.

WAS KANN MAN MIT SOZIALEN SENSOREN MACHEN?

Durch Soziale Sensoren werden zunächst einmal nur Daten erzeugt. Wenn diese jedoch sinnvoll ausgewertet und mit anderen Daten von Sozialen Sensoren kombiniert werden, bilden sie die Basis für CURATED SERVICES – also Services, die Informationen aggregieren und für den Nutzer kontextrelevant aufbereiten.

Ein einfaches Beispiel für einen Curated Service ist Ongo, ein News-Aggregator, der einem täglich die wichtigsten Headlines ausgewählter Publikationen in einem handlichen Format zusammenstellt.

Soziale Sensoren lassen sich z.B. nach folgenden Kriterien unterscheiden:

1. Text-basierte Soziale Sensoren
2. Bild-basierte Soziale Sensoren
3. Audio-basierte Soziale Sensoren
4. Video-basierte Soziale Sensoren
5. Umwelt-basierte und somatische Soziale Sensoren

Roman Weishäupl im Interview mit Personalwirtschaft

Im Vorfeld seiner Keynote zum Thema “Welcome to the world in 2021″ beim SAP-Kongress für Personalmanagement am 29. März in Mannheim gabe Roman Weishäupl ein Interview für das Sonderheft 3/2011 der Plattform www.personalwirtschaft.de.

Mit seiner Hauptaussage in dem Gespräch, wonach Technik menschlicher wird, spielt Weishäupl auf den Mega-Trend Shytech an, der eine zentrale Rolle bei seinem Vortrag Ende März einnehmen wird.

Ein weiteres großes  Themen im Gespräch ist die Zukunft von Social Media und der Einfluss von Media 5.0 und dem Web of Thoughts auf die Personalerwelt.

Lesen Sie das komplette Interview hier.