Eine Firma gründen in 54 Stunden: Startupweekend Berlin

startupweekend berlin 2011

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, eine eigene Firma zu gründen? Das Startupweekend Berlin eröffnete jungen Visionären die Chance, am Wochenende vom 26. bis 28. August, eine gute Idee in ein erfolgversprechendes Geschäftsmodell umzuwandeln.

Organisiert vom Berliner KommunikationsFORUM, baut die Veranstaltung auf die Stärken der Kreativ-, Technologie- und Gründerszene Berlins auf: Gefragt waren Experimentierfreudigkeit, Selbstorganisation und Offenheit für partizipatives Arbeiten in flachen Hierarchien.

Beim diesjährigen Startupweekend drehte sich alles um das Thema Outernet. Die Teilnehmer waren dazu aufgefordert, ihre Ideen fit zu machen für eine Verschmelzung der virtuellen und realen Welt. So wurden in die Geschäftsideen mobile, interaktive und location-based Services miteinbezogen, um sie im Outernet nutzen zu können.

Bewerben konnte man sich als Ideengeber oder als Spezialist. Gleich am ersten Abend wurden die Ideen präsentiert und es bildeten sich Teams. Norbert Hillinger von TrendONE Berlin stellte in einer Präsentation Micro-Trends aus dem Outernet vor. Nach Beratung durch Businessexperten am Samstag wurden die Ideen weiterentwickelt, erste Businessmodelle geschrieben, Marketingkonzepte erstellt und Mock-ups gebastelt. Am Sonntag wurden nach einer finalen Präsentation der Teilnehmer die ersten drei Gewinner gekürt.

Der Gewinner: Lifeline


Stellen Sie sich vor, Sie gehen in eine Ausstellung, in ein Café und später in Ihr neues Lieblingsrestaurant. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass Menschen, die die gleichen Orte besuchen, gleiche Kunst entdecken oder Dessert bestellen, noch weitere Interessen teilen. Mit der mobilen App von Lifeline soll ein lokales, soziales, zugleich elastisches Netzwerk geschaffen werden. In diesem Netzwerk geht es nicht um digitale Freundschaften sondern dynamische Echtzeit-Interaktionen von Usern, die sich zur selben Zeit am selben Ort befinden. Durch ein locationbased Photo-Sharing wird den Usern die Möglichkeit gegeben, ihr lokales Netzwerk auf einmalige Art und Weise zu entdecken und gezielt zu vervollständigen.

Einige Wochen sind seitdem vergangen und nun wird es ernst für die drei Gewinner: Wer wird mit seinem Konzept Erfolg haben? Gespannt verfolgen wir den Entwicklungen dieser jungen Firmen.

Die Gestaltung der neuen Welt – Outernet-Design als Coverthema der neuen PAGE

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In der aktuellen PAGE Ausgabe 10.11 widmet sich das Magazin für Kommunikationsdesigner und Werber auf über 10 Seiten dem Thema Outernet. Auch TrendONE stand dem Magazin Rede und Antwort. Unter dem Titel „Ankunft in der neuen Welt“ werden neue Interfaces und Kommunikationskanäle wie das Projekt Sixth Sense von den MIT Media Labs und natürlich auch die Mobile Augmented Reality Browser Layar, Wikitude, Junaio und Goldrun sowie Googles visuelle Suchmaschine Goggles vorgestellt. Auch die Entwicklung hin zur erweiterten Welt mittels Kontaktlinsen ist schon lange mehr Science als Fiction.

Im Beitrag „Alles spricht zu dir“ wird vor allem der Außenwerbebereich genauer betrachtet. Nicht nur digitale Screens sondern auch mobil erweiterte Citylight Plakate und neue Plattformen der großen Außenwerber Wall oder JC Deceaux werden portraitiert. Auch bereits bekannte Outernet Projekte wie „The Witness – The First Movie in the Outernet“ von Jung von Matt stellt PAGE im Rahmen seiner Ausgabe zum Internet Nachfolger vor.

Im letzten Bericht konzentriert sich das Magazin auf das Thema „SciFi-Shopping“ und zitiert dabei auch Norbert Hillinger aus dem Berliner TrendONE Büro, der sich zum Potential von Microsofts neuer Werbeform NUads für Besitzer einer Xbox 360 inklusive Bewegungssteuerung Kinect äußerte.

Die aktuelle Ausgabe der PAGE finden Sie im gut sortierten Zeitschriftenhandel oder können Sie jetzt online bestellen.

 

IFA like it’s 2021 – TrendONE Berlin besucht die Internationale Funkaustellung

IFA 2011

Eine Reise in das Jahr 2021? Die IFA macht es möglich. Nachdem alle potenziellen Entwicklungen durchdacht und möglichen Zukunftsszenarien abgewogen wurden ist die IFA der Ort an dem man Zukunft endlich anfassen, ausprobieren und mit ihr spielen darf.

Die IFA 2011 fand vom 2. bis 7. September in Berlin statt. TrendONE Berlin war vor Ort und hat sich für Sie umgeschaut.

Dieses Jahr hat die IFA es wieder einmal geschafft: Die Messe hat Aufsehen erzeugt mit allen Möglichkeiten, die die 3D Technologie so hergibt. Aber an Unterhaltung hat es ihr eigentlich noch nie gefehlt – interessant wird es besonders hinter den Displays, inmitten der Schaltkreise und Softwareprogramme: Die Vorreiter Fraunhofer und IBM beeindruckten mit zukunftsorientierten technischen Möglichkeiten und Anwendungskonzepten.

Historische Orte per iPad erkunden

 

Die mobile App des Fraunhofer Instituts koppelt Objekterkennung mit GPS: Besondere Orte können per Smartphone oder Tablet erkannt und digital zu verschiedenen Zeitpunkten angezeigt werden. Interessant ist dieses Projekt besonders für den Bereich Stadtmarketing: Historische Orte können eigenständig von Besuchern erforscht werden. Darmstadt bietet bereits eine entsprechende App zum kostenlosen Download an. Mehr zum Thema Stadtmarketing.

Interaktive Videos

 

Das Fraunhofer Institut hat außerdem neue Wege zur Interaktivierung von Videos vorgestellt: Mit diesem non-linearen Format wird durch Berührung des Bildschirmes auf eine Detailseite, also ein hinterlegtes Video verwiesen. Der Nutzer kann so beliebig den Verlauf eines Videos verändern ohne es zu stoppen. Ebenfalls für den Tourismus geeignet, könnten so in Zukunft Reisepläne oder Hotelbuchungen durchgeführt werden. Mehr zum Thema Travel.

3D Vision

 

Ob per Fernseher, Projektor oder individueller Brille, 3D Technik wird Stück für Stück auch für den Privatgebrauch marktfähig. Toshiba stellt bereits erste Fernseher her, die 3D Bilder auch ohne zusätzliche Brille darstellen können.

Watson wird erwachsen

 

IBM arbeitet an der Weiterentwicklung von Star-Computer Watson. Nach seinem Erfolg bei der amerikanischen TV-Show Jeopardy, wird der Sprachkünstler in Zukunft auch auf andere Branchen angewandt werden. So etwa könnte er in Zukunft in der Medizin zum Einsatz kommen: Eine Nutzung für medizinische online Beratungen ist bereits in der Testphase.

The Future of TV

 

Bereits im Vorfeld beschäftigte sich TrendONE mit den Innovationen zur diesjährigen IFA. Im Auftrag von Sharp Deutschland wurden wir damit beauftragt in einem Trendreport zum Thema Future TV die Fernsehtrends der Zukunft aufzuzeigen. Norbert Hillinger aus dem Berliner TrendONE Büro stellte dazu bereits im Juli 2011 bei den IFA Previews in München und Hamburg die wichtigsten Ergebnisse dieses speziellen Reports vor.

Die Weiterentwicklung der Seh- und Hörgewohnheiten

 

Für die Radiosendung Kontext auf SWR2 gab Norbert Hillinger ein Interview in dem er über die Trends zur Internationalen Funkausstellung 2011 in Berlin berichtete und besonders über die neue Zielgruppe der Digital Natives aber natürlich auch über den Mega-Trend Outernet sprach. Hören Sie das komplette Audio-Interview hier.

 

Das Outernet und die Zukunft des Marketings

Der Goldene Funke 2011

Einmal jährlich wird der der deutsche Preis für Wirtschaftskommunikation für die beste deutsche Unternehmenskommunikation verliehen. Für die begleitend erscheinende Publikation „der Goldene Funke 2011“ hat Norbert Hillinger, Director TrendONE Berlin, das Zukunftsthema Outernet vorgestellt:

Das Internet dringt über mobile Endgeräte immer nahtloser in unseren realen Alltag ein. Losgelöst von stationären Endgeräten kommt es zu einer Verschmelzung zwischen Internet und realer Welt, in der sich beide Komponenten ergänzen: Das Outernet, die mobilere und allgegenwärtigere Form des Internets, ist geboren. Verlinkungen, Suchfunktionen und Personalisierung können auf physische Objekte übertragen werden, die so zu Informationsträgern werden.

Unsere Kommunikationsmöglichkeiten werden so in sämtliche Richtungen erweitert, was Interaktion noch persönlicher und optionaler macht. Werbetreibende müssen noch individueller und sensibler als bisher auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen. Da nicht nur kommerzielle Anbieter, sondern auch normale Nutzer physische Objekte mit Inhalten anreichern können, nimmt die Transparenz im Outernet dramatisch zu. Marketing wird sich deshalb immer mehr in Richtung Transparency-Marketing entwickeln und sich als effizienter Komplexitätsreduzierer positionieren.

Mehr über das Outernet erfahren Sie in unserem Whitepaper.

Meet TrendONE!

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Auch im Juli sind wir viel unterwegs und freuen uns über die Gelegenheit, Sie persönlich kennenzulernen! Wenn Sie sich für unsere Produkte interessieren, mögliche Kooperationen im Auge haben, oder einfach Lust haben auf ein wenig Trendtalk – wir freuen uns stets über anregende Gespräche und Menschen mit Visionen.

Nils Müller, CEO & Founder TrendONE

21. Juli München
27.-29. Juli Mexiko

 


Sven Tollmien, Director Business Development

7. Juli Nürnberg
11. Juli Dresden
19. Juli München
22. Juli München


Norbert Hillinger, Director TrendONE Berlin
6. Juli München


Nick Sohnemann, Global Innovation Advisor

15. Juli Düsseldorf
27. Juli Wiesbaden


Roman Weishäupl, Global Innovation Advisor

7. und 11. Juli Zürich
27. Juli – 5. August Mexiko
25. August Frankfurt

Print hat Zukunft – Ein Interview mit Norbert Hillinger

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Die Zukunft der Printmedien? Für viele Verlage ein großes Rätsel. Doch anstatt sich von den Online Medien einschüchtern zu lassen, entstehen viele neue Möglichkeiten sie strategisch mit einzubeziehen. Im Lüneburger Magazin Sternstunden sagt Norbert Hillinger, Director TrendONE Berlin, der Print Industrie eine große Zukunft voraus.

Es ist zwar unwahrscheinlich, dass die Printmedien demnächst aussterben werden, aber dennoch darf die Industrie nicht stehen bleiben, sondern sollte versuchen sich selbst neu zu erfinden und zu positionieren. „Sie müssen weg von einer reinen Print-Denke, hin zu einem Verständnis als Multimedia-Platform und Multichannel-Haus“, so Hillinger.

Neue Technologien, insbesondere Augmented Reality , haben das Potenzial Print um eine oder mehrere Ebenen zu erweitern. Elektronische Reader, in Print eingearbeitete Technologien, oder hybride Produkte, bei denen die Zeitschrift und das Smartphone verschmelzen, sind Chancen den technischen Fortschritt zu nutzen. Ein weiteres großes Thema sind „Embedded Technologies“, das heißt die Integration von elektronischen Elementen in Print: Superflache Video-Displays oder die Integration von Sound und Licht führen zu aufregenden Effekten.

Wie Firmen diesen Schritt am besten angehen und weiter Themen, gibt es hier im vollständigen Interview.

The Future Is Now – Trendtag an der Zeppelin University

Trendtag an der Zeppelin University

In Kooperation mit der Zeppelin University Friedrichshafen fand am 11. Mai der erste von insgesamt drei Trendtagen am Bodensee statt.
Zum Auftakt widmeten sich rund zehn Studierende der Zeppelin University mit Nils Müller, Sandro Megerle und Norbert Hillinger von TrendONE den Mega-Trends Outernet und Shy Tech und entwickelten Ideen für neue Business Models und Kampagnen in der nächsten Evolutionsstufe des Internets.

Nachdem Nils Müller die Studierenden am Vormittag mit seiner Keynote zum Thema „Jump Into The Outernet“ inklusive jeder Menge Trends zum Anfassen begeistert hatte, teilten sich die Teilnehmer in Arbeitsgruppen auf, um gemeinsam kreativ zu werden.

Hier die beiden spannendsten Ideen der Studierenden aus dem Radical Game:

1. OLED Verpackungen
FMCG Verpackungen aber auch andere Produkthüllen werden in Zukunft mit flexiblen OLED Displays ausgestattet, die durch die Möglichkeit, Bewegtbild direkt am Produkt abzubilden, absolute Aufmerksamkeit am POS garantieren und ggf. durch Touch-Technologie auch Interaktion direkt auf der Verpackung zulassen.

2. Gesture Icons Inc.
Eine neu gegründete Firma soll sich dem Thema Gesture Control von einer völlig neuen Seite nähern und jene Bewegungen und Icons lizensieren, die typisch für diverse Befehle auf Gesture Controled Surfaces sind. So könnte beispielsweise der Daumen nach oben der einen Facebook Like auslöst über Gesture Icons Inc. Gesichert und lizensiert werden. Ein anderes Beispiel für eine typische Geste ist der sich reibenden Daumen und Zeigefinger der den Befehl „Pay“ auslöst.

Der Nachmittag des ersten Trendtags stand im Zeichen des zukunftsorientierten Dialogs. So luden die Trendforscher aus Hamburg und Berlin die Führungskräfte von morgen ein, ihre eigenen Ideen und Projekten vorzustellen und brachten den Studierenden der Universität am Bodensee die Arbeitsweise von TrendONE näher.

Im Frühjahr und Sommer 2012 geht die Veranstaltung in die nächste Runde.