Cultural Waste Management – Kulturelle Güter neu verwerten

Onlinetauschbörsen für Lebensmittel gibt es schon länger. Ein Marktplatz für abgesagte Hochzeitsfeste ist relativ unbekannt. Und die Möglichkeit, seine Flugmeilen Fremden zu spenden, die es sich nicht leisten können, kranke Verwandte zu besuchen, ist ein weiteres cleveres Beispiel aus der Praxis für ein Phänomen, den unsere Trend Analysten “Cultural Waste Management” nennen. … Continue Reading

Shoptimisation – Die Optimierung des Einkaufsprozesses

Neue Tools und Apps helfen uns dabei, unseren Einkaufsprozess bequem zu optimieren und das maximale Ergebnis – nämlich den besten Preis – für uns zu erzielen.

Ob es sich um intelligente Shopping-Applikationen und Add-ons oder Features für innovative Bezahlservices handelt, die Bandbreite an nützlichen Werkzeugen für ein optimiertes Shoppen ist vielfältig. … Continue Reading

Premium Web – From loud ads to quiet quality

Auf der ständigen Suche nach neuen Micro-Trends durchforsten unsere Trend Scouts und wir täglich das Internet. Was wir hier erkennen, ist, wie sich die Webseiten verändern. Dies beschreiben wir in unserem aktuellen Macro-Trend “Premium Web”. Wir stoßen vermehrt auf Webseiten, die mit sehr minimalistischen Statements und High-Quality-Inhalten punkten. Eine weitere Eigenschaft des Premium Web: hier herrscht werbefreie Zone!

Mehr Key Facts zum Premium Web und einige Beispiele in Form von Micro-Trends können Sie in diesem PDF nachlesen.

Die Appspertise ist die Expertise des Alltags!

Die Tage der Amateure sind gezählt. Smartphones sind das moderne Schweizer Messer, die mobilen Apps seine Werkzeuge. Sie erleichtern das Leben und befähigen zu Ergebnissen und zu einem Wissensvorsprung, der sonst nur Experten vorbehalten ist. Mehr zum Thema, sowie exemplarische Micro-Trends, können Sie in diesem PDF nachlesen, das wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

Die Perlen ordnen sich neu – wie sich ökonomische Wertschöpfungsketten ändern (3/4)

Diese Woche: Sharing Economy – Von kaufen zu tauschen

 

Die Perlen ordnen sich neu – wir leben in einer Zeit, in der sich ökonomische Prozesse wandeln und Wertschöpfungsketten neu strukturiert werden. Zugang löst Besitz ab, Zwischenhändler werden übergangen, die Menschen entdecken neue Wege des Teilens und ökonomisches Handeln verbindet sich mit sozialem Engagement.

In dieser vierteiligen Serie erhalten Sie Einblick in die Themen

    • Post-Ownership,
    • P2P-Economy,
    • Sharing Economy und
    • Social Business.

Sharing Economy


Der nachhaltige Konsumgedanke des Post-Ownerships ist nicht nur die Basis für die Entwicklung einer P2P-Economy, sondern lässt auch das Tauschen und Teilen von Dingen und Diensleistungen neu aufleben. In der Sharing Economy wird Geld als Tauschmittel durch Gegenstände und Gegenleistungen abgelöst.

Konsumgüter wie z.B. Rasenmäher und Werkzeuge werden anderen Mitgliedern eines lokalen Netzwerkes im Sinne einer Tausch- und Teil-Wirtschaft zur Verfügung gestellt (Collaborative Consumption). Auch über den lokalen Kontext hinaus wird geteilt, wenn beispielsweise online Kleidung getauscht und anschließend verschickt wird.

Wie bei der P2P-Economy sind bei der Sharing Economy digitale Plattformen unabdingbar, damit sich Personen unkompliziert miteinander vernetzen und Verfügbarkeiten in Echtzeit abgefragt werden können. Aber auch in der analogen Welt finden sich immer mehr Möglichkeiten nicht mehr gebrauchte Gegenstände zu verschenken oder einzutauschen:

Micro-Trend: Sharing-Boxen mitten in Berlin


Eine anonyme Gruppe von Berlinern hat das “Givebox”-Projekt ins Leben gerufen, das Menschen die Möglichkeit gibt, ungenutzte Gegenstände an Fremde zu verschenken. Das Projekt soll für Nachhaltigkeit und ein neues Nachbarschafts- und Konsumbewusstsein sorgen. Einfache, bunt dekorierte Stände, ausgestattet mit einem Regal und einer Kleiderstange, wurden bereits an mehreren Orten in Berlin aufgestellt und mit dem Schriftzug “Givebox – Sharing Is Caring” versehen. Auf der Facebook-Seite des Projekts und im Gästebuch vor Ort können Menschen ihre Funde oder verschenkten Gegenstände dann mit anderen teilen.

Die Perlen ordnen sich neu – wie sich ökonomische Wertschöpfungsketten ändern (2/4)

Diese Woche: P2P-Economy – Von B2C-Transaktion zu P2P-Beziehung

 

Die Perlen ordnen sich neu – wir leben in einer Zeit, in der sich ökonomische Prozesse wandeln und Wertschöpfungsketten neu strukturiert werden. Zugang löst Besitz ab, Zwischenhändler werden übergangen, die Menschen entdecken neue Wege des Teilens und ökonomisches Handeln verbindet sich mit sozialem Engagement.

In dieser vierteiligen Serie erhalten Sie Einblick in die Themen

  • Post-Ownership,
  • P2P-Economy,
  • Sharing Economy und
  • Social Business.

P2P-Economy

Die, in der letzten Woche vorgestellte, nachhaltige Konsumkultur des Post-Ownerships verändert das Verhältnis zwischen Unternehmen und Konsumenten, so dass Besitzverhältnisse durch Nutzungsverhältnisse abgelöst werden.

Auf Grundlage des Post-Ownership-Gedankens entwickeln sich völlig neue wirtschaftliche Beziehungen: Unternehmen als Transaktionspartner werden durch Einzelpersonen abgelöst. Dieses Phänomen beschreibt die P2P Economy.

Eine wichtige Triebkraft der P2P Economy sind soziale Netzwerke und mobile Applikationen, denn sie erlauben eine kostengünstige Vernetzung der Akteure.

Das für Transaktionen nötige Vertrauen wird durch die integrierten User-Bewertungen hergestellt. Veröffentlichte Produktbeurteilungen von Usern, die für potenzielle Käufer als Entscheidungshilfe dienen, sind ein selbstregulierender Mechanismus, denn Reputation ist im P2P-Wirtschaftssystem eine existentielle Währung – eine schlechte Bewertung kann für einen „Mikrounternehmer“ schon das wirtschaftliche Aus bedeuten.

Die P2P Economy ist auch auf die ökonomische Krise der letzten Jahre zurückzuführen. Sie bietet für Privatpersonen die Möglichkeit, etwa mit dem zeitweilig ungenutzten Auto oder der leerstehenden Wohnung über bestimmte Zeitspannen, wie zum Beispiel das Wochenende, etwas Geld dazuzuverdienen.

Die Kombination aus Post-Ownership und Micropreneurship ist daher das kommerzielle Gegenstück zu den ebenfalls populären Tausch- und Spenden-Netzwerken, wie swap.com.

Eine Folge sind viele innovative mobile Person-to-Person-Payment Lösungen wie z.B. Square, iZettle oder ZipPay, denn auf bargeldloses Bezahlen soll auch in der P2P Economy nicht verzichtet werden.

Würden Sie Ihr Fahrrad gegen Bezahlung verleihen?

 

Micro-Trend: Das eigene Fahrrad per Internet verleihen

Das Start-up Spinlister ermöglicht es den Nutzern seines Onlinemarktplatzes, günstig Fahrräder auszuleihen oder ihr eigenes als kleinen Zuverdienst einzustellen. Um ein Rad zu leihen, geben Interessenten einfach ihre gewünschte Route ein und bekommen aus allen Angeboten passende Möglichkeiten angezeigt. Wer gleich sein eigenes Rad anbieten möchte, nimmt die Maße und schießt einige Fotos. Sind diese hochgeladen, erhält der Nutzer die Anfragen und vereinbart Abholtermine. Um Diebstähle zu vermeiden, bezieht Spinlister zusätzlich soziale Netzwerke und Kreditkarteninformationen ein.

Eine ausführliche Beschreibung der P2P-Economy finden Sie in diesem PDF.

Wie sich ökonomische Wertschöpfungsketten ändern (1/4)

Diese Woche: Post-Ownership – Von Besitz zu Zugang





Die Perlen ordnen sich neu – wir leben in einer Zeit, in der sich ökonomische Prozesse wandeln und Wertschöpfungsketten neu strukturiert werden. Zugang löst Besitz ab, Zwischenhändler werden übergangen, die Menschen entdecken neue Wege des Teilens und ökonomisches Handeln verbindet sich mit sozialem Engagement.

In dieser vierteiligen Serie erhalten Sie Einblick in die Themen

  • Post-Ownership,
  • P2P-Economy
  • Sharing Economy und 
  • Social Business.

Post-Ownership


Post-Ownership beschreibt eine neue Konsumkultur, bei der Eigentum durch flexiblen Zugang abgelöst wird. So werden z.B. digitale Inhalte wie Musik, Filme oder Computerspiele vermehrt per Streaming-Verfahren konsumiert anstatt sie zu kaufen. Die aus der digitalen Welt gelernte Rolle des “Users” überträgt sich aber auch in die analoge Welt. Statt ein Auto oder Fahrrad zu besitzen und zu unterhalten, wird auf Carsharing-Modelle oder Citybikes zurückgegriffen, die nutzungsabhängig abgerechnet werden.

Post-Ownership bedeutet, dass Besitzverhältnisse durch Nutzungsverhältnisse abgelöst werden.


Micro-Trend: Elektroroller zum Ausleihen


Das Start-up Scoot testet in San Francisco einen Verleihservice für Elektroroller. Für einen monatlichen Beitrag oder Zahlungen je Nutzung können die Roller mit einer Geschwindigkeit von 20 bis 30 Meilen pro Stunde ausgeliehen werden. Die Lokalisierung des nächstgelegenen Rollers und die Buchung werden über eine dazugehörige Smartphone-Anwendung vorgenommen. Alle Roller verfügen zudem über eine Docking-Station für die Geräte, sodass auf dem Display eine Karte und andere Informationen angezeigt werden und gezahlt wird bei der Rückgabe.

Haben Sie Fragen zum Thema Post-Ownership? Mira Bürger, Trend Analyst, freut sich über Ihre E-Mail.

In der kommenden Woche stellen wir Ihnen das Thema P2P-Economy vor.

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