Neue Version des Trendexplorers

Neu ist nicht nur die Optik! Trend Alerts, eine leistungsfähigere Suche und Zugang zum kompletten Trenduniversum 2015, das sind die Features, die die Trend-Datenbank zu dem Tool für Kreative & Wissbegierige machen. … Continue Reading

Die PUBLISHING AGENDA feiert Jubiläum

Die PUBLISHING AGENDA feiert Jubiläum – 10 Ausgaben voller Insights und Inspirationen für Medienmanager!

Ende des Jahres 2010 standen in der Publishing-Branche die Zeichen auf Sturm. Print-Publikationen verloren an Reichweite, die „neuen“ Kanäle Online und Mobile manifestierten sich, alles schien im Umbruch. Was bleibt? Was kommt? … Continue Reading

Trenduniversum 2015 – Die aktuellen Mega-Trends

Unser Forschungsansatz „Vom Kleinen zum Großen“ wird im Trenduniversum 2015 besonders deutlich.

Aus der Vielzahl an Micro-Trends, die über unser Netzwerk bei uns eingehen, interpretieren wir Wandelphänomene großen Ausmaßes in Form von Mega-Trends. Die im Trenduniversum 2015 dargestellten 13 Mega-Trends zeigen übergeordnete Wandelphänomene auf. Sie beschreiben gesellschaftliche … Continue Reading

“Die Welt durch die Augen eines Trendforschers”

Bianca Stockreiter als Gastautorin im Handbuch “Medien- und IT-Berufe 2013″ – Sie gewährt einen Einblick in den Arbeitsalltag eines Trendforschers, was ihn antreibt und was ihn auszeichnet.

Einleitend schildert Bianca, wo die Trendforschung ansetzt und in welchen Ausprägungen sie interpretiert wird. Der Artikel erklärt unter anderem auch den Forschungsansatz von TrendONE am praktischen Beispiel: Facebook ist ein konkretes Anzeichen (Micro-Trend). Durch die Entwicklung vieler anderer ähnlicher Netzwerke, die allesamt die soziale Vernetzung von Individuen im Internet ermöglichen, lässt sich der Macro-Trend “Social Media” definieren. Aus einer Vielzahl ähnlicher Macro-Trends lassen sich wiederum Mega-Trends benennen, die “Blockbuster der Trendforschung”. Das Outernet ist ein gutes Beispiel hierfür.

In Zitaten wie “Trendforscher bewahren den Überblick über die Chancen und Opportunitäten und geben diese Impulse an ihre Kunden weiter.” oder “Die Realität gibt den Rahmen vor.” gibt Bianca einen sehr persönlichen Einblick hinter die Kulissen ihres Berufs und beschreibt in schönen Bildern, mit welchen Augen Trendforscher die Welt sehen.

Den gesamten Beitrag können Sie hier nachlesen: Medien_IT_Berufe_2013_BS

Das Handbuch erschien zur Berufsorientierungsmesse EINSTIEG-Hamburg-2013 und richtet sich an Jugendliche, Eltern, Arbeitsnehmer und -geber, sowie Bildungsträger.

Informationen zur Bestellung eines kostenlosen Exemplars finden Sie auf www.kwb.de.

We welcome our new trend scout: Jorge Freyre

Jorge Freyre was born in 1987 in Mexico, where he studied Industrial Design. After finishing
school he was quite unsure of what to do next so he went to Barcelona. He spent a short time as a
student and got into a Master of Sustainable Product Design at the IED. By learning about user centered design principles he first started to get into the world of user and trend research. Jorge is an incredible curious and stubborn person and sometimes he just obsesses in knowing about new stuff in every field he can get his eyes into.

After finishing studying he mounted a small design studio with the friends he meet in the Master after seeing they all ran into each other at the same job interviews. In defining their own work as product designers Jorge realized that he wanted to know more about research and how to apply it to product development and, slowly but surely, he began connecting dots about trend research, so he enrolled in a course in Coolhunting back at IED Barcelona. There he learned about how to conduct research and how does it works, and honestly he was just happy to put to good use all the information he always searched for.

That is when he met TrendONE and got fascinated by the fact that there it was all about trend research. He contacted us asking about our trend scout activities. Jorge looks for current trends especially in technology, new apps, product development and design. Right now he is still in Barcelona thinking where to go and looking for the next steps to take. Now that he just got a little taste about the interesting world of researching the future in trends.

Besuch des Digital Signage Innovation Center

Am Freitagnachmittag ging es für einige TrendONE-Mitarbeiter in die Hamburger Speicherstadt zum Digital Signage Innovation Center, eine sehr interessante Dauerausstellung der komma,tec redaction GmbH, zu der wir herzlich empfangen wurden.

Durch den Raum führten Fabian Scholz und Jessica Schnack. Im Mittelpunkt des Innovation Centers steht das Thema “Digitale Kommunikation und Interaktion“.

Wer kennt sie nicht, die Monitore im Kassenbereich des Supermarkts und andere Arten der “digitalen Beschilderung” im öffentlichen Raum. Das DS Innovation Center bietet für dieses Thema eine einmalige Ausstellung, in der unterschiedliche Hersteller auf diesem Gebiet unter einem Dach vereint sind. Innovationen zum Anfassen!

Wir trafen auf einige Innovationen, über die wir teils bereits vor Jahren berichtet haben, über dessen Entwicklung und Erfolgsgeschichten vor Ort berichtet wurden. Ein Beispiel aus 2010: “Schaufenster basierend auf OLED“.

Im DS Innovation Center werden viele interaktive Ausstellungsstücke gezeigt, die im SB-Bereich sowie am Point of Sale Anwendung finden. Angefangen bei innovativen Monitorgrößen, über projizierte Bodenflächen, hin zu klassischen Touch-Anwendungen (Ausstellungsstücke zu Single-Touch, Folien-Touch, 5-Fach-Touch, u.a.), und vielem mehr; alles Monitore & Applikationen, die auf Interaktion mit dem Kunden setzen.

Eine alte Bekannte war ebenfalls vor Ort: die Kinect. So machte auch die virtuelle Anprobe von T-Shirts sichtlich Spaß:

Dabei ist das Thema “Digital Signage” längst nicht nur für den Einzelhandel interessant. Auch Universitäten oder Produktionsfirmen denken vermehrt über den Einsatz von “Digitalen Schwarzen Brettern” nach. Hierbei werden natürlich nicht nur Informationen überliefert; vielmehr ist das verbesserte Raumgefühl bei der Produktplatzierung die Intension für den Einsatz solcher Technologien. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Unser Fazit zum Innovation Center: Schauen Sie ebenfalls vorbei. Sehr empfehlenswert!

Ein Einblick ins postdigitale Zeitalter

Wir leben in einer Zeit, in der sich altbekannte Trennlinien auflösen und Welten zunehmend konvergieren. Konsumenten sind gleichzeitig Produzenten (Prosumer), die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit lässt sich kaum noch ziehen (Workstyle), und die Frage, was privat und was öffentlich ist, lässt sich spätestens nach einer mitgehörten Liebesbekundung per Handy nicht mehr eindeutig beantworten.

Auch die vormals getrennten Welten Physisch und Digital verschmelzen ganz im Sinne des Mega-Trends Shy Tech. Die Digitalisierung ist in zahlreichen Lebensbereichen, von Kultur bis Wirtschaft, angekommen. Im April diesen Jahres wurde das analoge Satellitensignal von ARD und ZDF abgeschaltet, und in den USA ist bereits jedes zweite Handy ein Smartphone.

Wir leben im postdigitalen Zeitalter. Postdigital bedeutet, dass digitale Technologien sich in den vormals analogen Alltag eingebettet haben und uns so selbstverständlich umgeben, wie die Luft zum Atmen. “Postdigital” bedeutet also keinesfalls “nicht digital”, sondern “selbstverständlich digital”. Eine Unterscheidung zwischen digitaler und physischer Welt wird damit obsolet. Etwas als digital zu betiteln wird in etwa so sinnvoll, wie einem Menschen damit zu charakterisieren, dass er atmet. Es ist zutreffend, aber selbstverständlich und kein Unterscheidungskriterium mehr.

Phygitale Produkte
Die Konvergenz bislang getrennter Welten spiegelt sich auch in phygitalen Produkten wider, bei denen digitale und physische Elemente zu umfassenden Product-Service-Bundles vereint werden. So können neue, aufmerksamkeits-steigernde Differenzierungsmerkmale geschaffen werden.

1. Digitale Produkte und Dienstleistungen manifestieren sich zunehmend in anfassbaren Dingen, um sie greifbarer zu gestalten. In der postdigitalen Zeit werden Objekte zunehmend durch Software ersetzt, das E-Book ist hierfür ein typisches Beispiel. Angesichts dieser Entmaterialisierung entwickelt sich eine Sehnsucht nach realen Dingen. Ein Beispiel für den Umgang mit dieser Sehnsucht bietet der Musiker Nicolas Jaar, der sein Album in Form eines Aluminiumwürfels mit Kopfhörereingang herausbrachte. So wird in der Musikindustrie nach der völligen Digitalisierung ihrer Produkte und in Zeiten von Filesharing versucht, Kaufanreize zu schaffen.

2. Physische Produkte werden mit digitalem Mehrwert angereichert, um das Gefühl eines umfassenden Produkterlebnisses zu geben. Zum Beispiel wurde mit Nike+ eine komplette Service-Welt um Sportartikel erschaffen, mit der der Einzelne seine Leistungen messen und mit einer Community teilen kann.

Das Design des Umbruchs – Physical Retro
Nicht alle Menschen finden sich so einfach in der postdigitalen Zeit zu recht wie die Digital Natives. Bei der Nutzung aller Post-PC-Products (Smartphone, Tablet) werden neue Kulturtechniken abverlangt, die erst erlernt werden müssen. Dabei spielt vor allem das User-Interface-Design eine Schlüsselrolle, das sich dabei einem besonderen Trick bedient: Physical Retro.

Um die Menschen aus ihrem gewohnten, erlernten Umgang mit Dingen und Produkten der physischen Welt abzuholen, werden digitale Inhalte in haptische Erlebnisse und analoges Design uminterpretiert. Das Notizbuch auf dem iPad hat einen Leder-Hintergrund, und unhandliche Telefonhörer werden ans Smartphone gesteckt.
Physical Retro möchte den Menschen auch das Gefühl zurückgeben, Technik verstehen und kontrollieren zu können. Daher befinden sich auch an manchen Fußgängerampeln so genannte Placebo-Knöpfe. Ob man drückt oder nicht, es wird nicht schneller grün. Aber der Hinweis „Signal kommt“ erzeugt ein Gefühl der Kontrolle.

Physical Retro ist das Symptom eines Umbruchs, eines Umbruchs zwischen Generationen mit unterschiedlicher technologischer Sozialisierung.
Wird in einigen Jahren natives digitales Design unsere Interfaces schmücken oder bleibt uns Physical Retro als Liebeserklärung an die “echte”, die greifbare Welt erhalten, in der Digitales uns höchstens unterstützen, aber niemals ganz gewinnen kann?

Physische und digitale Welten verschmelzen im postdigitalen Zeitalter; und mit ihnen analoges und digitales Design, Produkte und Services. Welcome to the hybrid world of postdigital!

Seiten ... 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11