Heimspiel: Radical Game bei TrendONE Hamburg

Überraschend, kreativ, radikal. Um uns selbst immer wieder herauszufordern, testen wir uns so oft wie möglich mit unseren eigenen Mitteln: Das „Radical Game“ ist Teil eines Kreativ-Workshops, in dem die radikalsten Micro-Trends weitergedacht und auf spezifische Branchen adaptiert werden. Mit unseren Kunden spielen wir hierbei verschiedene Szenarien, Ideen und Strategien auf der Grundlage von Micro-Trends durch, um in einer offenen und kreativen Spielsituation neue Geschäftsmodelle, Produkte und Services zu entwickeln. Der entstandene kreative Output ist enorm und vor allem praxisorientiert.

Für das Spiel werden relevante Micro-Trends im Vorhinein ausgewählt und als Spielkartenset aufbereitet. Nach einer multimedialen Präsentation dieser Trends erhalten die Workshop-Teilnehmer dies als Spielkarten. In kleinen Teams werden die Micro-Trends immer wieder neu kombiniert und in frische, innovative Ideen umgewandelt.

Der Selbstversuch: Wir setzen uns hin zum radikalen Kartenspielen.

Ähnlich wie bei Poker geht es um scharfe Kombination und strategisches Denken. In Teams haben sich die Hamburger Trendexperten zusammengesetzt und gesponnen was das Zeug hält, denn Grenzen gibt es keine.

Hier die Gewinner-Ideen, die nach einer Abstimmung aller Teilnehmer die meisten Punkte erhielten:

My Coach Inside – Intelligente Coaches sind in Sportgeräte bereits integriert und verhelfen dem Sportreibenden durch Bewegungsanalyse zu besseren Ergebnissen.

Shop mit Walter – Als neues Tool für Smartphones kann man über eine virtuelle Darstellung seiner Freunde spontan und mobil Kleidung für sie anprobieren lassen und kaufen.

Augmented Shopping Window – Unabhängig von den Öffnungszeiten können Passanten neue Mode am Schaufenster ihres Lieblingsladens direkt anprobieren und das Produkt über das Handy reservieren lassen.

Von Ackerbau bis Weltraumabenteuer – Trendexperte Sandro Megerle besucht den Gaming Fachkongress „Casual Connect 2011“

Casual Games, das sind einfache und unkomplizierte Games, die oft nur wenige Minuten pro Tag gespielt werden, sind auf dem Vormarsch und ziehen immer mehr Leute in ihren Bann.
Die Integration in soziale Netzwerke, allen voran das Paradebeispiel Farmville auf Facebook, zeigt wie gut sich soziale Netzwerke als fruchtbare Nährböden für soziale Casual Games erweisen. So gelang es Zynga, Entwickler von Farmville und weiteren sehr erfolgreichen Spielen wie zum Beispiel Mafia Wars, innerhalb von nur drei Jahren zur zweitgrößten Spieleschmiede der Welt aufzusteigen. Sogar etablierte Konkurrenten im Spielemarkt wie Electronic Arts können da nicht mithalten.

Vom 8. -10. Februar fand in Hamburg die Casual Connect 2011 statt, eine Fachmesse zum Thema Casual Gaming. In der selbsternannten „Gamecity“ wurden neben vielen kleineren Spieleschmieden auch Branchengrößen wie BigPoint, Europas größtem Anbieter von Browsergames, empfangen. Über drei Tage hinweg war das Publikum eingeladen, die neuesten Spielekreationen internationaler Spieleentwickler zu begutachten und sich über relevante Dienstleistungen im Kontext von Casual Gaming, wie Payment-Lösungen oder Werbemöglichkeiten, zu informieren.

Die Besucher hatten zusätzlich die Möglichkeit in diversen Vorträgen und Podiumsdiskussionen einen tieferen Einblick in die Themen des Casual Gamings zu erhalten und über zukünftige Entwicklungen zu debattieren. Dabei kamen viele interessante Fragen und Thesen auf.

Als einer der zentralen Themenkomplexe wurde die Distribution von Casual Games in diversen Netzwerken diskutiert. Die breite Auffassung des Fachpublikums besteht darin, dass nicht der Inhalt der neuen Casual Games, sondern die Distribution und eventuell auftretende technischen Probleme (z.B. Payment) einen Engpass für ein erfolgreiches Casual Game darstellen könnten.

Ferner eignen sich nicht alle Casual Games auch gleichermaßen für jeden Markt, bzw. für jedes Netzwerk. Um ein erfolgreiches Spiel zu produzieren, bedarf es im Vorfeld einer genauen Analyse der schon vorhandenen erfolgreichen Casual Games in dem anvisierten Zielmarkt und den Faktoren, die für diesen Erfolg verantwortlich sind. In diesem Kontext sind auch kulturelle Unterschiede zu beachten, die den Erfolg im jeweiligen Zielmarkt maßgeblich beeinflussen. Dies wird schnell deutlich, wenn man inhaltliche Details betrachtet: Als Beispiel wurde hier ein Vergleich gezogen zwischen der kulturellen Wertigkeit einer Kuh in Deutschland und Indien im Kontext von Farmville. Während die Kuh in Deutschland als Nutztier gilt wird sie in Indien als Gottheit verehrt – ein Umstand dem sich auch die Spieleentwickler bewusst sein müssen um kulturelle Aspekte adäquat in ihr Spieldesign zu integrieren und weltweit erfolgreich zu haben.
Betriebswirtschaftlich sind Lokalisierungskosten für die Anpassung der kulturellen Differenzen in der Regel zu hoch, vor allem für kleinere Spielefirmen. Daher wird der Beobachtung bereits erfolgreicher Spielkonzepte im anvisierten Markt ein hoher Wert beigemessen.

Ganz im Sinne des Mega-Trends Game On sind wir gespannt, wie sich die Welt des Casual Gamings weiterentwickelt und bedanken uns bei der Casual Connect für viele kreative Denkanstöße.

Gastbeitrag von Torsten Rehder im WDR Newsletter

Torsten Rehder schrieb für den WDR Newsletter “Entwicklungen, Trends und Veranstaltungen” einen Gastbeitrag mit dem Titel “Am Puls der Zeit: vom Internet zum Outernet”. In dem Beitrag geht er auf wichtige Schlagworte bei der Entwicklung des Outernet ein. Er erklärt unter anderem, welche Rolle “soziale Sensoren” in Zukunft spielen und warum “ultralokale Gemeinschaften” ein wichtiger Bestandteil des Outernet sein werden.

Haben Sie bereits von der “Formel PTPT” gehört? People, Things, Places und Time sind die Dimensionen, die das Outernet maßgeblich determinieren. Neugierig geworden? Torsten Rehder steht Ihnen für weitere Erläuterungen gerne zur Verfügung.

Den kompletten Beitrag können Sie hier nachlesen.

Norbert Hillinger im Outernet-Interview mit dem Magazin der Steirischen Wirtschaftskammer

Im Rahmen seines Vortrags bei dem Event des Forum Mobilkommunikation zum Thema “Mobile Gesellschaft – Mobilfunk 2015+” im Januar 2011 in Wien, gab Norbert Hillinger ein Interview zum Thema Outernet für das Magazin der Steirischen Wirtschaftskammer.

Darin erklärt Hillinger die wichtigsten Triebkräfte des Outernets, Lokalisierung, Internet der Dinge, steigende Smartphone Penetration und smarte Informationsverarbeitung anhand realistischer Szenarien.

Das komplette Interview können Sie im E-Paper der “Steirischen Wirtschaft” (Ausgabe 6 / 2011 – Seite 14) nachlesen.

Nick Sohnemann über relevante Trends der nächsten Jahre im rumänischen BIZ-Magazin

Das rumänische Wirtschaftsmagazin BIZ hat unseren Kollegen Nick Sohnemann gefragt, welche drei Trends seiner Meinung nach in den nächsten Jahren eine große Rolle spielen werden.Er entschied sich dabei für das Outernet, Ambient Intimacy und Socialbility.

Das Outernet ist natürlich ein sehr wichtiges und häufig vorkommendes Thema bei TrendONE. Der Mega-Trend beschreibt, wie das Internet dank Smartphones und anderen relevanten Technologien auf die Straße springt. Dabei werden Aspekte wie locationbased Services nicht nur immer alltäglicher, sondern sie bieten uns beispielsweise mittels Augmented Reality einen neuen Blick auf den Alltag und die Informationsbeschaffung.

Der zweite Trend, die Ambient Intimacy, beschreibt die Möglichkeit mit weltweit verstreuten Freunden über Facebook und Twitter direkt virtuell in Kontakt zu treten. Durch das Gefühl sich mit den Freunden trotz der Entfernung jeden Tag auszutauschen, wird ein gewisser Grad an Intimität geschaffen. Dieses Phänomen macht sich nun auch die Entertainment-Branche zu Nutze und lässt Zuschauer über verschiedene Kanäle beispielsweise eine virtuelle Beziehung zu Serienfiguren herstellen.

Weiterhin wird die Socialbility zukünftig eine große Rolle spielen. Der Begriff besteht aus den Wörten social und sensibility, die zusammengenommen beschreiben, dass Menschen gerne etwas bedeutungsvolles in ihrem Leben tun wollen. Socialbility kann diesbezüglich dem Mega-Trend Sustainability zugeschrieben werden, wodurch die soziale Komponente des Verhaltens deutlich wird. Zukünftig wird Socialbility ein Statussymbol sein, was auch Unternehmen in ihrer Produktkommunikation berücksichtigen müssen.

Den rumänischen Artikel finden Sie hier.

Marketing Newsletter Issue 85

Our free Trend Preview features five creative micro-trends from a variety of categories. The latest issue of the Trendreport is available now and contains even more exciting innovations for your perusal.

THE INTERACTIVE LEVI’S ROAD TRIP
The advertising agency BBH Asia Pacific has developed a website for Levi’s that makes it possible for users to accompany the fictitious “Mermonkey’s” band during its road trip. Searching for fame, the band is travelling across America and taking its digital fans with it through the trip’s different stages: from camp fires to band try-outs. Behind each location on a map arranged like clothing are hidden new experiences, adventures and detailed product descriptions, all supported with photos and videos. The brand’s robust jeans are advertised almost in passing.

THE STREETS PROMOTE INTERACTIVE MUSIC VIDEO
To promote the album “Computers And Blues”, the musician Mike Skinner, better known as “The Streets”, has released an interactive music video which gives viewers the chance to influence the plot and the outcome of the film. The video can be seen in a collection of short excerpts on YouTube, and viewers are given three choices at the end of each scene to determine how the protagonist should continue. What’s more, each new scene is backed up by a different piece of music from the album.

APP RECOGNISES TV SHOWS FROM AUDIO TRACKS
The start-up IntoNow has launched an app of the same name that makes watching TV a much more social experience. While the user watches a show, the app analyses its audio track and uses “SoundPrint” technology to recognise the show from its huge database. After recognising the show, the app automatically checks the viewer in, allowing them to communicate with other people watching the show and rate it together. In addition, more detailed information on the show as well as useful links are provided. Users are immediately informed whenever their friends are checked in to the particular show they’re watching.

PREVIEW OF FUTURE COLLECTIONS
In order to promote future fashion collections, Levi Strauss is now using the photo platform Instagram for mobile devices. Users of this platform, who follow the fashion label virtually, are regularly sent pictures of clothes and accessories as a preview of the forthcoming collection. For users to be able to fully enjoy this service, they first have to add the profile name “levisbrasil” to their contacts.

OP SIMULATION ADVERTISES LASER EYE SURGERY CLINIC
To promote its eye laser surgery, the Brazilian firm HCO has placed two billboards connected by lasers fifty metres apart from each other. The laser beams pass over a heavily-used road to simulate an eye operation. A woman’s pupils are radiated by two lasers positioned in the middle of the second billboard, on which the company’s product slogan is displayed. This roughly translates as, “Allegretto is capable of correcting any kind of visual impairment.”

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“Verblüffende Einblicke” in Augmented Reality

In der aktuellen Always On, Hamburgs Magazin der digitalen Wirtschaft, greift der Leitartikel das Thema Augmented Reality (AR) auf. Anhand zahlreicher bestehender Anwendungen, die derzeit auf dem Markt sind, wird deutlich, wie Unternehmen aus dem Hamburger Raum die Technologie zum Einsatz gebracht haben. Die “unmittelbar praktischen Mehrwerte” für den Nutzer standen bei der Entwicklung im Vordergrund.

Sebastian Metzner, Senior Trend Analyst, nimmt im Artikel ebenfalls Stellung zu AR. Erfahren Sie unter anderem mehr über die Hürden, die AR für die Zukunft zu nehmen hat, um in der großen Masse Verbreitung zu finden.

Ein Praxisbeispiel, auf welches der Artikel unter anderen näher eingeht, ist der Mytrend-Katalog von OTTO. Bei der Veröffentlichung dieses Katalogs hatte auch TrendONE sein Inspirationshändchen im Spiel. Hintergründe zum Mytrend-Katalog finden Sie auch auf unserer Website.

Hier erfahren Sie mehr über das Magazin Always On.

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