Discovering what Innovation is made of // Weak Signals
Was genau ist eine Innovation? Wie entstehen Trends und wie können sie in der Praxis eingesetzt werden? In ihrem Buch Road Trip to Innovation stellt Delia Dumitrescu, Trendanalystin bei TrendONE, die wichtigsten Begriffe der Trend- und Zukunftsforschung vor und gibt eine Übersicht der verschiedenen Methoden der Branche. In 4 Teilen möchten wir Ihnen Auszüge aus dem Buch vorstellen.
Teil 1: WEAK SIGNALS
//How to Boil a Frog
If you drop a frog into a kettle of boiling water it will definitely try to escape. The reason being the temperature difference is too extreme (20°-100°). However, if you put a frog in a kettle of water at room temperature and then start to slowly warm the water, the frog will hardly even notice when the water starts to boil.
The moral of this story: we easily adapt to changes; we may not even notice them if they happen gradually. With this funny and insightful tale I began my morning discussion with Elina Hiltunen in Helsinki. Elina Hiltunen, founder of What’s Next Consulting, carried out her doctoral thesis about using weak signals in organisational environment and has been interested in this subject since 1998. She is now Finland’s leading expert on weak signals and focuses on issues like anticipating and innovating future changes by utilising them. Through weak signals (the first bubbles in the water as it heats) one can foresee changes.

While talking to Hiltunen, I started to understand what this weak signal thing is all about and how they are useful futures tools for companies. Elina offers companies methods, education and inspiring lectures about weak signals, which she briefly defines as signals of emerging issues. In practice, she explains, “they can be news stories or observations about technological and social innovations, posts in the social media, observations of novelty products in exhibitions, or simply a modest wall-sticker of an alternative movement”.
Igor Ansoff, a Russian American applied mathematician and business manager who is known as the father of strategic management, coined the term ‘weak signals’ in 1975 and, according to him, it is “the early detection of those signals that could lead to strategic surprises and to an event that has the potential to jeopardize an organization’s strategy”.
On a more proactive note, weak signals mean that today’s information can foretell the changes in the future. Nik Baerten, future explorer at Pantopicon, a studio of future explorers based in Belgium, expounds on the subject on their blog: “Change often starts with a ripple before it turns into a wave washing over us. Spotting signals of change early – when they are still murmur on the sideline – often means a strategic advantage, if one can interpret the signal correctly, anticipate and act upon it successfully”.
Auszug aus “Road Trip to Innovation”, Kapitel “Scanning”, p.36-37
Wo genau kann man diese “Weak Signals” entdecken? Wie werden aus Weak Signals Trends? Welche Hilfsmittel sind notwendig, um mit Weak Signals zu arbeiten? Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich Delia Dumitrescu in den anschließenden Kapiteln. Erfahren Sie mehr auf unserer Webseite!
Road Trip to Innovation – How I came to understand Future Thinking ist die Geschichte einer neugierigen Persönlichkeit, die sich auf einen Road Trip begibt, um herauszufinden, was Innovation wirklich bedeutet.
Delia Dumitrescu ist die Autorin des Buches. Mit unserer Unterstützung hat sie in ihrem Projekt viele spannende Interviews mit Unternehmen aus der Zukunfts-, Innovations- und Trendforschung realisiert. Ihre Erkenntnisse über angewandte Theorien und Methoden der Branche fasst sie in einer leicht verständlichen Sprache und anhand vieler farbiger Illustrationen zusammen.
Das Buch ist für 29,90 € bei Amazon erhältlich.
Im Trendsalon: Biofeedback
Das Trendbook2012 packt aus: In regelmäßigen Abständen stellen wir Ihnen hier Auszüge aus dem Lexikon für Trend- und Zukunftsbegriffe vor. 15 internationale Vordenker und Visionäre aus Wissenschaft und Wirtschaft haben im Sonderkapitel Trendsalon verschiedene aktuelle Themen näher beleuchtet.
Heute berichtet Trendforscher und Autor Max Celko, über den Einsatz von Biofeedback-Technologie zur Stressbewältigung und als Ausgangspunkt für emotionsbasierte Kommunikation.
Biofeedback – Grundlage für emotionsbasierte Kommunikation
von Max Celko

Biofeedback-Technologien halten immer stärker im Consumer-Bereich Einzug. Heute sind die Geräte zwar erst im Stadium von Prototypen; am Horizont zeichnen sich aber bereits neue Formen der biofeedbackbasierten Interaktion mit Computern ab, bei der unsere emotionale Verfassung im Zentrum steht.
Biofeedback-Technologien messen Körperfunktionen wie Puls, Hauttemperatur, Muskelspannung oder Gehirnwellen und stellen diese als visuelle Muster oder als Töne dar. Unsere emotionalen Zustände, die wir vielfach nicht bewusst wahrnehmen, werden damit direkt ablesbar. Heute werden Biofeedback-Geräte hauptsächlich als Hilfsmittel genutzt, um sich in einen Zustand der inneren Ruhe und Ausgeglichenheit zu versetzen. Biofeedback wird dabei häufig mit Entspannungsverfahren wie autogenem Training oder Yoga kombiniert. Angesichts der steigenden Anforderungen im Alltag und der immer größeren Menge an Informationen, die wir täglich bewältigen müssen, besteht ein wachsendes Bedürfnis nach solchen Formen der Stressbewältigung.
EMOTIONSTECHNOLOGIE ALS LIFESTYLE-ACCESSOIRE
Ein Beispiel für ein Biofeedback-Device ist der Gehirnwellen-Scanner EPOC: Das von der Firma Emotiv Systems entwickelte Gerät ähnelt einem Kopfhörer und verfügt über 14 Sensoren, die nach dem gleichen Prinzip wie ein EEG Gehirnwellen aufzeichnen. Yoga-Anhänger nutzen den Gehirnwellen-Scanner, um ihren Entspannungsgrad zu messen: Während der Übungen werden die Gehirn-Scans mit einem Beamer an eine Wand projiziert, sodass sich der eigene Entspannungsgrad in Echtzeit ablesen lässt.
Biofeedback-Geräte der Zukunft sollen nicht nur unsere Körperfunktionen messen, sondern gleichzeitig auch als Schmuckstück und begehrtes Lifestyle-Accessoire dienen. Von Philips etwa stammt eine Konzeptstudie für ein Gerät namens The Rationalizer. Das Biofeedback-Gerät besteht aus einem Emotionsarmband, das an eine futuristische Uhr erinnert, sowie aus einer Emotionsschale, die als dekoratives Designobjekt für die Wohnung gedacht ist. Das Armband misst die Oberflächenspannung der Haut und leitet daraus den emotionalen Zustand des Trägers ab. Je nach Stresslevel werden unterschiedliche Farbmuster auf Armband und Schale sichtbar, die den Träger vor übermäßiger Erregung warnen.

KOMMUNIKATION VIA BIOFEEDBACK
Werden Biofeedback-Systeme weiter ausgereift, könnte dies neue Formen der Interaktion mit Computern hervorbringen: Biofeedback-Geräte können etwa mit Videospielen gekoppelt werden, die unsere emotionale Verfassung in die Spielhandlung einbeziehen. Vorstellbar ist auch eine Verschmelzung von Biofeedback und Telekommunikation: Biofeedback-Systeme messen, wie wir emotional auf Alltagssituationen reagieren, und erlauben uns, diese Information mit anderen zu teilen. So entsteht eine emotionsbasierte Kommunikationsform, die eine viel innigere Verbindung erlaubt als etwa E-Mails oder Facebook-Posts. Paare in Fernbeziehungen beispielsweise könnten Biofeedback-Kommunikation nutzen, um ihre Emotionen in Echtzeit auszutauschen und so ein Gefühl von emotionaler Nähe herzustellen. Relevant ist in diesem Zusammenhang auch der Monitoring-Aspekt: Eltern können etwa anhand der Biofeedback-Kurve ihres Kindes beobachten, in welchem emotionalen Zustand es sich befindet. Schlägt der Emotionswert stark nach unten aus, wissen sie, dass etwas nicht in Ordnung ist. Entsprechend lässt sich über Biofeedback auch der Gesundheitszustand von Senioren überwachen.
NETZWERKE BASIEREND AUF EMOTION
Biofeedbackbasierte Kommunikation kann zu völlig neuen Formen der Vernetzung führen. Indem Biofeedback-Systeme unseren emotionalen Zustand sichtbar machen, wird dieser zu einem Faktor für Selbstdarstellung und Community-Bildung. So wie wir heute Neuigkeiten via Twitter an unsere Community weiterleiten, könnten wir in Zukunft unseren emotionalen Zustand streamen. Unsere Emotionalität wird damit zur Basis für soziale Verbindungen. Es ist etwa denkbar, dass sich Menschen vernetzen, die sich in einer ähnlichen emotionalen Verfassung befinden: Sind wir etwa traurig oder gestresst, werden wir in Echtzeit mit der entsprechenden Community verbunden. So entstehen virtuelle Netzwerke, die als Spiegel der eigenen Emotionalität funktionieren. Solche Emotionsgemeinschaften ermöglichen auch neue Formen der Meditation: Indem man etwa kollektiv die Herzfrequenz oder den mentalen Zustand angleicht, entsteht ein Gefühl innerer Ruhe und emotionaler Anbindung, das Rückhalt für die Bewältigung des Alltags liefert.
Max Celko ist ist Trendforscher, Innovationsberater und Autor in New York City und Berlin. Er beobachtet neue Entwicklungen in Medien, Technologie und Gesellschaft und berät Firmen mit dem Ziel, neue Trends in Produkt- und Dienstleistungsinnovationen umzusetzen. Zusätzlich realisiert Celko als Produzent und Regisseur Fernsehdokumentationen sowie ethnografische Consumer-Insights-Videoproduktionen. Er arbeitet international mit Trend-Consulting-Agenturen in Europa und den USA zusammen und berät Unternehmen aus Telekommunikation, Unterhaltungselektronik, Medien und Mobility. Celko veröffentlicht regelmäßig Artikel zu Zukunftsthemen in Fachpublikationen und hält Vorträge an Konferenzen und Think Tanks.
Diesen und weitere Artikel finden Sie im Trendbook 2012.
Das Trendbook 2012 ist ein kompaktes Nachschlagewerk über die Trendbegriffe der Zukunft. Eine kostenlose Preview erhalten Sie hier.
Im Trendsalon: Der verstellte Blick auf die Wirklichkeit
Das Trendbook 2012 packt aus: In regelmäßigen Abständen werden wir Ihnen hier Auszüge aus dem Lexikon für Trend- und Zukunftsbegriffe vorstellen. 15 internationale Vordenker und Visionäre aus Wissenschaft und Wirtschaft haben im Sonderkapitel Trendsalon verschiedene aktuelle Themen näher beleuchtet.
Heute erzählt uns Matthias Abel, Spezialist für qualitative Marktforschung und die Entwicklung von Marketingstrategien, wie sich unsere Wahrnehmung durch Augmented Reailty verändern wird.
Der verstellte Blick auf die Wirklichkeit- Wie Augmented Reality unsere Wahrnehmung verändert
Von Matthias Abel

Das Wissen der Welt wächst. Und es wächst immer schneller. Wir leben in einer Informationsgesellschaft, in der es dem einzelnen Individuum längst unmöglich geworden ist, mit dem Fortschritt Schritt zu halten. Der rasante Wissenszuwachs stellt unser Verständnis von Bildung auf die Probe. Die Kultur des Bildungskanons geht zu Ende. An ihre Stelle tritt die Technologie. Die Technologie erlaubt uns heute, Wissen zu speichern und sinnvoll nachzufragen oder zu verteilen: Just-in-time. Und so werden alte Bildungsideale und pädagogische Maximen durch eine technologiebasierte Such- und Quellenintelligenz ersetzt: Wir wissen heute nicht mehr alles, doch wir wissen, wo man Wissen finden kann. Technologien sind zum Treiber unserer Wissenskultur geworden und haben Phänomene wie Google oder Wikipedia hervorgebracht. So weit, so gut.
WISSEN PRÄGT UNSERE WAHRNEHMUNG
Diese Medaille hat jedoch wie alles eine Kehrseite: Denn was wir wissen, prägt auch unsere Wahrnehmung. Je mehr wir wissen, desto mehr sehen, hören, verknüpfen, verstehen und vergleichen wir. Das ist gut und wichtig und bewahrt die Bildung bis heute davor, obsolet zu werden. Denn wenn es darum geht, über Wissen Wahrnehmung zu prägen, stößt die Technologie an ihre Grenzen – nur zu wissen, wo man Informationen finden kann, hilft uns nicht dabei, besser zu sehen, zu hören, zu verstehen. Denn im Moment der Wahrnehmung ist die relevante Information nicht verfügbar.
DIE LÜCKE WIRD GESCHLOSSEN
Doch die Technologie hat dieses Defizit längst erkannt und eine Antwort parat: „Augmented Reality” heißt das Konzept, das den Moment der Wahrnehmung und den der Wissensvermittlung miteinander verbindet, indem es computergestützt eine virtuelle Informationsebene über die Wirklichkeit legt. Die Information, die wir nicht kannten (aber natürlich hätten finden können, hätten wir danach gesucht), wird im Moment der Wahrnehmung verfügbar gemacht. Der Blick auf die Welt wird durch virtuelle Überlagerung gleichzeitig verstellt und erweitert. Die zweite, virtuelle Wirklichkeit schließt die Lücke zwischen Wissen und Wahrnehmung: Das notwendige Wissen steht uns wahrnehmungserweiternd in Echtzeit zur Verfügung.

FÄHIGKEIT ZU KRITIK UND ZWEIFEL
Und das ist nicht unproblematisch, denn dieses “Wissen” ist medial vermittelt. Dieses Wissen ist keine individuelle Kombination aus über einen langen Zeitraum entwickelten und gesammelten Erfahrungen, Informationen und Überzeugungen, sondern es ist das distribuierte Wissen eines anonymen Absenders. Es prägt unsere Wahrnehmung. Durch die nicht zu bewertende Qualität der medial vermittelten Information verändert sich auch die Qualität unserer Wahrnehmung und damit unsere Vorstellung von den Dingen. Wir verlieren unsere Fähigkeit zu Kritik und Zweifel und werden manipulierbar.
INDIVIDUUM? – DAS UNTEILBARE TEILT SICH
Und doch: Technologie ist heute die einzige Möglichkeit, um mit dem Fortschritt vielleicht doch Schritt zu halten. Und ihre prägende Bedeutung für unser Weltverständnis wird weiter wachsen. Dennoch, ihre wachsende Bedeutung impliziert ein neues pädagogisches Mandat: Nie war es wichtiger, die eigene Fähigkeit zur kritischen Medienrezeption und auch -produktion zu schulen. Soziale Plattformen wie Facebook, Microblogging-Tools wie Twitter oder Geo-Apps wie Foursquare sind längst Teil unserer Identitätskonstruktion geworden: das Individuum – das Unteilbare – ist geteilt in eine virtuelle und eine physikalische Identität.
AUGMENTED REALITY ALS KLEBSTOFF ZWISCHEN IDENTITÄTEN
Die Augmented Reality wird uns in Zukunft ermöglichen, beide Identitäten wieder miteinander zu verschmelzen, indem sie den Moment des gegenseitigen Erkennens digital begleitet. Und noch bevor wir erfasst und kritisch reflektiert haben, welche Auswirkungen unsere neue Sendebereitwilligkeit und die Bereitschaft zur Öffentlichkeit auf unser Sein und unsere Gesellschaft haben, ist uns die Technologie wieder um einen Schritt voraus.

Matthias Abel ist Spezialist für die Entwicklung von Unternehmens- und Markenvisionen und ihre Übersetzung in Produkte, Services und Marketing-Programme. Nach seinem Studium und Stationen bei Springer & Jacoby, im Trendbüro und bei Sturm und Drang machte sich Matthias (Abel) 2004 selbständig und gründete das Unternehmen Wirtschaftswunder. Wirtschaftswunder entwickelt Strategien und Produktinnovationen auf Basis innovativer Marktforschungsmethoden. Matthias Abel arbeitet für Unternehmen im In- und Ausland und als Strategie- und Research-Partner für Werbe- und Trendforschungsagenturen.
Diesen und weitere Artikel finden Sie im Trendbook 2012.
Das Trendbook 2012 ist ein kompaktes Nachschlagewerk über die Trendbegriffe der Zukunft. Eine kostenlose Preview erhalten Sie hier.
Digital Downtime – be intelligently online

Wie viele Tage waren Sie dieses Jahr offline? Der Always-On-Modus ist so selbstverständlich geworden, dass es fast unmöglich scheint, nur für wenige Stunden keinen Online-Service oder kein Online-Tool zu nutzen. Das Gefühl der Nichterreichbarkeit verunsichert schon fast, da das Online-Sein fester Bestandteil unseres Alltags geworden ist.
Was einst als interaktiver Spaß mit Freunden und Kollegen begann, ist längst zum Stress ausgeartet. Dies wird für viele immer mehr zum Grund sich bewusst für eine gewisse Zeit am Tag eine Digital Downtime zu gönnen um berufliche sowie private Angelegenheiten effektiv zu erledigen.
Doch wie kann man das richtige Verhältnis zwischen On- und Offline finden? Wie kann man seinen Alltag so optimieren, dass wir der digitale und analoge Welt gerecht werden, uns aber nicht selbst überfordern? Wie wandeln sich die Anforderungen an uns selbst in diesem vernetzten Alltag und welche Chancen ergeben sich daraus?
Welche digitalen Tools und smarten Services Sie für sich nutzen können, präsentieren wir Ihnen im Workshop Digital Downtime.
Need an online break? Dann kontaktieren Sie gern Sven Tollmien für weitere Informationen.
Paul und das Trendbook 2012
Dürfen wir vorstellen? Paul, das neuste Mitglied der TrendONE Familie. Von nun an wird er Sie regelmäßig über die wichtigsten Produkte von TrendONE informieren.
Zum Start präsentiert Paul das Trendbook 2012, unsere Enzyklopädie mit den aktuellsten Mega- und Macro-Trends für das kommende Jahr.
Bestellen Sie das Trendbook 2012 auf www.trendbook2012.com.
Radical Game in Wien: Die Zukunft von NFC und RFID
Die technischen Gegebenheiten für eine nahtlose lokale Vernetzung sind da – aber wie setzen wir sie richtig ein? Am Dienstag fand im Wiener TrendONE Büro ein Radical Game zum Thema „Zukunft von NFC und RFID“ statt. Zusammen mit Evolaris, unserem kompetenten Partner für interaktive Medien, setzten sich unsere Wiener Kollegen hin zum radikal Karten zu spielen.
Das Thema
Near Field Communication (NFC) setzt neue Standards im kontaktlosen Übertragen von Daten. Radio Frequency Identification (RFID) hingegen, nutzt elektromagnetische Wellen zur automatische Identifizierung von Menschen und Objekten. Beide Technologien sind im Bereich Handel besonders spannend. Daher fokussierten sich die Teilnehmer des Workshops auf Innovationen und Trends in diesem Bereich, um praxisorientierte Weiterentwicklungen von bisherigem Einsatz zu erarbeiten.
Das Radical Game
Um uns selbst immer wieder herauszufordern, testen wir uns so oft wie möglich mit unseren eigenen Mitteln: Der Kreativworkshop hat das Ziel neue Produktideen, Geschäftsmodelle oder kreative Kampagnen zu entwickeln. Dabei setzten wir auf Innovation durch Kombination: Während des Radical Games werden aktuelle Trends wie in einem Kartenspiel immer wieder neu gemischt und miteinander kombiniert. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – am Ende entstehen praxisorientierte neue Möglichkeiten.
Die Teilnehmer
Die Kombination aus TrendONE Vienna und Evolaris war für beide Seiten sehr bereichernd. TrendONE bereitete den Workshop vor mit der Recherche von relevanten Micro-Trends. Nach einer multimedialen Präsentation wurden die Trends als Spielkarten verteilt. Das Evolaris Team, Spezialisten in der Umsetzung und Gestaltung von interaktiven Medien, konnte mit seinem fundierten technischen Know-How viel Input und kreative Ideen beisteuern.
Die Gewinner Idee: NFC Shopping
Die Idee basiert auf dem Micro-Trend “U-Bahn Stationen als Supermärkte” von Tesco, bei dem U-Bahn Stationen mittels Plakaten in virtuelle Supermärkte verwandelt wurden. Der kleine, aber entschiedene Unterschied ist: Statt einem QR-Code wird ein NFC-Tag genutzt um digital zu shoppen. Es gibt viele Orte an denen man kurze Wartezeiten verbringt. Diese aktiv für Erledigungen zu nutzen wird Zukunft immer wichtiger. Ganz egal ob die Produkte nach Hause geliefert werden oder man sie selbst abholt.

Wie sieht die Zukunft von Social Media aus? Welche Trends werden die Art und Weise, wie wir einkaufen, kommunizieren oder unterhalten werden wollen grundlegend verändern?






















