Intimacy Tech – von Love Management bis Robotic Pleasure

Der Markt für Erotikartikel hat sich in den letzten Jahren stark verändert. So haben sich die Marktplätze vom Versandkatalog in schicke Onlineshops verlagert und Frauen rückten als neu entdeckte Zielgruppe in den Fokus. Die Branche kommt außerdem mit einem frischen Selbstbewusstsein daher: das Design vieler Produkte und Plattformen ist süßer und verspielter als noch vor zehn Jahren. Die Angebote sind öffentlicher, wirken weniger schlüpfrig. Naughty, ja, aber irgendwie nicht ganz so verrucht. Statt schwarz und rot sind die Leitfarben jetzt pastellig-bunt und Sextoys heißen Lovetoys. Spätestens seit dem Erfolg von „Fifty Shades of Grey“ sind Toypartys die neuen Tupperpartys.

Dann wäre da noch der technologische Wandel, der neben der Digitalisierung des Verkaufsprozesses auch die Produkte selbst verändert. Vernetzte Vibratoren haben zuletzt in den USA zu einer Millionenklage geführt, weil das Gerät Nutzungsdaten Tausender ins Hersteller-Headquarter gefunkt hat. Ups. Die Idee hinter dieser Innovation ist jedoch nicht schlecht: We-Vibe ist ein per App gesteuerter Vibrator, der beispielsweise auch vom Partner ferngesteuert werden kann.

Wie wird Technologie in Zukunft also unsere Beziehungen zueinander verändern und unser Erlebnis von Nähe und Intimität beeinflussen? Im Folgenden stellen wir Ihnen fünf Trends an der Schnittstelle zwischen Intimität und Technologie vor, welche die kommenden Jahre prägen könnten.

 

 #REMOTE INTIMACY

Der We-Vibe Vibrator und andere Innovationen helfen Partnern dabei, größere Distanzen technisch zu überwinden, indem z.B. Berührungen und Umarmungen aufgenommen und versendet werden.

Gefühlsechtes Küssen via Smartphone. (c) Kissenger

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 #QUANTIFIED LOVE

Mit Sensoren ausgestattete und vernetzte Lovetoys ermöglichen in Zukunft die Quantifizierung von Liebesakten. Damit wandert die Performance-Messung nun auch ins Schlafzimmer.

Smartes Kondom misst die Sexleistung. (c) British Condoms

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#LOVE MANAGEMENT

Unter Love Management Tools verstehen wir Anwendungen, die eine Liebesbeziehung digital erweitern. Liebende verwalten gemeinsame Kalender, speichern gemeinsame Erinnerungen und haben einen Raum für ganz private Aufmerksamkeiten und Nachrichten.

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#IMMERSIVE STORIES

Erotische Literatur bekommt einen Turboboost, indem E-Book-Geschichten mit den eigenen Spielzeugen verbunden werden. Noch größer wird der Einfluss von virtueller Realität auf das erotische Storytelling werden.

Sexspielzeug reagiert auf aufregende Geschichten. (c) B.Sensory

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#ROBOTIC PLEASURE

Werden Roboter in Zukunft unsere Sexualpartner ersetzen oder ergänzen? Klingt erstmal schräg, aber: Erste Sexpuppenbordelle testen den Markt für robotische Prostitution.

Das erste Sexpuppenbordell in Europa. (c) LumiDolls/The Next Web

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