Die Appspertise ist die Expertise des Alltags!

Die Tage der Amateure sind gezählt. Smartphones sind das moderne Schweizer Messer, die mobilen Apps seine Werkzeuge. Sie erleichtern das Leben und befähigen zu Ergebnissen und zu einem Wissensvorsprung, der sonst nur Experten vorbehalten ist. Mehr zum Thema, sowie exemplarische Micro-Trends, können Sie in diesem PDF nachlesen, das wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

Die Perlen ordnen sich neu – wie sich ökonomische Wertschöpfungsketten ändern (3/4)

Diese Woche: Sharing Economy – Von kaufen zu tauschen

 

Die Perlen ordnen sich neu – wir leben in einer Zeit, in der sich ökonomische Prozesse wandeln und Wertschöpfungsketten neu strukturiert werden. Zugang löst Besitz ab, Zwischenhändler werden übergangen, die Menschen entdecken neue Wege des Teilens und ökonomisches Handeln verbindet sich mit sozialem Engagement.

In dieser vierteiligen Serie erhalten Sie Einblick in die Themen

    • Post-Ownership,
    • P2P-Economy,
    • Sharing Economy und
    • Social Business.

Sharing Economy


Der nachhaltige Konsumgedanke des Post-Ownerships ist nicht nur die Basis für die Entwicklung einer P2P-Economy, sondern lässt auch das Tauschen und Teilen von Dingen und Diensleistungen neu aufleben. In der Sharing Economy wird Geld als Tauschmittel durch Gegenstände und Gegenleistungen abgelöst.

Konsumgüter wie z.B. Rasenmäher und Werkzeuge werden anderen Mitgliedern eines lokalen Netzwerkes im Sinne einer Tausch- und Teil-Wirtschaft zur Verfügung gestellt (Collaborative Consumption). Auch über den lokalen Kontext hinaus wird geteilt, wenn beispielsweise online Kleidung getauscht und anschließend verschickt wird.

Wie bei der P2P-Economy sind bei der Sharing Economy digitale Plattformen unabdingbar, damit sich Personen unkompliziert miteinander vernetzen und Verfügbarkeiten in Echtzeit abgefragt werden können. Aber auch in der analogen Welt finden sich immer mehr Möglichkeiten nicht mehr gebrauchte Gegenstände zu verschenken oder einzutauschen:

Micro-Trend: Sharing-Boxen mitten in Berlin


Eine anonyme Gruppe von Berlinern hat das “Givebox”-Projekt ins Leben gerufen, das Menschen die Möglichkeit gibt, ungenutzte Gegenstände an Fremde zu verschenken. Das Projekt soll für Nachhaltigkeit und ein neues Nachbarschafts- und Konsumbewusstsein sorgen. Einfache, bunt dekorierte Stände, ausgestattet mit einem Regal und einer Kleiderstange, wurden bereits an mehreren Orten in Berlin aufgestellt und mit dem Schriftzug “Givebox – Sharing Is Caring” versehen. Auf der Facebook-Seite des Projekts und im Gästebuch vor Ort können Menschen ihre Funde oder verschenkten Gegenstände dann mit anderen teilen.

Die Perlen ordnen sich neu – wie sich ökonomische Wertschöpfungsketten ändern (2/4)

Diese Woche: P2P-Economy – Von B2C-Transaktion zu P2P-Beziehung

 

Die Perlen ordnen sich neu – wir leben in einer Zeit, in der sich ökonomische Prozesse wandeln und Wertschöpfungsketten neu strukturiert werden. Zugang löst Besitz ab, Zwischenhändler werden übergangen, die Menschen entdecken neue Wege des Teilens und ökonomisches Handeln verbindet sich mit sozialem Engagement.

In dieser vierteiligen Serie erhalten Sie Einblick in die Themen

  • Post-Ownership,
  • P2P-Economy,
  • Sharing Economy und
  • Social Business.

P2P-Economy

Die, in der letzten Woche vorgestellte, nachhaltige Konsumkultur des Post-Ownerships verändert das Verhältnis zwischen Unternehmen und Konsumenten, so dass Besitzverhältnisse durch Nutzungsverhältnisse abgelöst werden.

Auf Grundlage des Post-Ownership-Gedankens entwickeln sich völlig neue wirtschaftliche Beziehungen: Unternehmen als Transaktionspartner werden durch Einzelpersonen abgelöst. Dieses Phänomen beschreibt die P2P Economy.

Eine wichtige Triebkraft der P2P Economy sind soziale Netzwerke und mobile Applikationen, denn sie erlauben eine kostengünstige Vernetzung der Akteure.

Das für Transaktionen nötige Vertrauen wird durch die integrierten User-Bewertungen hergestellt. Veröffentlichte Produktbeurteilungen von Usern, die für potenzielle Käufer als Entscheidungshilfe dienen, sind ein selbstregulierender Mechanismus, denn Reputation ist im P2P-Wirtschaftssystem eine existentielle Währung – eine schlechte Bewertung kann für einen „Mikrounternehmer“ schon das wirtschaftliche Aus bedeuten.

Die P2P Economy ist auch auf die ökonomische Krise der letzten Jahre zurückzuführen. Sie bietet für Privatpersonen die Möglichkeit, etwa mit dem zeitweilig ungenutzten Auto oder der leerstehenden Wohnung über bestimmte Zeitspannen, wie zum Beispiel das Wochenende, etwas Geld dazuzuverdienen.

Die Kombination aus Post-Ownership und Micropreneurship ist daher das kommerzielle Gegenstück zu den ebenfalls populären Tausch- und Spenden-Netzwerken, wie swap.com.

Eine Folge sind viele innovative mobile Person-to-Person-Payment Lösungen wie z.B. Square, iZettle oder ZipPay, denn auf bargeldloses Bezahlen soll auch in der P2P Economy nicht verzichtet werden.

Würden Sie Ihr Fahrrad gegen Bezahlung verleihen?

 

Micro-Trend: Das eigene Fahrrad per Internet verleihen

Das Start-up Spinlister ermöglicht es den Nutzern seines Onlinemarktplatzes, günstig Fahrräder auszuleihen oder ihr eigenes als kleinen Zuverdienst einzustellen. Um ein Rad zu leihen, geben Interessenten einfach ihre gewünschte Route ein und bekommen aus allen Angeboten passende Möglichkeiten angezeigt. Wer gleich sein eigenes Rad anbieten möchte, nimmt die Maße und schießt einige Fotos. Sind diese hochgeladen, erhält der Nutzer die Anfragen und vereinbart Abholtermine. Um Diebstähle zu vermeiden, bezieht Spinlister zusätzlich soziale Netzwerke und Kreditkarteninformationen ein.

Eine ausführliche Beschreibung der P2P-Economy finden Sie in diesem PDF.

Wie sich ökonomische Wertschöpfungsketten ändern (1/4)

Diese Woche: Post-Ownership – Von Besitz zu Zugang





Die Perlen ordnen sich neu – wir leben in einer Zeit, in der sich ökonomische Prozesse wandeln und Wertschöpfungsketten neu strukturiert werden. Zugang löst Besitz ab, Zwischenhändler werden übergangen, die Menschen entdecken neue Wege des Teilens und ökonomisches Handeln verbindet sich mit sozialem Engagement.

In dieser vierteiligen Serie erhalten Sie Einblick in die Themen

  • Post-Ownership,
  • P2P-Economy
  • Sharing Economy und 
  • Social Business.

Post-Ownership


Post-Ownership beschreibt eine neue Konsumkultur, bei der Eigentum durch flexiblen Zugang abgelöst wird. So werden z.B. digitale Inhalte wie Musik, Filme oder Computerspiele vermehrt per Streaming-Verfahren konsumiert anstatt sie zu kaufen. Die aus der digitalen Welt gelernte Rolle des “Users” überträgt sich aber auch in die analoge Welt. Statt ein Auto oder Fahrrad zu besitzen und zu unterhalten, wird auf Carsharing-Modelle oder Citybikes zurückgegriffen, die nutzungsabhängig abgerechnet werden.

Post-Ownership bedeutet, dass Besitzverhältnisse durch Nutzungsverhältnisse abgelöst werden.


Micro-Trend: Elektroroller zum Ausleihen


Das Start-up Scoot testet in San Francisco einen Verleihservice für Elektroroller. Für einen monatlichen Beitrag oder Zahlungen je Nutzung können die Roller mit einer Geschwindigkeit von 20 bis 30 Meilen pro Stunde ausgeliehen werden. Die Lokalisierung des nächstgelegenen Rollers und die Buchung werden über eine dazugehörige Smartphone-Anwendung vorgenommen. Alle Roller verfügen zudem über eine Docking-Station für die Geräte, sodass auf dem Display eine Karte und andere Informationen angezeigt werden und gezahlt wird bei der Rückgabe.

Haben Sie Fragen zum Thema Post-Ownership? Mira Bürger, Trend Analyst, freut sich über Ihre E-Mail.

In der kommenden Woche stellen wir Ihnen das Thema P2P-Economy vor.

Discovering what Innovation is made of// Scenarios & Wild Cards

Was genau ist eine Innovation? Wie entstehen Trends und wie können sie in der Praxis eingesetzt werden? In ihrem Buch Road Trip to Innovation stellt Delia Dumitrescu die wichtigsten Begriffe der Trend- und Zukunftsforschung vor und gibt eine Übersicht der verschiedenen Methoden der Branche. In 4 Teilen möchten wir Ihnen Auszüge aus dem Buch vorstellen.

Teil 4: Scenarios & Wild Cards

 
I am in home-office mode for the rest of the week, so I decided first to take a short walk to the Turkish market by my house, a place of oriental enchantment and culinary endeavors before I got started on the all-consuming yet enjoyable next chapter of this book. I arrived back home with my arms full of goodies, dropped them on the table, sat down and started typing away. The theme of the week is scenarios and wild cards. I slowly dive into the topic and feed my brain with the basics. There’s this article I discovered by journalist Giselle Weiss in The Global Investor issue 2.09 Focus_04 in which she asks Richard Watson, publisher of What’s Next, the key question “Trend research only analyzes developments that are already apparent in the present. How do you get from the present to the future?” Watson’s answer was as insightful as possible. He said “Imagination and curiosity. You have to constantly be asking questions: How might things intersect? Where could things go? In a way, it’s very speculative. A lot of what I do is extremely silly. But the more serious end of it is scenarios. You should never believe a futurologist who says, ‘The future is X’. The future is by definition uncertain because it hasn’t happened yet. According to that logic, there must be multiple futures. Scenario technique is a wonderful strategic tool because it actually acknowledges the fact that there are multiple futures”.


The scenario technique, an ideas generator and long-term look-into-the-future strategy tool, dates back as far as men have been fighting wars. While working for the RAND Corporation in the 50s, Herman Kahn – a preeminent futurist of the 20th century – brought the scenario technique previously used for analyzing the likely consequences of nuclear war and adapted it to the business world. But the most famous company identified with scenario planning is Royal Dutch, Shell’s Group Planning Scenario team. In the 70s, Pierre Wack, an unconventional French oil executive, saw the need for long-term planning to anticipate changes in volatile oil and gas markets. When the first oil crisis hit home, the value of Shell’s futuristic approach was realized. The oil embargo caught most companies by surprise, but Shell had already considered the impact of an increase in oil price as a possible future scenario and thought of the actions they should take if it happened. By practicing on this scenario they managed to avoid the worst shocks; Shell even emerged after the oil crisis as the strongest player in the field.
What is really amazing and useful about the scenarios tool is that it allows the inclusion of factors that are difficult to understand, such as new insights about the future (e.g. wearable technologies), deep shifts in values, unprecedented regulations (laws) or inventions (e.g. the bionic eye). Somehow, the relationship between these complex factors becomes obvious. To paraphrase from Wikipedia: when disclosed years in advance, certain weaknesses can be avoided or their impacts can be reduced. A company may discover that it needs to change contractual terms to be protected against a new class of risks, or save money to purchase anticipated technologies.
I dug further and, from crowd-sourced Internet platforms, I found out that the scenario technique works with at least two types of information: the things we believe we know something about and elements we consider uncertain. The things we know are the trends in whatever shapes they come: micro, macro or mega. As the scenario technique is a method for looking into the long-term future, megatrends are the main type of trends used in the process. By looking at them, we can safely make assumptions about demographic shifts and technological developments. The uncertainties could be anything from the context that surrounds our topic to the outcomes of political elections, innovations, fads, fashions and so on. “The art”, as Richard Watson spoke about in his interview, “lies in blending the known and the unknown into a limited number of views” (aka scenarios).

                                                             Auszug aus “Road Trip to Innovation”, Kapitel “Ideation”, p.144-145

Auf den weiterfolgenden Seiten beschäftigt sich Delia Dumitrescu damit, wie Szenariotechniken funktionieren, wie sie in Zukunft wirken werden und welche Aufgabe Wild Cards in diesem Kontext haben. Werfen Sie hier einen Blick in das Buch!

 

Road Trip to Innovation – How I came to understand Future Thinking ist die Geschichte einer neugierigen Persönlichkeit, die sich auf einen Road Trip begibt, um herauszufinden, was Innovation wirklich bedeutet.

Delia Dumitrescu ist die Autorin des Buches. Mit unserer Unterstützung hat sie in ihrem Projekt viele spannende Interviews mit Unternehmen aus der Zukunfts-, Innovations- und Trendforschung realisiert. Ihre Erkenntnisse über angewandte Theorien und Methoden der Branche fasst sie in einer leicht verständlichen Sprache und anhand vieler farbiger Illustrationen zusammen.

Das Buch ist für 29,90 € bei Amazon erhältlich.

 

Discovering what Innovation is made of// Future Illustration

Was genau ist eine Innovation? Wie entstehen Trends und wie können sie in der Praxis eingesetzt werden? In ihrem Buch Road Trip to Innovation stellt Delia Dumitrescu, Trendanalystin bei TrendONE, die wichtigsten Begriffe der Trend- und Zukunftsforschung vor und gibt eine Übersicht der verschiedenen Methoden der Branche. In 4 Teilen möchten wir Ihnen Auszüge aus dem Buch vorstellen.

Teil 3: FUTURE ILLUSTRATION


Back to Hamburg, an early morning with a foggy view of the harbor. The TrendONE Hamburg office is located right on the shore. Nils enters the office and says: “Delia, Nick is going to Zurich, you want to join him?” As I have said before, I am not at all an early morning person; but it took 0.3 seconds for me to declare “yes, when, how, ja!” I wanted to meet Adrian Müller and talk to him about his intriguing research project related to future illustration. This topic was very new to me and I found it unexpectedly relevant.

Future illustration refers to visual elements that help you picture and imagine the future. Since semiotics was my favorite subject back in university, I knew how important images are when it comes to communication. Everything matters; lines, shapes, colors and people’s expressions are all parts of the system that develops a story in our mind. Playing with people’s projections has never been an easy task and showing them pictures of the future doesn’t make things any less complicated. Back when we were children, this was more humorous than serious. I am sure you remember the famous Hanna-Barbera cartoon called The Jetsons. My favorite! It’s curious to see how past generations imagined the future and how their predictions didn’t come true. Where’s my jet plane? Where’s my robot-maid and why don’t I work only three hours a day, three days a week?

It is clear that we are living in a visually driven culture. For example, the association of color with various causes was certainly a huge boom. Take for example the yellow rubber bracelets that supported Armstrong’s fight against cancer. Produced by Nike in 2004 (it seems just like yesterday), 50 million Livestrong yellow bracelets have been sold. Yellow meant you are a ‘Livestronger’. These rubber bracelets now come in a rainbow of colors letting people know you support one cause or another. The idea was easily picked up. “Visual dominance will have consequences – some direct, like the accelerated march of art into the consumer world; some unintended, like the decline in reading”, says John Naisbitt in his book – Mind Set!

Data visualization is essential to information management. Companies choose to portray things, and to color them in order to reveal the data. Think for a second, how would you explain the future of media to somebody? There may be a sequence going on in your mind: first it was the cinema screen, then the TV, then the computer and now the phone. That’s easy enough to understand, but if we add more details, it gets complicated. The media evolution is about going from radio and emails to web 2.0 – and social commerce to 3Dweb – and gesture control to augmented reality – and cloud computing to brainwave control – and voiceless communication. Ok, now you see what I mean? But if we visualize this…

…it suddenly becomes clear. The meaning of each step is comprehensible via the icons alone: lean back, move forward etc. Therefore, illustrations are indispensible when we want to give meaning to complex information. Moreover, when we deal with elements of the future, that are not here yet, the role of visualization becomes magnified. Let’s face it. It is hard to imagine something that you have never seen before, and that’s where future illustration comes into the game. It’s about picturing innovation.

Auszug aus “Road Trip to Innovation”, Kapitel “Ideation”, p.110-111

Auf den folgenden Seiten beschäftigt sich Delia Dumitrescu mit den Konzepten Visual Futures, Trendsketching und Trend Transfer. Wie kann Trendvisualisierung als strategisches Instrument eingesetzt werden? Werfen Sie hier einen Blick in das Buch!


Road Trip to Innovation – How I came to understand Future Thinking ist die Geschichte einer neugierigen Persönlichkeit, die sich auf einen Road Trip begibt, um herauszufinden, was Innovation wirklich bedeutet.

Delia Dumitrescu ist die Autorin des Buches. Mit unserer Unterstützung hat sie in ihrem Projekt viele spannende Interviews mit Unternehmen aus der Zukunfts-, Innovations- und Trendforschung realisiert. Ihre Erkenntnisse über angewandte Theorien und Methoden der Branche fasst sie in einer leicht verständlichen Sprache und anhand vieler farbiger Illustrationen zusammen.

Das Buch ist für 29,90 € bei Amazon erhältlich.

Aktueller Macro-Trend: Micro-Tasks

Wir halten stets Augen und Ohren offen, um neue Wandelphänomene zu erkennen, die sich in unseren Micro-Trends manifestieren. An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen regelmäßig spannende, neu-identifizierte Macro-Trends. Macro-Trends vereinen viele einzelne Micro-Trends unter einem Sammelbegriff.

Micro-Tasks

 
IKEA-Schränke montieren, Möbel packen, die Spülmaschine anschließen, einkaufen gehen – alles sind ungeliebte Aufgaben, die wir uns nach einem stressigen Tag gern ersparen würden. Da fragt man sich doch: Wenn das Smartphone uns schon im Büro und in der Freizeit hilft zu planen, zu organisieren und effizienter zu sein, sollte es uns doch ebenfalls helfen können, diese Unannehmlichkeiten des Alltags besser zu bewältigen, oder? Und Halleluja, es kann! Outsourcing ist hier das Stichwort und das im großen Stil.

Die neue Generation von Micro-Tasking-Plattformen, wie TaskRabitt, Gigwalk oder dem deutschem Pendant Gigalocal, vernetzen Auftraggeber und Auftragnehmer intelligent und kontextrelevant miteinander. Kleinanzeigen waren gestern. Durch die Applikationen sinken die Transaktionskosten deutlich und dank integrierter Bewertungs- und Empfehlungsfunktionen wird ein gegenseitiges Vertrauen erzeugt.

Ebenso werden Micro-Tasks mittlerweile vermehrt von Unternehmen vergeben. GoSpotCheck bietet im Auftrag seiner Unternehmenskunden Konsumenten die Möglichkeit, sich durch Fotografieren von Supermarktregalen ein paar Cents zu verdienen. Auf diese Weise sparen sich Markenhersteller die Kontrolle der vereinbarten Regalplatzierung am Point of Sale.

Anhand der zahlreichen Apps, die es bereits auf dem Markt gibt, lässt sich schon jetzt erahnen, wie Micro-Tasks gewohnte Job-Strukturen aufbrechen und  zu einer Hyper-Fragmentierung von Aufgaben und Tätigkeiten führen werden. Für den, der über ein Smartphone verfügt, liegt das Geld sprichwörtlich auf der Straße.

Micro-Trend: Mit dem Iphone Geld verdienen

 
Field Agent” ist eine iPhone-Applikation, die Benutzern die Möglichkeit gibt, Geld zu verdienen: Anhand der Anwendung lassen sich mit dem iPhone kleinere Jobs suchen, die von verschiedenen Firmen eingetragen wurden. Hat der Anwender eine interessante Aufgabe gefunden, diese angenommen und ausgeführt, wird er bezahlt. Ein Auftrag könnte etwa sein, Fotos von einem Event zu machen, kleine Recherchearbeiten durchzuführen oder an einer Umfrage teilzunehmen. Dabei nutzt die Anwendung standardmäßige iPhone-Funktionen wie GPS und Kamera, um die Informationen weiterzugeben.

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