KEY TREND PREVIEW November 2009

TrendONE und trendquest präsentieren Ihnen die wichtigsten Schlüsseltrends für Ihr Unternehmen.

Diesen Monat für Sie im Key Trend Preview:

Seamlessmedia_150_901. Seamless Media
Durch das Aufkommen des Outernet und der damit verbundenen, zunehmenden mobilen Mediennutzung erwacht beim Nutzer das Bedürfnis, den Übergang zwischen seinen Medienkonsum-Phasen so nahtlos wie möglich zu gestalten.

Sind Smartphones und mobile Spielkonsolen mittlerweile standardmäßig miteinander vernetzt, rückt nun auch die ständige Synchronisation mit der häuslichen Entertainment- und Informations-Zentrale ins Zentrum des Interesses.

Zu Hause begonnene Serien können so in Zukunft auf dem Weg zur Arbeit nahtlos weitergesehen werden.

Es entstehen hierdurch neue Geschäftsmodelle – zum Beispiel durch das Ausleihen von Inhalten von Nutzer zu Nutzer.

massive-multiplayer-tv_150_902. Massive Multiplayer TV
Nahm der TV-Nutzer bislang die Rolle des Zuschauers und im Web 2.0 auch die des Produzenten ein, geben ihm Spielkonsolen und andere internetfähige Geräte im „Vernetzten Wohnzimmer“ nun die Möglichkeit, in die TV-Welt einzutauchen.

Egal, ob als Spielfigur in einem Cinematic Game auf der PlayStation 3, als menschliche Fernbedienung auf Microsofts Project Natal oder als einer von Vielen, die den Start ihrer Lieblingsserie auf dem Streamingportal Hulu mit ihren Facebook-Freunden live miterleben und kommentieren, das Publikum wird zum Player im Massive Multiplayer TV und leitet damit eine neue Ära des Fernsehens ein.

instant-community-of-interest_150_903. Instant Community of Interest
Klassische soziale Netzwerke wie MySpace und Facebook stellen die erste Stufe des Social Networkings dar, in der sich häufig diverse Nischen-Gruppierungen und Interessen-gemeinschaften bilden.

Mit dem Outernet wandern die Netzwerke auf die Straße und integrieren die Dimensionen Ort und Zeit.

Ob vom Laptop, Netbook oder Smartphone, diese ortsbasierten Netzwerke, die sich etwa bei Konzerten oder in Bars bilden, bieten die Möglichkeit, sich an Ort und Stelle mit den Menschen in der direkten Umgebung zu vernetzen und auch Daten auszutauschen.
Somit entstehen Instant Communities of Interest.

Das 21. Jahrhundert – Die Menschheit erkennt sich als Gemeinschaftswesen

Im 21. Jahrhundert erhalten vor dem Hintergrund der anonym erscheinenden Globalisierung die Themen Gemeinschaft und Gruppe mehr Gewicht, soziale und kommunikative Strukturen prägen zunehmend Wirtschaft und Gesellschaft sowie Freizeit und Kultur. Sich austauschen und miteinander kommunizieren ist für uns Menschen als Gruppen-Wesen ein biologisches Grundbedürfnis.

Dieses Grundbedürfnis wird von der Entwicklung nahtloser Kommunikation und Mediennutzung (Seamless Media) bis hin zum sich entwickelnden Internet der Dinge (Outernet, Smart-und Mobile Phones, digitale Spielekonsolen, Spielzeug, PKW-Navigation, etc.) unterstützt.  Je besser neue Technologien diesen natürlichen Trend zur Gemeinschaft bedienen können, desto leichter werden sie in den individuellen Alltag integriert und desto intensiver werden sie genutzt.

Das Gruppen-Prinzip wird zum Wirtschaftsfaktor:

Je besser ein Produkt diese ubiquitäre Präsenz und Vernetzung erlaubt und die sozialen Netze verbessert, desto stärker ist dies Produkt auch gefragt. Die für uns hier und heute überall sofort verfügbare Kommunikation nebst Kommunikations-Medien verändert auch unser Sozialverhalten.
Es ist „in“, den Sonntags-„Tatort“ im TV gemeinsam zu sehen, im Gegensatz zum TV-Abend allein zuhause. Ebenso etablieren sich Teamspiel-fähige Spielekonsolen und internetbasierte Spiele für große Gruppen (Massive Multiplayer Online Games) nun in breiten Bevölkerungsschichten. Die heutige rasch sich entwickelnde Technologie bietet vielseitigste Integration von laufend neuen und einfachen Kommunikationswegen und Medien.

Wissen als Marketing-Chance

Das Wissen um diesen Trend zu Gruppe und Tribe, zur gruppenbezogenen Vernetzung via Internet sowie die damit verbundenen Social-Media-Funktionen bis hin zu soziokulturellem Freizeitverhalten wird zur Chance für Produkte und Marketing – ein gesellschaftliches Phänomen zeigt universelle Wirkung, mindestens bis über das kommende Jahrzehnt hinaus.

Das Positive an diesem Trend: Die Förderung sozialer Verbindung mittels innovativer sozialer Medien unterstützt gesellschaftliche Qualitäten.

Und auch Marketing und Kundenpflege finden ihre Vorteile:
Unternehmen, die diese Gruppen-Dynamiken und Strukturen bewusst einsetzen, erhalten unmittelbares Feedback ihrer Kampagnen, Kunden und potentiellen Käufer.

Ein MegaTrend mit sehr viel Einfluss

Wo wirken sich die Einflüsse dieses MegaTrends und seiner aus ihm prognostizierten Keytrends aus?

Die Einflussbereiche sind:
Marketing, Freizeit-Verhalten, Sport, Spiele, Unterhaltungs- und Kommunikations-Industrie. Ebenso auf Transport, Reisen, Urlaub, Arbeitswelt, Wirtschaft und Politik.

Beispiele:
• Flash Mobs und Smart Mobs
• Tatort-Clubs
• Word of Mouth Marketing
• Unternehmens-/Produkt-Marketing
• Partizipative Freizeit im  Gruppenverbund, von Teamsport bis “Binge Drinking”-Parties
• Open-Source- und Fan-Projekte: z.B. das iPhone mit einer großen Gruppe Applikations-Entwickler, das durch mehrere Gruppen generierte Web-Lexikon Wikipedia oder der communitybasierte Firefox-Browser.

Sollten Sie Interesse an einem oder mehreren der Themen haben und weitere Informationen oder einen Workshop beziehen wollen, wenden Sie sich bitte an Torsten Rehder und Walter Matthias Kunze

Wir freuen uns auf Ihr Feedback und Ihre Kommentare.

KEY TREND PREVIEW September 2009

TrendONE und trendquest präsentieren Ihnen die wichtigsten Schlüsseltrends für Ihr Unternehmen.

Diesen Monat für Sie im Key Trend Preview:

Advertising as a Service1. Advertising as a Service
Die Service Economy hat die Werbung erreicht. Werbebotschaften werden zunehmend als Dienstleistung konzipiert und erzeugen dadurch beim Kunden echten Mehrwert.

Ob gebrandete Services, die den Alltag des Kunden vereinfachen, kontext- relevante Empfehlungen auf Basis des Telefongesprächs oder werbefinanzierte Freiminuten für das Handy – die Werbung der Zukunft stiftet für die Kunden einen zusätzlichen Nutzen und wird selbst zum Service.

Companion Robot2. Personal Companion
Wir leben immer länger – und wir wünschen uns für ein langes Leben auch Gesundheit und Glücks-Elemente. Beides wird durch Berührung und körperliches Wohlbefinden begünstigt.

In Asien bereits beliebte Personal Companions sind therapeutisches und pflegeleichtes Haustier – zunehmend als Heilungsunterstützung. Sie sind Genesungshilfe für Patienten sowie Senioren und übernehmen medizinische bis hin zu Hausüberwachungs-Aufgaben. Bald auch in Europa.

Smart Shopping3. Smart Shopping
Smarte Technologien sowie die Möglichkeit, überall und jederzeit Informationen abzurufen, werden unser zukünftiges Einkaufsverhalten entscheidend beeinflussen.

Bereits jetzt ermöglichen Social-Software-Mashups ein gemeinsames Shoppingerlebnis über räumliche Distanzen hinweg und virtuelle Shopping-Avatare sprechen persönliche Empfehlungen aus. Auch der reale Point of Sale erweitert sich zu einer kontextsensitiven Shopping-Umgebung und bringt das Customer Relationship Management auf eine nächste Stufe.

NextGenInterface4. Next Gen Interfaces
Menschen wünschen sich leicht benutzbare Dinge – vom Handy oder Fernseher bis hin zum Autonavi. Dabei bewegen sich die Benutzer-Interfaces immer mehr in den Raum, ins reale Leben.

Was früher nur im Science-Fiction-Film ging, ist nun real. Neue Technologien ermöglichen eine Steuerung durch einfache Körperbewegungen. Interfaces werden dreidimensional „anfassbar“, geben haptisches Feedback und bilden dabei sogar Marken-Images ab.

Sollten Sie Interesse an einem oder mehreren der Themen haben und weitere Informationen oder einen Workshop beziehen wollen, wenden Sie sich bitte an Torsten Rehder und Walter Matthias Kunze

Wir freuen uns auf Ihr Feedback und Ihre Kommentare.

TrendONE Key Trend Report

Die Hamburger Trendforschungsunternehmen TrendONE und Trendquest haben gemeinsam den ersten Key Trend Report veröffentlicht.

screenshot-key-trend-report_prDer vierteljährlich erscheinende Key Trend Report fasst aktuelle Schlüsseltrends aus den Bereichen Medien, Marketing und Technologie in kompakter Form zusammen und beleuchtet sie anhand konkreter Micro-Trends und Case Studies. Dabei zeigen die Autoren die verschiedenen Facetten der Schlüsseltrends auf und diskutieren überblicksartig relevante Aspekte und Hintergründe.

Der Key Trend Report dient als ideales Tool des strategischen Trend-Monitorings sowie als wichtige Inspirationsquelle für Innovatoren.

In der ersten Ausgabe des Key Trend Report werden folgende Schlüsseltrends detailliert vorgestellt:

Print Plus: Der Keytrend Print Plus beschreibt die Neuorientierung des Mediums Print, das dank technologischer und nutzergetriebener Enabler (E-Ink, E-Reader, RFID, Printed Electronics und Augmented Print) eine neue Funktion im Medienmix erhält. Die einzelnen Entwicklungen können dazu führen, dass Print wieder zum Impulsgeber auf dem Medienmarkt wird und sich auch junge Zielgruppen wie die Digital Natives für das Medium begeistern lassen.

Micro-Blogging: An Twitter & Co. kommt derzeit keiner vorbei. Was ursprünglich zur besseren Vernetzung und zum Austausch unter Freunden gedacht war, entwickelt sich immer stärker zu einem eigenständigen Kommunikationskanal. Das Phänomen Micro-Blogging hat das Nischendasein verlassen und wird aufgrund der zahlreichen Zusatzdienste auch für Unternehmen immer wertvoller.

Intelligent Motion Sensor: Bewegungssensoren haben den Bereich der Forschungsanwendungen verlassen und erfahren ein weites Medienecho, wie im Beispiel des Apple iPhone zu sehen. Die Menge an Anwendungsmöglichkeiten ist groß, von der automatischen Rotation des Bildschirminhalts bei Mobiltelefonen über Autorennspiele, von Erdbebensensoren bis hin zu innovativen Navigationsgeräten. Diese Sensoren bestimmen die Zukunft stationärer und mobiler Geräte.

Preview Culture: Gastautor Max Celko untersucht die aufkeimende Preview Culture – den Wunsch der Konsumenten, Produkte noch vor dem Kauf ausgiebig testen zu können. Neue Technologien wie Augmented Reality erlauben es, immer realer wirkende, digitale Previews von Produkten zu erzeugen. Preview Culture erhöht die Shopping-Convenience, erleichtert die Produktpersonalisierung und nähert das Erlebnis beim Online-Shopping an dasjenige beim Shopping in der realen Welt an.

Bionic Life Cast: Der Mensch hat sich von je her technisch mit der Natur auseinandergesetzt. Bionik als hochmoderne Wissenschaft beeinflusst Anwendungsbeispiele vom Flugzeugbau über gedanklich gesteuerte Spielzeuge bis zum autonomen Lastenträger-Roboter auf vier Beinen. Bionische Technik übertrifft herkömmliche oft um Längen. Die Möglichkeiten für neue Anwendungen und Produkte scheinen kaum begrenzt. Viele Branchen werden ihren Nutzen hieraus ziehen.

Energy by the way: In Zeiten knapp werdender fossiler Brennstoffe gilt es, jede sich bietende Möglichkeit zur Energieerzeugung zu nutzen. Einige Ansätze zielen dabei darauf ab, auch sehr kleine – beiläufig erzeugte – Energiemengen nutzbar zu machen. Die vielen verschiedenen Fortschritte auf diesem Gebiet werden sich immer stärker unmerklich in unseren Alltag integrieren und zu einer nachhaltigen Lösung der Energiefrage beitragen.

Bleiben Sie mit dem Key Trend Report am Puls der Zeit und erkennen Sie schon frühzeitig wichtige Chancen für Ihr Business!

Einen Teaser senden wir Ihnen gerne auf Anfrage unter info@keytrendreport.de zu.

Key Trend Report
Ausgabe 1, Mai 2009 (lieferbar ab 30.4.)
Herausgeber: Walter Matthias Kunze, Torsten Rehder
April 2009
68 Seiten
Digitalversion als PDF
380,00 € zzgl. MwSt.

Mehr Infos unter:

TrendONE
Klopstockstraße 27
D-22765 Hamburg
Tel: +49 (0)40 238 038-33
Fax: + 49 (0)40 238 038-36
E-Mail: info@trendone.de

Presse-Kontakt:
Torsten Rehder
rehder@trendone.de
+49 (0)40 238 038-35

Keytrend II im April 09: MultiSource Mashups

Der Key Trend „MultiSource Mashups“ beschreibt das automatisierte Zusammenfügen von Informationen aus mehreren Quellen, bei dem aus der Verknüpfung der einzelnen Elemente eine kollektive Betrachtungsweise entsteht. So entstand aus über 1.000 Einzelfotos ein großes 3D-Bild des Moments der Amtseinführung von Barack Obama, das von einem Fotografen so nicht hätte erstellt werden können.

multi

Auch bei Texten oder Videos ist es bereits möglich, sie per Software zu „MultiSource Mashups“ zu kombinieren. Dadurch erhält nicht nur die Idee des „Grassroot Journalism“, sondern auch der Gedanke eines auf diese Weise erzeugten „kollektiven Gedäc“ eine neue Relevanz.

Keytrend I im April 09: 5 Sense Immersion

Nachdem die Darstellung von virtuellen Welten bereits ein hohes Niveau erreicht hat und ein auf vielen Ebenen stimulierendes Erlebnis geworden ist, wird die nächste Herausforderung darin liegen, virtuelle Welten mit allen fünf Sinnen erlebbar zu machen.

5sense

Dafür werden zur Zeit unterschiedliche Systeme entwickelt, die beispielsweise über Ultraschallwellen eine haptische Erfahrung von Objekten ermöglichen oder Düfte einsetzen. Über den Unterhaltungsaspekt hinaus kann die „5 Sense Immersion“ zukünftig in der Medizin oder zur Lehre genutzt werden.

Keytrend II im Februar 09: Mobile Motion Sensor

Spezielle Sensoren in mobilen Endgeräten, wie sie durch die Kipp-Funktion des iPhones für die optimale Fotoansicht bekannt geworden sind, ermöglichen eine immer intuitivere Steuerung und werden zunehmend für weitere raffinierte Anwendungen genutzt. Dabei werden Bewegungen des Handys erkannt und in der Software entsprechend umgesetzt.

mobile-motion-sensor

Durch Schütteln des Gerätes navigiert man etwa zum nächsten Lied in der Playlist. Besondere Verbreitung finden Spiele, die Handys direkt als Gamecontroller verwenden. Und auch das Marketing hat die Möglichkeiten dieser Technik für sich entdeckt und nutzt sie bereits für innovative Kampagnen.

Keytrend I im Februar 09: Nanotubes

Nanotubes (Kohlenstoffnanoröhren) sind mikroskopisch kleine röhrenförmige Kohlenstoffmoleküle, die sich durch eine Reihe außergewöhnlicher Eigenschaften auszeichnen und als der neue „Werkstoff der Zukunft“ gehandelt werden. Sie haben eine mit Metallen vergleichbare Leitfähigkeit und sind zudem extrem stabil.

nanotubes

Die Kohlenstoffgebilde werden bereits in ersten Produkten wie Fahrradhelmen und Tennisschlägern verwendet. Weitere mögliche Einsatzbereiche sind etwa die Herstellung von Flachbildschirmen, Computerchips, Mikro-Transistoren, die Verstärkungen für Verbundwerkstoffe, die Speicherung von Wasserstoff für Brennstoffzellen sowie Anwendungen im Bereich künstlicher Muskeln oder Neuro-Prothesen.