Eins mit der Maschine – die ultimative Schnittstelle

Auch nach Jahrhunderten der Forschung bleibt gerade der Sitz unserer dazu antreibenden Neugier für uns weitestgehend eine Blackbox. Wenn um die vielfältigen Fähigkeiten des menschlichen Gehirns geht, verbleibt gestandenen Wissenschaftlern häufig kein anderes Mittel als zu rätseln und zu spekulieren. Die Arbeitsweise, Informationen mittels elektrischer Impulse zu verarbeiten und zu speichern, zwingt natürlich den Vergleich zum Computer dabei geradezu auf.So darf auch der Aspekt der Erweiterung der menschlichen Kognition mit technologischen Mitteln in keinem Science-Fiction-Werk fehlen.

Transendence Movie Teaser Picture, Alcon Entertainment

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Aber auch in der Realität zeichnet sich ein grundlegender Wechsel in der Mensch-Maschine-Interaktion ab. Das eingespielte aber auch notgedrungene Doppel aus der damals noch von der Schreibmaschine(!) adaptierten Tastatur und der 1984(!) in Folge im reicherer graphischer Oberflächen etablierten Maus, hat sich beachtlich lange gehalten und Disruptionen links und rechts liegen lassen können.
Zuletzt allerdings wurde vermehrt auf natürliche Schnittstellen gesetzt: Spätestens jetzt also, als Sprach- und Gesten-gesteuerte Anwendungen um sich greifen, kann man sich fragen, wo denn das Ende der Fahnenstange ist?

Die direkte Verbindung und Steuerung durch unser Nervensystem ist die natürliche letzte Stufe der Schnittstelle zwischen uns und den Maschinen. Besondere Fortschritte wurden in den letzten Monaten auf dem Gebiet der sogenannten Neuro-Prothesen gemacht, die mittlerweile auch kostengünstig und hochindividuell gefertigt werden können.

Neuro-Prothesen können von körperlich-beeinträchtigten Menschen wie organische Glieder mit ihren Nervenenden gesteuert werden und geben ihnen glücklicherweise einen Großteil des eigenen Körpergefühls zurück. Auch Industrie-Roboter in gefährlichen Anwendungen werden experimentell bereits aus der Ferne per Gedanken gesteuert.

Derartige Anwendungen funktionieren aber auch andersherum: Maschinen sind in der Lage, Einfluss auf unser Gehirn und unser Befinden zu nehmen. So vermag es das Headgear Thync seinen Träger zu entspannen. Andere Applikationen helfen gegen Ängste oder Krankheitssymptome.
In der in diesem Artikel eingefügten Slideshare-Präsentation haben wir eine Auswahl an aktuellen Cases aus der Datenbank des Trendexplorers zusammengestellt.

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