Wie sich ökonomische Wertschöpfungsketten ändern (1/4)

Diese Woche: Post-Ownership – Von Besitz zu Zugang





Die Perlen ordnen sich neu – wir leben in einer Zeit, in der sich ökonomische Prozesse wandeln und Wertschöpfungsketten neu strukturiert werden. Zugang löst Besitz ab, Zwischenhändler werden übergangen, die Menschen entdecken neue Wege des Teilens und ökonomisches Handeln verbindet sich mit sozialem Engagement.

In dieser vierteiligen Serie erhalten Sie Einblick in die Themen

  • Post-Ownership,
  • P2P-Economy
  • Sharing Economy und 
  • Social Business.

Post-Ownership


Post-Ownership beschreibt eine neue Konsumkultur, bei der Eigentum durch flexiblen Zugang abgelöst wird. So werden z.B. digitale Inhalte wie Musik, Filme oder Computerspiele vermehrt per Streaming-Verfahren konsumiert anstatt sie zu kaufen. Die aus der digitalen Welt gelernte Rolle des “Users” überträgt sich aber auch in die analoge Welt. Statt ein Auto oder Fahrrad zu besitzen und zu unterhalten, wird auf Carsharing-Modelle oder Citybikes zurückgegriffen, die nutzungsabhängig abgerechnet werden.

Post-Ownership bedeutet, dass Besitzverhältnisse durch Nutzungsverhältnisse abgelöst werden.


Micro-Trend: Elektroroller zum Ausleihen


Das Start-up Scoot testet in San Francisco einen Verleihservice für Elektroroller. Für einen monatlichen Beitrag oder Zahlungen je Nutzung können die Roller mit einer Geschwindigkeit von 20 bis 30 Meilen pro Stunde ausgeliehen werden. Die Lokalisierung des nächstgelegenen Rollers und die Buchung werden über eine dazugehörige Smartphone-Anwendung vorgenommen. Alle Roller verfügen zudem über eine Docking-Station für die Geräte, sodass auf dem Display eine Karte und andere Informationen angezeigt werden und gezahlt wird bei der Rückgabe.

Haben Sie Fragen zum Thema Post-Ownership? Mira Bürger, Trend Analyst, freut sich über Ihre E-Mail.

In der kommenden Woche stellen wir Ihnen das Thema P2P-Economy vor.