TrendONE Key Trend Report
Die Hamburger Trendforschungsunternehmen TrendONE und Trendquest haben gemeinsam den ersten Key Trend Report veröffentlicht.
Der vierteljährlich erscheinende Key Trend Report fasst aktuelle Schlüsseltrends aus den Bereichen Medien, Marketing und Technologie in kompakter Form zusammen und beleuchtet sie anhand konkreter Micro-Trends und Case Studies. Dabei zeigen die Autoren die verschiedenen Facetten der Schlüsseltrends auf und diskutieren überblicksartig relevante Aspekte und Hintergründe.
Der Key Trend Report dient als ideales Tool des strategischen Trend-Monitorings sowie als wichtige Inspirationsquelle für Innovatoren.
In der ersten Ausgabe des Key Trend Report werden folgende Schlüsseltrends detailliert vorgestellt:
Print Plus: Der Keytrend Print Plus beschreibt die Neuorientierung des Mediums Print, das dank technologischer und nutzergetriebener Enabler (E-Ink, E-Reader, RFID, Printed Electronics und Augmented Print) eine neue Funktion im Medienmix erhält. Die einzelnen Entwicklungen können dazu führen, dass Print wieder zum Impulsgeber auf dem Medienmarkt wird und sich auch junge Zielgruppen wie die Digital Natives für das Medium begeistern lassen.
Micro-Blogging: An Twitter & Co. kommt derzeit keiner vorbei. Was ursprünglich zur besseren Vernetzung und zum Austausch unter Freunden gedacht war, entwickelt sich immer stärker zu einem eigenständigen Kommunikationskanal. Das Phänomen Micro-Blogging hat das Nischendasein verlassen und wird aufgrund der zahlreichen Zusatzdienste auch für Unternehmen immer wertvoller.
Intelligent Motion Sensor: Bewegungssensoren haben den Bereich der Forschungsanwendungen verlassen und erfahren ein weites Medienecho, wie im Beispiel des Apple iPhone zu sehen. Die Menge an Anwendungsmöglichkeiten ist groß, von der automatischen Rotation des Bildschirminhalts bei Mobiltelefonen über Autorennspiele, von Erdbebensensoren bis hin zu innovativen Navigationsgeräten. Diese Sensoren bestimmen die Zukunft stationärer und mobiler Geräte.
Preview Culture: Gastautor Max Celko untersucht die aufkeimende Preview Culture – den Wunsch der Konsumenten, Produkte noch vor dem Kauf ausgiebig testen zu können. Neue Technologien wie Augmented Reality erlauben es, immer realer wirkende, digitale Previews von Produkten zu erzeugen. Preview Culture erhöht die Shopping-Convenience, erleichtert die Produktpersonalisierung und nähert das Erlebnis beim Online-Shopping an dasjenige beim Shopping in der realen Welt an.
Bionic Life Cast: Der Mensch hat sich von je her technisch mit der Natur auseinandergesetzt. Bionik als hochmoderne Wissenschaft beeinflusst Anwendungsbeispiele vom Flugzeugbau über gedanklich gesteuerte Spielzeuge bis zum autonomen Lastenträger-Roboter auf vier Beinen. Bionische Technik übertrifft herkömmliche oft um Längen. Die Möglichkeiten für neue Anwendungen und Produkte scheinen kaum begrenzt. Viele Branchen werden ihren Nutzen hieraus ziehen.
Energy by the way: In Zeiten knapp werdender fossiler Brennstoffe gilt es, jede sich bietende Möglichkeit zur Energieerzeugung zu nutzen. Einige Ansätze zielen dabei darauf ab, auch sehr kleine – beiläufig erzeugte – Energiemengen nutzbar zu machen. Die vielen verschiedenen Fortschritte auf diesem Gebiet werden sich immer stärker unmerklich in unseren Alltag integrieren und zu einer nachhaltigen Lösung der Energiefrage beitragen.
Bleiben Sie mit dem Key Trend Report am Puls der Zeit und erkennen Sie schon frühzeitig wichtige Chancen für Ihr Business!
Einen Teaser senden wir Ihnen gerne auf Anfrage unter info@keytrendreport.de zu.
Key Trend Report
Ausgabe 1, Mai 2009 (lieferbar ab 30.4.)
Herausgeber: Walter Matthias Kunze, Torsten Rehder
April 2009
68 Seiten
Digitalversion als PDF
380,00 € zzgl. MwSt.
Mehr Infos unter:
TrendONE
Klopstockstraße 27
D-22765 Hamburg
Tel: +49 (0)40 238 038-33
Fax: + 49 (0)40 238 038-36
E-Mail: info@trendone.de
Presse-Kontakt:
Torsten Rehder
rehder@trendone.de
+49 (0)40 238 038-35
Keytrend II im April 09: MultiSource Mashups
Der Key Trend „MultiSource Mashups“ beschreibt das automatisierte Zusammenfügen von Informationen aus mehreren Quellen, bei dem aus der Verknüpfung der einzelnen Elemente eine kollektive Betrachtungsweise entsteht. So entstand aus über 1.000 Einzelfotos ein großes 3D-Bild des Moments der Amtseinführung von Barack Obama, das von einem Fotografen so nicht hätte erstellt werden können.
Auch bei Texten oder Videos ist es bereits möglich, sie per Software zu „MultiSource Mashups“ zu kombinieren. Dadurch erhält nicht nur die Idee des „Grassroot Journalism“, sondern auch der Gedanke eines auf diese Weise erzeugten „kollektiven Gedäc“ eine neue Relevanz.
Keytrend I im April 09: 5 Sense Immersion
Nachdem die Darstellung von virtuellen Welten bereits ein hohes Niveau erreicht hat und ein auf vielen Ebenen stimulierendes Erlebnis geworden ist, wird die nächste Herausforderung darin liegen, virtuelle Welten mit allen fünf Sinnen erlebbar zu machen.
Dafür werden zur Zeit unterschiedliche Systeme entwickelt, die beispielsweise über Ultraschallwellen eine haptische Erfahrung von Objekten ermöglichen oder Düfte einsetzen. Über den Unterhaltungsaspekt hinaus kann die „5 Sense Immersion“ zukünftig in der Medizin oder zur Lehre genutzt werden.
Keytrend II im Februar 09: Mobile Motion Sensor
Spezielle Sensoren in mobilen Endgeräten, wie sie durch die Kipp-Funktion des iPhones für die optimale Fotoansicht bekannt geworden sind, ermöglichen eine immer intuitivere Steuerung und werden zunehmend für weitere raffinierte Anwendungen genutzt. Dabei werden Bewegungen des Handys erkannt und in der Software entsprechend umgesetzt.
Durch Schütteln des Gerätes navigiert man etwa zum nächsten Lied in der Playlist. Besondere Verbreitung finden Spiele, die Handys direkt als Gamecontroller verwenden. Und auch das Marketing hat die Möglichkeiten dieser Technik für sich entdeckt und nutzt sie bereits für innovative Kampagnen.
Keytrend I im Februar 09: Nanotubes
Nanotubes (Kohlenstoffnanoröhren) sind mikroskopisch kleine röhrenförmige Kohlenstoffmoleküle, die sich durch eine Reihe außergewöhnlicher Eigenschaften auszeichnen und als der neue „Werkstoff der Zukunft“ gehandelt werden. Sie haben eine mit Metallen vergleichbare Leitfähigkeit und sind zudem extrem stabil.
Die Kohlenstoffgebilde werden bereits in ersten Produkten wie Fahrradhelmen und Tennisschlägern verwendet. Weitere mögliche Einsatzbereiche sind etwa die Herstellung von Flachbildschirmen, Computerchips, Mikro-Transistoren, die Verstärkungen für Verbundwerkstoffe, die Speicherung von Wasserstoff für Brennstoffzellen sowie Anwendungen im Bereich künstlicher Muskeln oder Neuro-Prothesen.

















